was auch von Sarrazin beklagt wird.
http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,713855,00.html Die deutsche Wirtschaft hat wenig vom Bildungsinvestment
Nur die USA und Großbritannien sind beliebtere Zielländer ausländischer Studenten, wohl auch dank der vergleichsweise geringen Studiengebühren in Deutschland. Viele bleiben nur kurz, aber immerhin jeder 15. Absolvent ist laut dem aktuellen Bildungsbericht der Bundesregierung "Bildungsausländer". Doch die hiesige Wirtschaft, die im Aufschwung um hoch qualifizierte Talente ringt, hat wenig davon. Viele Absolventen ziehen nach dem Examen zurück in die Heimat oder anderswohin - oft, weil sie müssen.
"Das Ausländerrecht entmutigt sie, hier zu arbeiten", sagt Christian Kerst vom Hochschul-Informations-System in Hannover, das mit Daten der Unis und Fachhochschulen die deutsche Bildungslandschaft erforscht. "Die Ausbildung ist eine deutsche Investition, aber der Return ist schwer zu ermitteln." Gerade in den Fächern, in denen Mangel an Arbeitskräften herrscht, müsse über Anreize nachgedacht werden.
"Deutschland verschenkt ein hohes Potenzial", beklagt auch der Bundesverband ausländischer Studierender. Das Land tue wenig, um die hier ausgebildeten, hoch motivierten und oft gut in Deutschland eingelebten Experten zu halten. Die hohen rechtlichen Hürden würden nur langsam abgebaut. |