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Auch Centrosolar-Chef Alexander Kirsch setzt darauf, dass sein Unternehmen aus der aktuellen Konsolidierung stärker hervorgeht. Sein Unternehmen konzentriert sich auf Dachanlagen, die weniger stark als große Freiflächenanlagen von Förderungskürzungen betroffen sind. Zeitweise profitierte Centrosolar sogar von fallenden Preisen für Solarzellen, da das Unternehmen diese einkauft, um dann daraus Module zu bauen. Fallen die Preise der Solarzellen jedoch zu schnell, drückt das auch die Preise der Module. „Das hat unsere Marge gefressen“, sagt Kirsch.
2011 hat Centrosolar so bei 293 Millionen Euro Umsatz 13 Millionen Euro Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) gemacht. Die Hoffnung: Sollte der Preisverfall nachlassen, stünde Centrosolar vergleichsweise gut da. Bis dahin will das Unternehmen weniger auf Wachstum als auf eine stabile Liquiditätslage achten. Tatsächlich sind die Überlebenschancen besser, als es die Kurse der Centrosolar-Anleihe (minus 63,5 Prozent) vermuten lassen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 37 Prozent und soll stabil gehalten werden. Die Nettofinanzschulden betragen 69 Millionen Euro und machen damit 87 Prozent des Eigenkapitals aus.
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