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Im Frühsommer 2013 demonstrierten in Istanbul Tausende überwiegend junge Menschen aus unterschiedlichen politischen Lagern gegen die Zerstörung des Gezi-Parks. Was als Demonstration gegen ein Bauprojekt begann, entwickelte sich zu einem Protest gegen die Politik der Regierung Erdogan. Zwei deutsch-türkische Filmemacherinnen begleiteten einige Demonstranten. "Überall ist Taksim - überall ist Widerstand" - unter diesem Motto demonstrierten im Frühsommer 2013 in Istanbul Tausende gegen die Zerstörung des Gezi-Parks. Aus der Demonstration gegen ein Bauprojekt entwickelte sich ein landesweiter Protest gegen die Politik der Regierung Erdogan. Diese schlug die Demonstrationen im Gezi-Park und auf dem nahe gelegenen Taksim-Platz blutig nieder.
Die beiden jungen deutsch-türkischen Filmemacherinnen Biene Pilavci und Ayla Gottschlich drehten damals vor Ort und gerieten dabei selbst in Gefahr. Dennoch entschieden sie sich, in Istanbul zu bleiben und einige Demonstranten weiter zu begleiten.
Zu ihnen gehört der junge armenische Istanbuler Bimen, der sich den Protesten anschloss, weil die Baumaßnahmen auch die Reste eines armenischen Friedhofs beseitigen würden.
Tamer ist ein Journalist, dem während der Gezi-Proteste gekündigt wurde, weil er sich weigerte, eine Falschmeldung über die Proteste zu verfassen. Monate später findet er bei einem pro-kurdischen Privatsender eine neue Anstellung. Trotzdem betrachtet er seine beruflichen Chancen in der Türkei als aussichtslos.
Auch gläubige Muslime befanden sich unter den Gezi-Besetzern. Rojda ist eine der Wortführerinnen der antikapitalistischen Muslime, die sich gegen Erdogans autoritären Führungsstil wehren und auf Gemeinwohl statt auf Eigentum setzen.
Biene Pilavci und Ayla Gottschlich haben diese und weitere Menschen aus der Demokratiebewegung bis zu den Präsidentschaftswahlen im August 2014 begleitet.
euer ex - und... |