besteht zunächst mal aus Leuten, die den Scheiß glauben und ihr Leben danach ausrichten. Das ist wie mit den "orthodoxen" Mormonen oder mit den "orthodoxen" Zeugen Jehovas. Die glauben auch jede Menge komische Sachen, die bei genauer Betrachtung überhaupt nix mit der offenen und freiheitlichen Gesellschaft als solcher zu tun haben. Sie sind dennoch TEIL einer solchen Gesellschaft, in der jeder glauben darf, was er will. (Genau das bezeichnet doch das "offen"!) Wen interessiert es, was die sich zusammenreimen? Solange sie das in ihren privaten Zirkeln pflegen und andere mit ihrem Kram nicht belämmern. KEINE Religion ist in irgendeiner Form tauglich als politische Grundlage für einen freiheitlichen Staat. Schlicht, weil "Religion" sich per Definition grundsätzlich "höheren Mächten" unterwirft, die sich jeglicher demokratischen Kontrolle entzieht.
Die Krankheit dessen, was abstrakt als Islam bezeichnet wird, liegt in seinem Anspruch und in seiner Instrumentalisierung als politische Herrschaftsideologie. Natürlich trägt er - übrigens genau wie das Judentum und die alttestamentarischen Auslegungen des Christentums - diesen Anspruch in sich. Und ist damit fundamental totalitär. Und es ist genau dieser Anspruch, den man den Gläubigen dieser Religionen immer wieder mit ganz weltlichen Mitteln und sehr konsequent austreiben muss. Das ist die rote Linie. Den Rest müssen sie mit sich und ihren Göttern ausmachen. ----------- Alles ist relativ. |