http://de.wikipedia.org/w/...sar.png&filetimestamp=20070302235432
so ca. alle 30 jahre halbiert sich die strahlung http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/.../004_tschernobyl.jsp Strahlen über Europa
Die radioaktive Wolke, die bei dem GAU in Tschernobyl ausgestoßen wurde, zog quer über Europa. Zuerst wurden erhöhte radioaktive Messwerte in Schweden und Finnland festgestellt, später reichte das Gebiet von Irland bis in die Türkei. Außerhalb der damaligen Sowjetunion waren Österreich und Bulgarien am stärksten betroffen. Doch auch in Deutschland wurden erhöhte radioaktive Werte gemessen. Hier waren die Gebiete am stärksten belastet, in denen es wenige Tage nach dem Reaktorunfall geregnet hatte. Das galt für das südliche Bayern, Teile Frankens und einige Landstriche zwischen Magdeburg und Schwerin – und noch heute ist eine radioaktive Belastung in diesen Regionen nachweisbar. Denn neben dem radioaktiven Jod-131 fiel damals mit dem Regen auch radioaktives Cäsium-137 zu Boden. Das Jod-131 ist mit einer vergleichsweise kurzen Halbwertszeit von acht Tagen inzwischen fast vollständig zerfallen. Doch Cäsium-137 braucht dafür deutlich länger – alle 30 Jahre zerfällt die Hälfte der Cäsium-137-Atomkerne. Und so ist auch im Jahr 2006 in den oben genannten Gebieten eine erhöhte radioaktive Belastung der Böden messbar.
Keine Entwarnung für Pilze und Wildfleisch
vor 5 Jahre hat es noch ordentlich gestrahlt zombi : Einige Pilzsorten sind auch 20 Jahre nach dem Unfall noch besonders belastet
Das Bundesamt für Strahlenschutz meldete im Frühjahr 2006, dass besonders Pilze und Fleisch von Wildtieren in Bayern auch 20 Jahre nach dem Reaktorunfall noch hoch belastet sind. Das Fleisch von Wildschweinen aus dem Bayrischen Wald weist eine durchschnittliche Belastung auf, die fast elfmal höher liegt als der Grenzwert für Nahrungsmittel festlegt. Der Spitzenwert lag sogar über hundertmal höher. Auch das Fleisch von Rehen und Rothirschen aus dem Bayerischen Wald liegt nah am Grenzwert. |