"Deutschland hat die Toten auf dem Gewissen"

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neuester Beitrag:  01.02.16 13:22
eröffnet am: 29.01.16 10:23 von: Spkk Anzahl Beiträge: 149
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29.01.16 12:52 #51 Von mir gab es immer die Prognose,
dass Großen Koalitionen schlecht für die Demokratie sind.  
29.01.16 12:54 #52 Die besten Prognosen
sind unter den Millionen von Prognosen immer die, die man im Nachhinein zu großartigen Prognosen erklären kann. Weil auch diese eine Entwicklung, die sich letztlich durchgesetzt hat, womöglich unter den Millionen von Prognosen dabei war...
Die Chance, auf die richtige Prognose zu setzen, steht also etwa 1 zu einer Million....
Keine gute Voraussetzung für Weitsicht...
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29.01.16 12:57 #53 Im Übrigen meine ich, dass die Überschrift
ungenau ist: Nicht Deutschland hat die Toten auf dem Gewissen, sondern
Merkel und die Unterstützer ihrer Flüchtlingspolitik.  
29.01.16 12:58 #54 Die unvorhersehbaren politischen Eingriffe
irgendwo auf der Welt mit Einfluss auf weltweit weitere unvorhersehbaren Eingriffen alös Reaktion auf unvorhersehbare Eingriffe sind aber politischer Alltag....
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29.01.16 13:05 #55 BTB
Dein Optimismus in Ehren. Dass "Größen" als "fest" definiert werden, sagt nichts über Interpretation, Bewertung und Handlungsfolgen aus. Diese folgen Interessen, Improvisationen und Plänen und die lassen sich von festen Größen allein überhaupt nicht irgendwie zwingend ableiten. Diese sind aber der Stoff, aus dem Politik gemacht ist. Nicht die festen Größen...
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29.01.16 13:06 #56 Irgendwas muss die Merkel doch reiten: Blödheit.
Will es nicht behaupten; weiß es nämlich nicht, denn da kann ja noch anderes infage kommen:

Rache wegen des Verlusts ihres DDR-Traums? weiß ich auch nicht.

Verschwörungsähnliche Gründe, etwa mit den Bilderbergern zusammen? Weiß nicht.

Von den USA gesteuert? Weiß ich auch nicht.

Merkt das denn niemand außer mir, dass die Frau mal untersucht werden muss?
 
29.01.16 13:07 #57 @Cragganmore
"Allein die Behauptung, südlich des Äquators würden 100 Millionen Menschen leben und Mali und Niger würden südlich des Äquators liegen, gibt mir zu denken...da gehe ich doch auf den Rest gar nicht mehr ein. "

Wer falsch lesen möchte, macht das auch. Nirgends ist davon die Rede, daß Mali und Niger südlich des Äquators liegen. Die 100 Millionen Menschen dürften sich auf Kongo, Ruanda, Burundi und die Zentralfarikanische Republik beziehen. Das ist halt eine andere Meinung als die von Herrn Collins, der sein Hauptaugenmerk auf den Exportschlager des Niger - Boko Haram - lenken möchte.

 
29.01.16 13:12 #58 Na, Gottseidank, es gibt jemanden, der das
einordnen kann (dieses Mal ironiefrei).  
29.01.16 13:13 #59 Was Merkel "reitet"
liegt doch auf der Hand:
1. Realismus in der Einschätzung der begrenzten Möglichkeiten, was den Flüchtlingsstrom angeht.
2. Probleme, ihre letztlich unhaltbar gewordene Position (die ihr zu weiten Teilen allerdings eher zugesprochen wird, als dass sie sie so vertreten hätte) gesichtswahrend zu wenden.
Dass sie ihr teilweise nur zugesprochen wird, ändert daran nichts, dass das dann "ihre Position" ist. Als Politiker muss man damit leben, wie man verstanden wird. Nicht damit, was man sagen wollte.
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29.01.16 13:14 #60 eben , diese Interessen ...
sind auch aus Merkels Intention sets von ökonomischer Natur, kann man als Reflex dabei auch irgendwie helfen , ist dies OK, sicherlich aber niemals Triebfeder ihres Handelns,
allein die faktisch standfindende Unterteilung in wirtschaftlich gute und schlechte Flüchtlinge macht dies deutlich.  
29.01.16 13:19 #61 Es gibt aber,
egal, was man daraus für Schlüsse ziehen will, WIRTSCHAFTLICH gesehen "gute" und "schlechte" Flüchtlinge. Kurzfristig würde ich sogar sagen: mehrheitlich "schlechte".
Auch das kann man durchaus als eine dieser festen Größen betrachten, aus denen man unterschiedliche Schlüsse ziehen kann.
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29.01.16 13:20 #62 Es gibt aber nicht den geringsten Grund,
dass man das nicht sagen dürfte...
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29.01.16 13:22 #63 Wenn Merkel wenigstens der Realismus reiten
würde zu erkennen, dass die hier eingetretenen Zustände maßgeblich von ihr und ihrer Partei zu verantworten sind.

Diese Basiserkenntnis vermag ich bei den Beteiligten nicht nicht zu sehen.  
29.01.16 13:22 #64 der Schluß: knallharte Selektion
bei den Flüchtlingen  
29.01.16 13:23 #65 Es ist der Hochmut...
der ihr verbietet, sich selbst Fehler einzugestehen!  
29.01.16 13:26 #66 Das ist heutzutage erst der Anfang -
das Problem heißt Bevölkerungsexplosion - wir werden in Zukunft entweder uns abschotten müssen oder werden in Flüchtlingen ertrinken, wenn es so wie prognostiziert kommt.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/...-wird-es-eng-13725733.html  
29.01.16 13:32 #67 Also große flüchtlingswellen wurden doch schon
Jahrelang angekündigt . Das blieb uns doch erspart , weil unser abschreckungssystem ganz gut funktioniert hat . Ob man das nu gut findet oder nicht .
Das hat die Merkel über Nacht außer Kraft gesetzt , weil sie zuvor ihr freundliches Gesicht in der Region um Syrien eben nicht gezeigt hat .
Jetzt haben wir Tore aufgestoßen für Leute die Hilfe brauchen ( weil wir Hilfe vor Ort nicht leisten ) und für Leute die ich hier lieber nicht haben will .
Ich denke das bringt die Leute am meisten auf die Palme , dass man den " Magneten " für die zweite Gruppe eben nicht abstellt .
Und das wär ganz einfach !
Und darum kommst wies kommen muss .

 
29.01.16 13:35 #68 Die aktuelle Situation lässt sich eigentlich nur
Damit erklären, dass Erdogan echt üble nacktbilder von der Merkel hat .
Alles andere ergibt keinen Sinn .  
29.01.16 13:39 #69 Wer den Schleppern die Menschen abnimmt,
macht sich selbstredend mitschuldig an den Toten im Mittelmeer. Die einzige richtige Antwort heißt, dahin zurückbringen, wo sie herkamen.

 
29.01.16 13:43 #70 Ist ein Land mit Flüchtlingen überfordert, so mu.
die internationale Staatengemeinschaft dem Land Lösungen anbieten. Entweder Hilfe vor Ort oder Kontingente nach einem zuvor festgelegten Verteilungsschlüssel abnehmen.  
29.01.16 13:48 #71 BTB
"Knallharte Selektion" findet ja nun beileibe nicht statt. Wobei es schon sinnvoll ist zu fragen: Wo ist wer prinzipiell eigentlich besser aufgehoben, um EIGENSTÄNDIG sein Leben bestreiten zu können. Jetzt erstmal unabhängig davon, dass das für Krisengebiete wie Syrien eh keine relevante Frage ist, weil dort schlicht unlebbare Zustände herrschen.

Aber: ich nehme jetzt mal ein Land wie Tansania, wo ich ja kürulich mal war. Ein - bis auf Sansibar - eher sehr friedliches, aber brutal armes Land (nach unseren Maßstäben). Dort gibt es jede Menge Menschen, die sich - völlig unqualifiziert nach unseren "Anforderungen" bis hin zum massenhaftenb Analphabetentum - irgendwie durchschlagen. Dabei aber unter Bedingungen leben, die unsereinem sehr, sehr schwer fallen würden.
Würde ich da jetzt unsere Kriterien von einem "guten Leben" anlegen, müssten die völlig verzweifelt sein ob ihrer Lebensumstände und eigentlich unbedingt sich aufmachen, um nach Europa zu fliehen, wo ja das angeblich gelobte Land herrscht. Ich habe dort aber trotz alolem unheimlich freundliche und auch glückliche Menschen gesehen. Offenbar haben sie andere Kriterien, die für uns schlicht nicht zum Glück zählen.
Ich glaube kaum, dass die sich in D in irgendeinem Flüchtlingsheim glücklicher fühlen würden als dort in ihrem kargen, aber gewohnten Leben, mit dem sie sich irgendwie arrangiert haben.
Aber natürlich spüren sie auch zunehmend den Mangel. Jeder hat ein Handy. Vor allem die jungen Leute haben auch mal Internet und sehen plötzlich: woanders lebt man anders. Vielleicht ist das besser!
Nur: Was sie da als womöglich besseres Leben sehen, ist hier ja nicht voraussetzungslos. Als ungelernter Analphabet würden sie hier womöglich ein wesentlich schwereres Überleben fristen, als dort in ihrem Umfeld.

Insofern gibt es schon rationale Kriterien für das, was du hier - mit wahrscheinlich gewollter Assoziation - als "knallharte Selektion" bezeichnest.

Nicht alles, was vordergründig "human" aussieht, muss es auch sein.
Es ist allemal besser, man kümmert sich ernsthaft um die stetige Verbesserung der Perspektiven vor Ort, als dass man das zwiespältige Heil der Flucht fördert. Hoffnung ist der Schlüssel, der die Leute zum Bleiben bewegt - oder zum Abhauen.

Wer da ist muss gut behandelt werden. Aber manch einer wird sehr bald einsehen, dass es zu Hause nicht schlechter war. Weil in vielerlei Hinsicht lebenswerter. Und es ist nicht unmoralisch, dieses Bewusstsein zu fördern.

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29.01.16 14:04 #72 Preis
Das "Abschreckungssystem" war längst zusammengebrochen, bevor Merkel überhaupt auf den Plan trat.
Und "gut funktioniert" bist eben relativ. Die Mauer hat auch viele Jahre lang gut funktioniert - und plötzlich war sie weg. Übrigens auch witgehen "unvorhergesehen". Es gibt nunmal Entwicklungen, die nicht so einfach durch "richtige Politik", wie immer man das (meist im Nachhinen) definiert, aufzuhalten sind. Die Welt bewegt sich. Und manchmal eben sehr plötzlich. Und dann ist das, was (meist eher relativ) "gut funktioniert" hat, plötzlich latte.
So lange es irgendwie Hoffnung auf vorübergehende Not in den Flüchtlingslagern gab, war die "Welle" eben noch beherrschbar. Aber irgendwann ist das halt - zweifellos durch vielerlei Versäumnisse, die man jetzt anprangern kann, zunächst aber keine Sau interessiert haben - in eine neue Richtung gekippt und der Hoffnungsschimmer lag nun - bei aller vorhandenen Abschreckung - in einer anderen Richtung.
Ich habs ja schon 10 mal gesagt, sags aber gerne nochmal: Ja. An diesem Punkt, wo die Welle längst am Rollen war und die Dämme der "funktionierenden Abhschreckung" längst gebrochen war, hat Merkel ziemlich naiv und planlos reagiert.

Aber die Probleme allein Merkel in die Schuhe schieben zu wollen, ist einfach zu billig. Das Ding, das da läuft, ist viel größer als Merkel.
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29.01.16 14:07 #73 Knallharte Selektion orientiert sich
vor allem an wirtschaftlichen Kriterien. So entgehen den Entwicklungsländern die Chancen zur Entwicklung, denn die Bildungselite wird so abgefischt. So macht man sich mitschuldig am Elend in den Entwicklungsländern.  
29.01.16 14:21 #74 ich wollte ja damit nur zum Ausdruck bringen ,.
Wir uns mit dem alten system einen schlanken Fuß machen konnten und die Probleme schon lange ersichtlich waren . Eine Rückkehr dahin wird nicht mehr möglich sein .
Darum müssen wir jetzt schnell und effektiv an den Grenzen sortieren .
Ein Nordafrikaner , der seine Herkunft verschleiert muss auch als solcher behandelt werden .
Diese Leute a la Stegner erstmal zu verteilen , jahrelang zu prüfen und sie dann untertauchen lassen führt uns in die Katastrophe.  
29.01.16 14:27 #75 Hat der Stegner
das wirklich so gesagt? Dass das sein Anliegen ist? Ich finde, das ist weder hilfreich noch erhellend noch guter Stil, die Dinge immer mit komischen Zusammenfassungen von angeblichen Positionen auf Personen runterzubrechen, egal ob Merkel oder Stegner. Und egal, ob man sie irgendwie sympathisch findet oder nicht. Wenn ich danach urteilen würde, käme ich auch nur zu ziemlich ungünstigen Prognosen... Dann könnte ich ja gleich ne WG mit Rubens aufmachen!
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