Deutsche Bahn geht an die Börse

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neuester Beitrag:  26.09.08 19:12
eröffnet am: 15.08.08 19:26 von: Duebelst Anzahl Beiträge: 31
neuester Beitrag: 26.09.08 19:12 von: Trickse Leser gesamt: 4415
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15.08.08 19:26 #1 Deutsche Bahn geht an die Börse
Bald ist es soweit, die Deutsche Bahn geht an die Börse. Die Aktien sollen zwischen 20 und 24 Euro kosten. Nachfragen haben ergeben, das kaum einer sein Geld in diese Aktien investieren will. Was denkt ihr darüber? Ist das eine lukrative Geldanlage oder wird es dieser Aktie schlecht ergehen ???  
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5 Postings ausgeblendet.
10.09.08 12:36 #7 #1
Ein Bekannter von mir ist Zugbegleiter und er solle Anteile in Höhe von 350Euro kaufen dann gibt der Vorstand noch glaube so um die 135 Euro hinzu.  
10.09.08 12:53 #8 Dagegen werden die ipo's
von T-Com, Air-Berlin und Infineon 'n Witz!

Den Kritikern sind die Dimensionen und die Perspektiven
nichtganz klar, wie mir scheint!

- der Personenverkehr ist das leidige Übel
 da hat die DB im grunde keinen Bock drauf
 bindet Personal, Technik, und kostet aufgrund der Wartung und Instandhaltung ein
 heiden Geld!

- der Frachtverkehr hingegen ist profitable wie nichts Gutes, könnte wetten,
 dass die schon einen ausgeklügelten Eurasischen-Dispoplan an der
 Wand hängen haben!
 
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Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.
10.09.08 12:56 #9 geht?kann die nicht mehr fahren?
11.09.08 14:52 #10 @buran
na dann wäre er selber schuld wenn er es nicht macht. Die Aktie müßte um 40 % fallen, dann hätte er erst Miese.  
11.09.08 14:55 #11 bestimmt
muss er dann eine haltefrist haben sonst würden viele sofor abverkaufen!  
11.09.08 15:17 #12 Wir lassen uns mal überraschen!
12.09.08 11:48 #14 Sooo
man muß nur lautgenug schreien und schon reagiert auch mal die Politik!!

Bedienzuschlag wieder vom Tisch!!

Merkel soll mit Mehdorn telefoniert haben!!


UMSTRITTENER BEDIENZUSCHLAG
Massiver Protest zwingt Bahn in die Knie

Mehrere Minister, viele Kunden und sogar Kanzlerin Merkel hatten protestiert - mit Erfolg: Die Bahn streicht den geplanten Bedienzuschlag für Schalterkunden. Der Konzernvorstand kippte den Fahrkartenaufschlag in einem Krisentreffen.

Berlin - Der Protest hat offenbar gewirkt, denn der Bedienzuschlag ist gestrichen: "Die DB hat am heutigen Freitag entschieden, keinen Zuschlag für den personenbedienten Verkauf einzuführen", hieß es in einer Erklärung. Ursprünglich wollte die Bahn ab Dezember 2,50 Euro pro Strecke erheben, wenn ein Kunde seine Fahrkarte am Schalter und nicht im Internet oder am Automaten kauft. Alle Parteien, Gewerkschaften sowie Verbraucherverbände hatten die Pläne heftig kritisiert.Der Bahn-Vorstand war deshalb am Vormittag zu einer Krisensitzung zusammengekommen.


Wegen der Proteste war die Bahn bereits von ihren ursprünglichen Plänen abgerückt: Den Bedienzuschlag für Senioren mit Bahncard hatte das Unternehmen am Mittwoch zurückgenommen. Auch Menschen mit einem Behinderungsgrad von 50 Prozent sollten von der Gebühr befreit sein. Die Situation spitzte sich allerdings zu, nachdem bekannt wurde, dass die Extra-Gebühr pro Strecke und nicht pro Kaufvorgang erhoben werden sollte.

Der Druck auf die Bahn kam von ganz oben: Sogar die Kanzlerin Angela Merkel (CDU) soll sich eingemischt haben. Laut einem Zeitungsbericht teilte sie Bahnchef Hartmut Mehdorn in einem Telefonat "ihr Unbehagen über die Bedienzuschläge" mit. Noch ist die Bundesregierung 100-prozentiger Eigentümer der Bahn.


Neben Verkehrsminister Tiefensee (SPD) hatte auch Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) darauf gedrängt, den Bedienzuschlag abzuschaffen. Ein Blick auf die Tarifstrukturen anderer europäischer Länder wie Österreich, Schweiz und England zeige, dass keines dieser Länder einen Bedienzuschlag von seinen Kunden verlange, sagte der CSU-Politiker.

Der Vorschlag, den Bedienzuschlag entfernungsunabhängig mit 2,50 Euro zu veranschlagen, würde im Regionalverkehr zu erheblichen Preiserhöhungen führen. Seehofer wies zudem auf die Rechtsprechung im Bankenbereich hin. Der Bundesgerichtshof habe "Schaltergebühren" immer wieder als unzulässig erklärt. So seien die Pläne der Deutschen Bahn komplett abzulehnen. Die Überlegung, für bestimmte Personengruppen Ausnahmen vorzubereiten, löse die grundsätzlichen Mängel des Vorschlages in keiner Weise, betonte Seehofer.

Die Bahn wollte mit der Gebühren unter dem Strich Zusatzeinnahmen von 60 Millionen Euro erwirtschaften - die bleiben nun aus. "Das ist zwar viel Geld, angesichts eines Umsatzes von mehr als 30 Milliarden Euro ist ein Verzicht aber zu verschmerzen", sagte der Bahn-Insider aus dem Aufsichtsrat.

Allerdings seien die Personalkosten in den Reisezentren bereits auf mehr als 100 Millionen Euro gestiegen. "Allen ist klar, dass man da etwas tun muss." Eine Möglichkeit sei, anstelle eines Aufschlags für Schalterkunden einen Rabatt für Käufe im Internet und am Automaten einzuführen - dies werde aber womöglich erst 2009 umgesetzt.

Verärgert sei man im Konzern über die Haltung der Regierung und der Gewerkschaften. Auf der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch in London "haben die nicht einmal gehustet". Erst danach sei der Aufschrei gekommen - "das ist nicht in Ordnung".


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,577823,00.html
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Bahnfahrn macht Spaß!!
15.09.08 18:53 #15 "Mehdorn ist der falsche Chef"
Der Druck auf Hartmut Mehdorn wächst. Nach der geplatzten Einführung des Schalterzuschlags fordern mehrere verkehrspolitische Sprecher der Parteien den Rücktritt des Bahn-Bosses. Der ließ indes offen, ob er die entgangenen Einnahmen auf anderem Weg eintreiben will.

Köln - Nach dem Verzicht der Deutschen Bahn auf eine Extragebühr am Fahrkartenschalter fordern Verkehrsexperten der Parteien den Rücktritt von Konzernchef Hartmut Mehdorn. "Mehdorn ist der falsche Vorstandschef", sagte der Grünen-Verkehrspolitiker Winfried Hermann der Kölner Zeitung "Express". "Der Imageschaden ist gigantisch. Das Gefühl, abgezockt zu werden, wird viele abschrecken, Bahn zu fahren."

Der SPD-Politiker Hermann Scheer sagte, Mehdorn agiere, als sei er der Eigentümer der Bahn und nicht der Vorstand eines Unternehmens. Der verkehrspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Dirk Fischer (CDU), betonte, er sei von der Verlängerung von Mehdorns Vertrag bis 2011 "ohnehin alles andere als begeistert" gewesen. Der Fahrgastverband Pro Bahn sagte, Mehdorn habe "überhaupt kein Gespür mehr für die Bedürfnisse der Fahrgäste". Er denk "nur an potenzielle Aktionäre".
Nach massivem Druck aus dem Kanzleramt und von Kunden hatte die Bahn am Morgen erklärt, auf die Schaltergebühr beim Fahrkarten-Kauf zu verzichten. Ursprünglich sollten Kunden ab dem 14. Dezember 2,50 Euro für jedes Fernticket zahlen, das sie am Schalter lösen.

Der Rückzieher aus dem Bahntower kam vergleichsweise rasch. Schon einmal hatte Mehdorn nach einem Sturm der Entrüstung einen Rückzieher machen müssen - ein Ende 2002 gestartetes Tarifsystem samt Abschaffung der beliebten Bahncard mit 50-Prozent-Rabatt wurde erst nach acht Monaten gestoppt. Nun überlebte die Idee des Bedienzuschlags gerade einmal zwei Wochen, nachdem ihn Personenverkehrsvorstand Karl-Friedrich Rausch bekanntgemacht hatte.


Horst Friedrich, Bahn-Experte der FDP, erinnerte in diesem Zusammenhang an den Flop vor fünf Jahren. Damals hätten "die unteren Chargen bei der Bahn" ihre Büros räumen müssen. "Der Vertrag von Herrn Mehdorn wurde verlängert."
Friedrich warf der Bahn zudem vor, die Preise seit 2004 um 22,9 Prozent erhöht zu haben. "Mit gestiegenen Lohnkosten haben die Preiserhöhungen nichts zu tun", sagte er. Tatsache sei, dass der Personalaufwand im Fernverkehr 2007 mit 586 Millionen Euro sogar niedriger lag als 2004 mit 599 Millionen Euro. Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember werden die Fahrkarten der Bahn um durchschnittlich 3,9 Prozent teurer.  

Angehängte Grafik:
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15.09.08 19:00 #16 dat gesicht ist besser als ein feuermelder
immer zum einschlagen.  
15.09.08 19:03 #17 gibts auf deiner Insel denn überhaupt ne Bahn ?
...also ne richtige, mein ich....nicht dieses Schmalspur-Spielzeuch
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MfG
kiiwiipedia

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15.09.08 19:11 #18 mein lieber witzbold
die darf sogar anschließend nach kleipeda und trelleborg übers große wasser.  
15.09.08 19:12 #19 bloß: wer will da wirklich hin ?
Trelleborg kann ich mir ja noch vorstellen
...aber Klaipeda ??
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MfG
kiiwiipedia

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15.09.08 19:15 #20 Unser Lexikon wieder
Auf Rügen gibt es den Rasenden Roland oder wie das Dingen heisst.  Vorher nicht das Googlen vergessen, kiiwiipedia. Manche Menschen haben wirklich keine Allgemeinbildung, echt ein Jammer  
15.09.08 19:18 #21 Spielzeuch - sagte ich doch in #17
...aber lese müßt'mr könne, gell
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MfG
kiiwiipedia

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15.09.08 19:25 #22 mukran - kleipeda ist historisch
sämtliche russenpanzer gingen nach dem abzug mir dieser fähre.
schon zu ddr zeiten angeblich russenatomsprengköpfe der SS 20.  
15.09.08 19:27 #23 Für Freunde der deutschen Bahn :)
15.09.08 19:28 #24 den rasenden wollten nach der wende
schweizer aufkaufen.zum glück ging dieser deal inne büchs.  
15.09.08 19:32 #25 Bin ich sogar schon mit bis nach Binz gefahren
Das war meine einzigste Zugfahrt in den letzten 25 Jahren, darum kann ich mich so gut erinnern. Doc Brömmel hatte mir die Tour aufgeschwatzt, das weiss ich auch noch.  
15.09.08 19:33 #26 War doch schön!
15.09.08 19:45 #27 hättest noch den "ehrenlokführer"gemacht
dann hättest ollen doc von oben bertrachten können.  
15.09.08 19:49 #28 Nee Bernstein
Das war Eisenbahnromantik pur, wir standen draussen auf der Plattform, der Wind spielte mit unserem unbändigen Haar und der Russ schwärze unsere Wangen:-)  
15.09.08 20:13 #29 achherrje,aber sicher ein
einmaliges erlebniß.während sonderfahrten gibt es sogar einen salonwagen und speisewagen.  
26.09.08 11:14 #30 Bahn macht Termin offiziell
IPO für 27. Oktober geplant
 
26.09.08 19:12 #31 Prima Zeitpunkt!
Und wann schließt die Bahn die ersten Strecken, weil ihnen das Geld ausgegangen ist? Oder übernimmt das dann unsere Regierung mit einem - sagen wir mal - Rettungspaket von 100 Millarden EUR?

Leute investiert in Unternehmen, die gute Wanderschuhe herstellen, denn bald gehen wir alle zu Fuß!  
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