Fakten aus dem Protokoll der Versammlungsleitung:
Während der Wartezeit am Polizeiring machte dieser eine erstaunliche Beobachtung: Zwei Personen in hooligantypischer Szenekleidung, die ihm zuvor gewaltbereit gegenüberstanden und die Stimmung anheizten durchschritten ungehindert die Polizeiabsperrung. Hier liegt der Verdacht nahe, dass gezielt -durch welche Stelle auch immer- die Stimmung angeheizt werden sollte.
Im Kooperationsgespräch wurde darauf hingewiesen, dass 2 Charakteristika zwingend eine PEGIDA Kundgebung ausmachen: Ein Spaziergang und friedlicher Protest. Beides hat man uns genommen: 1.) Der Spaziergang: Die Polizei teilte mit, dass sie mit 2000 PEGIDA Demonstranten rechne, sowie mit ca. 600 plus X Hooligans und ca. 150-300 rechtsextremen Personen. Es war mit der Polizei vereinbart, dass eindeutig gewaltbereite und auffällige potenzielle Demonstrationsteilnehmer erst gar nicht zur Demo vorgelassen werden und auffällige und gewaltbereite Personen durch die Polizei von der PEGIDA Veranstaltung entfernt werden. Die Polizei hatte die Aufgabe, den ordnungsgemäßen Ablauf zu gewährleisten und Störungen zu unterbinden. Beides wurde unterlassen. Die Behauptung, es seinen nicht ausreichend Polizeikräfte zum Schutz vor Ort, ist nicht nachvollziehbar. Hatte die Polizei doch selbst mit deutlich mehr Teilnehmern gerechnet und hierauf auch ihre Planungen ausgelegt. 2.) Friedlicher Protest Es drängt sich der Verdacht auf, dass bewußt gewaltbereite Hooligans und "fremde Gruppen" der PEGIDA Veranstaltung zugeleitet wurden, um das friedliche Erscheinungsbild der Demo zu stören. Anders sind die ungehinderten Störungen der Demo und die Untätigkeit der Polizei nicht zu erklären. Mehrere Ordner wiesen über die Versammlungsleitung und direkt im Kontakt mit den Polizeibeamten auf einzelne Störenfriede hin und baten um Ausschluß von der Veranstaltung. So, wie mit der Polizei vereinbart. Ergebnislos!
Abschließend eine persönliche Einschätzung von PEGIDA NRW: PEGIDA ist der Politik zu mächtig geworden. Gerade die Tatsache, dass Lutz Bachmann erstmals im Westen aufgetreten ist und verschiedene Gidas gemeinsam aufgerufen haben, ist ein Novum. Es ist politisch motiviert versucht worden, der friedlichen PEGIDA Bewegung in Wuppertal einen gewaltbereiten Anstrich zu geben, indem man gewaltsame Provokationen von innen und außen zuließ, ja sogar förderte und -als dies nicht zu den gewünschten Ausschreitungen führte- androhte, den Spaziergang zu verbieten und die Veranstaltung aufzulösen. Ein massiver Eingriff in unsere Grundrechte! Gute Nacht, Deutschland!
Ach, noch eine Schlussbemerkung: Eine Gruppe von ca. 20 Teilnehmern hat dann doch noch einen Spaziergang gemacht- bis auf wenige Meter an die Salafistenkundgebung heran. Ungehindert! Keine Polizei, keine Ausschreitungen- einfach eine friedliche Spontandemo.
Voller Bericht auf: https://www.facebook.com/pegida.nrw.offiziell/...603717946778?fref=nf |