Bruno Sälzer wird dem Gericht ein sogenanntes Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung empfehlen. Bei jenem Planverfahren ist die Sanierung das Ziel, nicht eine Zerschlagung. Und Sälzer glaubt weiterhin an eine Sanierung. Seit seinem Amtsantritt Mitte letzten Jahres hat er viel unternommen, um das nach modischen Fehltritten und jahrelangen Managementstreitigkeiten angeschlagene Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Sälzer hat die Mode verändert, den Produktionsprozess optimiert, die Kosten gesenkt und unrentable Teile des Unternehmens verkauft. „Wir haben einen Plan“, sagt der Manager auf einer Mitarbeiterversammlung. Zum einen die Mode betreffend, zum anderen aber auch die finanzielle Seite betreffend. „Es gab Gespräche mit Leuten, die sich mit so etwas auskennen, vor allem mit Plan-Insolvenzen“, hatte Sälzer vor Wochen im Interview der „Welt am Sonntag“ gesagt. Dem Vernehmen nach wurde mit der Kanzlei Nörr, Steinhofer Lutz aus München gesprochen. |