CA11271J1075 - Brookfield Corp A

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neuester Beitrag:  12.04.26 18:36
eröffnet am: 02.04.23 17:34 von: MrTrillion3 Anzahl Beiträge: 66
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13.10.25 19:09 #51 MrTrillion
Siehst du die Diskrepanz zwischen dem Kurs bei uns und den amerikanern?  
13.10.25 21:13 #52 @Chris_13

Hinweise zur Brookfield-Aktie (Oktober 2025)

1. Aktiensplit: Brookfield hat am 9. Oktober einen 3-zu-2-Aktiensplit durchgefuehrt. Ab dem 10. Oktober wird die Aktie aufgeteilt gehandelt.
Quelle: globenewswire.com

Der optische Kurseinbruch danach ist technisch bedingt und kein echter Wertverlust.

2. Operative Entwicklung: Brookfield meldete in Q2 2025 einen Anstieg der "distributable earnings before realizations" um 13 Prozent sowie Asset-Verkaeufe ueber 55 Mrd USD.
Quelle: investegate.co.uk

3. Vertrauensfaktoren: Medien berichten ueber moegliche "circular cash flows" und interne Deals bei Brookfield, die Investoren kritisch sehen.
Quelle: Wikipedia

Einschaetzung:

- Der starke Anstieg war vermutlich spekulativ getrieben (Momentum, Nachrichten, Erwartungen)

- Der Rueckgang erfolgte moeglicherweise durch Gewinnmitnahmen oder eine Neubewertung

- Der Aktiensplit hat die Schwankungen optisch verstaerkt

Zur weiteren Analyse:

- Intraday-Charts der Tage mit Volumen und Umkehrpunkten pruefen

- News und Mitteilungen aus den betroffenen Tagen checken

- Kursverlauf beobachten: kompletter Rueckgang oder nur Teilkorrektur?

- Investor-Relations auf der Brookfield-Website besuchen

Autor: ChatGPT

 
13.10.25 21:14 #53 CA11271J1075 - Brookfield Corp A
13.10.25 21:22 #54 @Chris13 - Einbuchung neuer Aktien braucht Z.
Am 9.10. wurde gemeldet (maschinell übersetzt):
"[...]Die Brookfield Corporation (NYSE: BN, TSX: BN) hat heute den Abschluss ihres Aktiensplits im Verhältnis drei zu zwei bekannt gegeben. Im Rahmen einer Aktiendividende erhielten die Aktionäre eine halbe Brookfield Class A Limited Voting-Aktie („Class A-Aktie“) für jede gehaltene Class A- und Class B Limited Voting-Aktie – also eine zusätzliche Aktie für je zwei gehaltene Aktien. [...]"

Wir sollten also in Kürze ein paar Aktien eingebucht bekommen. Meist dauert sowas ein paar Tage, aber geklappt hat es bisher noch immer.  
13.10.25 21:32 #55 CA11271J1075 - Brookfield Corp A
13.10.25 21:54 #56 Mr.Trillion
Wie immer danke für die Infos !!  
17.10.25 20:28 #57 CA11271J1075 - Brookfield Corp A
Ab min 01:02 geht es um Brookfield

 
14.11.25 21:58 #58 CA11271J1075 - Brookfield Corp A
07.01.26 21:03 #59 CA11271J1075 - Brookfield Corp A
Pronk bleibt bullish
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14.02.26 00:31 #60 CA11271J1075 - Brookfield Corp A

Es gibt auch einen deutschsprachigen audio track - und es geht um Brookfield.  
01.03.26 16:24 #61 CA11271J1075 - Brookfield Corp A
Ab min 09:46 geht es um Brookfield, gefolgt von einem Interview mit Bruce Flatt ab min 13:40

 
08.04.26 22:50 #63 CA11271J1075 - Brookfield Corp A
Ab min 2:48 geht es um Brookfield

 
08.04.26 23:40 #64 CA11271J1075 - Brookfield Corp A
09.04.26 12:00 #65 CA11271J1075 - Brookfield Corp A
Just for the record: Habe heute nochmal ein paar Stücke nachgeordert, um den Bestand etwas aufzurunden. Anlagehorizont weiterhin long  
12.04.26 18:36 #66 CA11271J1075 - Brookfield Corp A

Brookfield Corporation ist für mich zum Stand 10. April 2026 eines der qualitativ stärksten Beteiligungs- und Kapitalallokationshäuser der Welt, aber die Aktie ist nicht banal zu bewerten. Wer hier auf einen einfachen klassischen Industriekonzern schaut, versteht das Unternehmen nicht. Brookfield ist im Kern eine Konstruktion aus drei Maschinen: erstens dem Asset-Management-Geschäft rund um Brookfield Asset Management, zweitens dem Wealth-Solutions- beziehungsweise Versicherungs- und Renten-Geschäft, drittens einem großen Bestand operativer Beteiligungen in Infrastruktur, erneuerbaren Energien, Private Equity und Immobilien. Genau diese Mischung macht Brookfield stark, aber auch bilanziell und analytisch deutlich komplexer als normale Aktien. Brookfield selbst beschreibt den Konzern als globales Investmenthaus mit den drei Kernbereichen Asset Management, Wealth Solutions und Operating Businesses; der Aktienkurs von BN lag am 10. April 2026 bei 42,14 US-Dollar. (Brookfield Corporation)

Die Geschichte von Brookfield ist lang und ungewöhnlich. Die Wurzeln reichen laut Unternehmenshistorie bis 1899 zur São Paulo Tramway, Light and Power Co. in Brasilien zurück. Später wurde daraus über Jahrzehnte ein immer breiterer Eigentümer von langlebigen Sachwerten. 1954 legte Peter Bronfman mit einer Investmentgesellschaft den Grundstein für das moderne Brookfield, in den 1990er Jahren folgte die große Expansion in die USA, unter anderem mit dem Kauf prominenter Olympia-&-York-Immobilien. 2001 begann die Transformation zum globalen Alternative-Asset-Manager mit dem ersten Private-Equity-Fonds, 2002 wurde Bruce Flatt CEO, 2008 kam Brookfield Infrastructure Partners als börsennotierte Plattform hinzu, und 2019 übernahm Brookfield die Mehrheit an Oaktree Capital. Das ist keine Randnotiz, sondern erklärt, warum Brookfield heute so aussieht: Das Unternehmen ist nicht aus einer Finanztheorie entstanden, sondern aus mehr als einem Jahrhundert Besitz, Betrieb, Sanierung und Reallokation von Real Assets. (Brookfield)

Operativ war 2025 stark. Brookfield meldete für das Gesamtjahr 2025 distributable earnings von 6,0 Milliarden US-Dollar und distributable earnings vor Realisierungen von 5,386 Milliarden US-Dollar. Umgerechnet auf die vollständig verwässerte Aktienzahl entspricht das rund 2,54 US-Dollar je Aktie beziehungsweise rund 2,27 US-Dollar je Aktie vor Realisierungen. Das Asset-Management-Segment steuerte 2,767 Milliarden US-Dollar distributable earnings bei, Wealth Solutions 1,671 Milliarden und die Operating Businesses zusammen 1,602 Milliarden. Das ist wichtig, weil man daran sieht, dass Brookfield eben nicht nur von einem einzelnen Segment lebt. Der Kurs von 42,14 US-Dollar entspricht damit grob einem Verhältnis von rund 16,6-fachen distributable earnings 2025 beziehungsweise rund 18,5-fachen distributable earnings vor Realisierungen. Für ein Unternehmen dieser Qualität ist das nicht billig, aber auch nicht exzessiv. (Brookfield Corporation)

Besonders stark ist die Kapitalmaschine. Im Asset Management lag das verwaltete Vermögen Ende 2025 bei über 1 Billion US-Dollar, das fee-bearing capital bei 603 Milliarden US-Dollar. Die fee-related earnings dieses Bereichs stiegen 2025 auf 3,0 Milliarden US-Dollar, plus 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr; die Marge auf fee-related earnings lag bei 58 Prozent auf Brookfields Anteil. Zusätzlich sammelte Brookfield 2025 insgesamt 112 Milliarden US-Dollar neues Kapital ein. Das sind keine kosmetischen Zahlen, sondern der Kern des Burggrabens: Wenn ein alternativer Asset Manager dauerhaft frisches Kapital bekommt, seine Gebührenbasis ausweitet und gleichzeitig operative Plattformen besitzt, steigt die Ertragskraft oft über Jahre. (Brookfield)

Auch das zweite große Standbein, Wealth Solutions, wird vom Markt meiner Ansicht nach noch immer unterschätzt. Dieses Geschäft erzielte 2025 distributable earnings von 1,671 Milliarden US-Dollar und hatte Ende 2025 Versicherungsaktiva von 143 Milliarden US-Dollar, davon 120 Milliarden investierte Versicherungsaktiva. Der Bestand bestand zu 94 Prozent aus Annuities, also einem Geschäft mit langen Laufzeiten und relativ planbaren Mittelzuflüssen. Genau das passt zu Brookfields Modell: langes Kapital aufnehmen, in reale, oft cashflow-starke Assets allokieren und den Zins- beziehungsweise Spread-Vorteil plus operative Kompetenz monetarisieren. Das kann sehr attraktiv sein, solange das Underwriting sauber bleibt und die Aktivseite nicht aggressiv überdehnt wird. (Brookfield Corporation)

Dazu kommen die operativen Beteiligungen. Brookfield monetisierte 2025 Vermögenswerte im Volumen von rund 91 Milliarden US-Dollar, darunter 24 Milliarden im Immobilienbereich, 22 Milliarden in Infrastruktur und 12 Milliarden im Bereich erneuerbare Energien; laut Unternehmen wurden die Verkäufe ganz überwiegend zu oder über Buchwert abgeschlossen. Gleichzeitig lag das kumulierte unrealized carried interest zum Jahresende bei 11,6 Milliarden US-Dollar netto, und Brookfield erwartet über die kommenden drei Jahre signifikante Realisierungen in die Gewinn- und Cashflow-Rechnung hinein. Das ist einer der Gründe, warum Brookfield bilanziell so schwer wirkt, aber ökonomisch oft stärker ist, als der einfache ausgewiesene Jahresüberschuss vermuten lässt. (Brookfield Corporation)

Die Bilanz- und Liquiditätsseite ist ebenfalls ein Pluspunkt. Brookfield wies Ende 2025 rund 5,9 Milliarden US-Dollar Corporate Liquidity aus und insgesamt rund 188 Milliarden US-Dollar deployable capital, inklusive Cash, Finanzanlagen, Kreditlinien und nicht abgerufener Fondszusagen. Das verschafft dem Konzern in schwachen Märkten einen Vorteil, weil Brookfield dann nicht nur durchhalten, sondern oft erst recht zukaufen kann. Genau dieses antizyklische Verhalten war historisch ein zentraler Renditetreiber des Hauses. (Brookfield Corporation)

Kapitalallokativ hat Brookfield 2025 geliefert. Das Unternehmen zahlte 552 Millionen US-Dollar an Stammaktien-Dividenden, kaufte aber vor allem für über 1 Milliarde US-Dollar eigene Aktien zurück, insgesamt 28,0 Millionen Stück zu einem durchschnittlichen Preis von 35,966 US-Dollar. Brookfield selbst bezeichnete diesen Rückkaufpreis als deutlich unter dem eigenen inneren Wert und nannte für Ende 2025 einen aus Managementsicht geschätzten Intrinsic Value von 68 US-Dollar je Aktie. Solche Managementangaben sollte man nie blind übernehmen, aber die Logik hinter den Rückkäufen ist klar: Wenn ein Kapitalallokator mit gutem Track Record aggressiv unter dem eigenen Substanz- und Ertragswert zurückkauft, ist das grundsätzlich ein gutes Signal. Für die aktuelle Dividende gilt dagegen: Sie ist bewusst niedrig. Im Februar 2026 erhöhte Brookfield die Quartalsdividende um 17 Prozent auf 0,07 US-Dollar je Aktie, also 0,28 US-Dollar annualisiert. Bei 42,14 US-Dollar Kurs ergibt das nur rund 0,66 Prozent Rendite. Wer hohe laufende Ausschüttungen sucht, ist hier falsch; Brookfield ist eine Reinvestitions- und Compounder-Aktie. (Brookfield Corporation)

Für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre sind die Aussichten aus meiner Sicht gut bis sehr gut. Der strukturelle Rückenwind ist real: Institutionelle Anleger brauchen weiter Zugang zu Infrastruktur, Kredit, erneuerbaren Energien, Dekarbonisierung, Datenzentren, Stromnetzen und privaten Märkten. Brookfield ist in fast all diesen Feldern groß, erfahren und global vernetzt. Hinzu kommt, dass das Unternehmen selbst ausdrücklich auf 15 Prozent plus jährliche Aktionärsrendite und 15 Prozent plus Wachstum bei den distributable earnings zielt. Solche Ziele sind kein Beweis, aber in Brookfields Fall stehen dahinter ein langer Leistungsausweis, enorme Skaleneffekte und ein sehr breites Ökosystem. Ich halte es deshalb für plausibel, dass Brookfield über lange Zeiträume weiter überdurchschnittlich wächst, selbst wenn einzelne Jahre wegen Zinsen, Bewertungen oder Transaktionsmärkten holprig ausfallen. (Brookfield Corporation)

Trotzdem muss man die Risiken klar benennen. Erstens ist Brookfield komplex, und Komplexität schafft immer Bewertungsabschläge. Zweitens hängt ein Teil der Ergebnisdynamik von Marktwerten, Verkäufen und Realisierungen ab; das macht die Zahlen schwankender als bei einem langweiligen Konsumgüterkonzern. Drittens steckt in Wealth Solutions immer auch das klassische Versicherungs- und Asset-Liability-Risiko. Viertens ist Brookfield zwar in vielen Bereichen hervorragend positioniert, aber Kapitalintensität und Verschuldung gehören zum Geschäftsmodell. Fünftens lebt das Unternehmen stark von exzellenter Kapitalallokation; solange Bruce Flatt und die Organisation liefern, ist das ein Vorteil, bei operativen oder kulturellen Fehlentwicklungen wäre es aber ein Hebel nach unten. Das sind keine Randrisiken, sondern die zentrale Gegenposition zur Investmentthese. (Brookfield)

Meine eigene Einordnung ist daher ziemlich eindeutig: Brookfield Corporation ist für mich keine billige, aber eine sehr gute Aktie. Ich sehe hier keinen simplen Deep-Value-Fall, sondern einen hochwertigen Compounder mit außergewöhnlicher Plattform, sehr gutem Zugang zu Kapital und einer seltenen Fähigkeit, Kapital über Zyklen hinweg produktiv neu zu allokieren. Gerade weil Brookfield kein leicht lesbares Unternehmen ist, wird die Aktie immer wieder mit Abschlag gehandelt. Genau darin liegt aber oft die Chance. Wer nur auf das KGV schaut, wird Brookfield meist falsch einschätzen. Wer dagegen auf distributable earnings, Gebührenbasis, Versicherungsfloat, Beteiligungswerte und Reinvestitionsfähigkeit schaut, erkennt ein Unternehmen, das über viele Jahre weiter an innerem Wert gewinnen kann.

Bei den Kurszielen würde ich für die kommenden zwölf Monate eine faire Spanne von 48 bis 58 US-Dollar ansetzen, mit einem Basisszenario um 53 US-Dollar. Das wäre kein spektakulärer Ausreißer, sondern entspräche grob einer Bewertung, die dem Wachstum der Cashflows, der Qualität des Asset-Management-Geschäfts und dem optionalen Wert aus Carry-Realisierungen eher gerecht wird. Auf Sicht von fünf Jahren halte ich Kurse im Bereich von 70 bis 95 US-Dollar für realistisch, sofern Brookfield sein Wachstum bei fee-bearing capital, Versicherungsaktiva und distributable earnings in etwa fortsetzt und es keinen strukturellen Bruch im Modell gibt. Auf Sicht von zehn bis fünfzehn Jahren ist Brookfield für mich klar ein Kandidat dafür, den inneren Wert je Aktie deutlich weiter zu steigern und den Aktionären attraktive Gesamtrenditen zu liefern. Die Aktie ist dafür nicht risikolos und nicht jederzeit billig, aber qualitativ gehört sie für mich in die obere Liga.

Autor: ChatGPT

 
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