https://www.bdew.de/internet.nsf/id/...und-das-EEG2013_31.01.2013.pdf
Eine wirklich sehr interessante Präsentationen, in der man bis 2013 alle Zahlen und Fakten zum Thema Energie findet.
Interessant finde ich die Prognose bezüglich Solar. Hier geht man davon aus, dass der Eigenverbrauch wesentlich steigen wird und das EEG auf Solar ab 2016 rückläufig sein wird. (Seite 34)
Ebenso sieht es an vielen weiteren erneuerbaren Energieträgern aus, auch hier werden die EEG-Umlagen fallen.
D.h. das EEG dürfte evt. noch ein Jahr lang steigen, anschließend werden wir eine Stagnation erleben und in einigen Jahren werden die EEG-Umlagen sowie Strompreise zu hoher Wahrscheinlichkeit eher sinken und das Überangebot an Energie, die Dezentralisierung sowie Eigenversorgung wird sich dann in fallenden Preisen widerspiegeln.
Dies setzt jedoch voraus, dass wir Heute die richtigen Entscheidungen treffen und wie ecki schon schrieb, vor allem die Dezentralisierung forcieren und Eigenversorgung fördern, damit den Wettbewerbsdruck sowie Autarkie weiter erhöhen.
Ebenfalls finde ich es interessant, dass der größte Teil an erneuerbarer Energie nicht wie gedacht im Norden des Landes, sondern im Süden des Landes erzeugt wird. (Seite 36) Die Aussage, dass der Strom im Norden produziert, aber im Süden benötigt wird, kann man stark relativieren, so wie man die Notwendigkeit einer Energietrasse stark relativieren kann, so wie man auch die Notwendigkeit von Offshore-Windparks relativieren kann.
Also immer weiter fleißig und unermüdlich sein, denn Fakt ist, die Länder, welche die Energiewende weit vorangetrieben haben, werden die Ersten sein, welche in den Genuss einer günstigen unabhängigen Energieversorgung gelangen. Einen Beleg, dass erneuerbare Energieerzeugung langfristig günstiger sein wird, findet man hier http://www.ise.fraunhofer.de/de/...ngskosten-erneuerbare-energien.pdf
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