Nur: Es ist irgendwie müßig, einen Verein, der extra für die Spionage im Ausland gegründet wurde, der Spionage im Ausland zu "beschuldigen". Und klar: eine Hand wäscht die andere. Man arbeitet dort zusammen, wo man hofft, was Relevantes zu erfahren.
Es ist schlicht eines der gängigen Mittel der Steuerung der Außenpolitik eines JEDEN LANDES, über Spionage herauszufinden, was der andere denkt und plant.
Klar, man könnte auch nachfragen. Aber offenbar traut keiner dem anderen über den Weg. Ich sehe kein Mittel dagegen anzukommen.
Was anderes ist natürlich: Was liefere ich den befreundeten Diensten (wobei die "Freundschaft" sich immer in den engen Grenzen des jeweils eigenen Interesses hält).
Dass der BND für die NSA als Lieferant von Daten fungiert hat und dabei gegen eigene und europäische Interessen verstoßen hat, geht natürlich gar nicht. Dass ihnen und ihren Kontrolleuren im Kanzleramt DAFÜR die Hölle heiß gemacht wird, ist vollkommen richtig. ----------- Dies war ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel gewaltfreier Kommunikation! |