schlechtester Tatort aller Zeiten

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neuester Beitrag:  19.04.26 21:53
eröffnet am: 06.05.12 21:43 von: Tiefstapler Anzahl Beiträge: 5802
neuester Beitrag: 19.04.26 21:53 von: goldik Leser gesamt: 1101380
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17.11.24 21:04 #5251 aus'm Osten? schlimmer!
 
17.11.24 21:26 #5252 Spannung
=0..   ..bleibe aber dran...  
17.11.24 21:33 #5253 das Ambiente passt
 
17.11.24 21:34 #5254 Spannung
=0..  und ein Fall wie aus den 80'ern  
17.11.24 21:45 #5255 fazit
..hätte man sich schenken können.  Der war ja sowas von Fad...  
17.11.24 22:26 #5256 Die Schauspieler*innen gaben ihr Bestes,
ob  in der "Wallachei" sowas möglich wäre, (Lynchmord),
kann ich nicht beurteilen,
ich wage es aber zu bezweifeln.  
17.11.24 22:28 #5257 Gibt's doch.
32829479  
17.11.24 22:42 #5258 uii
17.11.24 23:26 #5259 Der Porsche war das geilste
er hat mich wachgehalten bei der schwerfälligen Kost.
-----------
Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.
18.11.24 08:42 #5260 Andre Welt....von der Alb ra halt......
Nichts gekünsteltes ..... wie sonst neuerdings so üblich.....überschaubar......derb......was man davon halten will.....ja  hätte aus den Achtzigern sein können.......halt Land das ich kenne.....
20.11.24 21:04 #5261 Affront gegenüber Menschen im ländlichen R.
Es sei „ein Klischee über das Dorfleben nach dem anderen“ gezeigt worden. „Ganz offenbar liegt der letzte Besuch der Drehbuchautoren auf dem Land Jahrzehnte zurück“, schreibt Schuster. Es werde ein Dorfleben skizziert, das es seit den 1950er-Jahren nicht mehr gebe.

SWR: Verhältnisse im Film „im Dienste der Erzählung überhöht“

Der SWR entgegnete, die kritisierte „Tatort“-Folge sei eine fiktive Geschichte und keine Verallgemeinerung über das Leben in ländlichen Gebieten. Regisseur und Drehbuchautor nähmen sich die Freiheit der künstlerischen Zuspitzung.
https://www.welt.de/vermischtes/article254594704/...B_current_version

"Die Freiheit der künstlerischen Zuspitzung" sei stets gewährt, sofern auch Kunst dabei herauskommt; ansonsten gilt das unumstößliche Diktum: "Karl Valentin: "Kunst kommt von Können, nicht von Wollen, sonst müsste es ja Wunst heißen."

Wieder einmal erweist sich das Format "Tatort" als ausgelatscht. Kunst in fulminanter Zuspitzung erlebte man zuletzt in "Im Schmerz geboren" [ https://de.wikipedia.org/wiki/Tatort:_Im_Schmerz_geboren ], aber das ist lange her, und seither sieht man selten einen Krimi und noch seltener Kunst.
In diesem Tatort wurde genau genommen nicht und nichts ermittelt. Stattdessen wurde ein wenig gefragt, sehr viel gegessen - und am Ende kommt Kommissar Zufall hilfreich hinzu, wo doch eigentlich jede angelernte Assistentin in entsprechenden Dateien Übereinstimmungen zum aktuellen Mord finden würde.
Am bitteren Ende macht  die Wirtin (Julika Jenkins) einen auf Lady Macbeth, womit dieser Tatort in "künstlerischer" Hinsicht dennoch keinen Trostpunkt erhält.

Null (0) von 10 (zehn) zu erreichenden Punkten.

 
22.11.24 19:20 #5262 Affront ? Nana, ich würde denken,wem der S.
passt, zieht ihn sich an.
Hätte ich mich jedes Mal angesprochen gefühlt, wenn in den "Medien" ! seit den 70ern
Landwirt*innen als Umweltvergifter pauschal an den Pranger gestellt wurden, wär' ich wohl
in 'ner Depression gelandet.
Die, und damit zurück zum Thema, allermeisten Filme, und da bilden Krimis keine Ausnahme,
sind nunmal sehr oft, sehr klischeehaft.
Beispielhaft sei da auf die ZDF Krimis verwiesen, die häufig im "bessere Leute Milieu" spielten,
oder exemplarisch auf den ersten Film mit "Charlotte Lindholm":
Lastrumer Mischung".....
wirklich eine ungute Mischung.
Wenn's interessiert:
https://www.ardplus.de/details/a0S010000009wKp-lastrumer-mischung  
24.11.24 17:27 #5263 Tatort Köln : Siebte Etage
https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/...e-etage-100.html
Siebte Etage - Tatort - ARD | Das Erste
Obwohl Haustechniker Malik vor dem Eroscenter tot aufgefunden wurde, stellt sich heraus, dass die Kommissare Ballauf und Schenk vor allem auf der siebten Etage ermitteln müssen. Hier stand ein Fenster offen, aus dem Malik gestoßen wurde.
 
24.11.24 17:46 #5264 Spon
"Erotik und Ekel. Eben noch hat der widerwärtige Hausmeister eines Eros-Centers auf der Toilette an den Slips der Prostituierten geschnüffelt und dabei im Stehen auf die Klobrille gepinkelt, da stößt ihn jemand aus dem siebten Stock des Plattenbaupuffs am Stadtrand. Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) ermitteln nun auf dieser siebten Etage, wo die Sexarbeiterinnen ihre Pausen verbringen. So werden sie Zeugen der Zumutungen, der[sic] die Frauen jeden Tag ausgesetzt sind. Im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit steht Jasmin (Antonia Bill), die sich mit ihrer Familie überworfen hat und nicht mal zur Beerdigung ihrer Mutter kommen darf."

"Die Verantwortlichen dieses Rotlichtkrimis versuchen den Sexarbeiterinnen eine eigene Stimme zu geben und lassen sie über ihre Ächtung und ihre Verletzungen durch die bigotte bürgerliche Gesellschaft zuweilen direkt in die Kamera referieren. Doch Klagen wie »Es ist nicht meine Vagina, die schmerzt, es ist die Lüge« klingen nicht nur schrecklich künstlich – sie werden auch noch mit trauriger Klavier- und Geigenmusik unterlegt."
Der Dialog:

Familienvater Schenk gibt den Einfühlsamen und spricht mit der Prostituierten, deren Mutter gerade gestorben ist.

Prostituierte: »Ich wusste noch nicht mal, dass sie krank war. Mein Vater behandelt mich wie Dreck. Würden Sie ihre Tochter auch rausschmeißen, wenn sie tun würde, was ich tue?«

Schenk: »Nein, aber...«

Prostituierte: »Was aber?«

Schenk: »Ich könnte mir vorstellen, dass ihr Vater nicht sehr glücklich ist. Wär ich auch nicht.«

Prostituierte: »Ja, armer Papi.«

Ja , genau !(Ich hör' mal auf , bevor ich zu zynisch werde)
anschauen werd' ich's trotzdem.  
24.11.24 17:50 #5265 + Link
4 von 10 Punkten fürs Prostitutionselend in Moll: Dieser »Tatort« schießt übers Ziel hinaus und degradiert die Frauen zu Objekten eines Rührstücks, ohne in die tiefere Tragik ihrer Leben einzutauchen.

https://www.spiegel.de/kultur/tv/...50800-7cbc-49d0-acdc-8222a1790cc5
»Tatort« heute aus Köln: »Siebte Etage« im Schnellcheck - DER SPIEGEL
Prostitutionselend in Moll: Nach dem Mord in einem Großbordell werden Schenk und Ballauf mit den Missständen im Rotlichtmilieu konfrontiert. Und Piano und Geige spielen traurig dazu auf.
 
24.11.24 18:15 #5266 Langeweile ? Löschung nach 14 Tagen...
Ist doch eh' schon vergessen...32816944  
24.11.24 19:49 #5267 Sogar
Die Bild, macht einen große "Aufhänger" draus..    https://www.bild.de/unterhaltung/...ll-krimi-6742fa2d03d64b3540b28e32  
24.11.24 21:07 #5268 Vom
Hocker haut er mich nun nicht gerade...  
24.11.24 21:26 #5269 Nun
wird er zum Sozialdrama..  ..kein Krimi ......  
24.11.24 21:44 #5270 Als
Sozialdrama OK,  ..Hätte ich das früher gewusst,  hätte ich ihn mir erspart.   Als Krimi 0 von 10 ...  
24.11.24 21:48 #5271 am Ende
kam richtig Spannung auf. Und wer so auf die Brille pinkelt hat es nicht besser verdient...  
24.11.24 21:52 #5272 Och nö, so ist das im Bordell???
Die rauben einem ja die letzten Illusionen...
(Ironie off)
Nix Halbes und nix Ganzes, aber das ist ja nicht neu bei den Kölnern.
 
25.11.24 08:35 #5273 Ein "Frühabschalter"
möchte gerne wissen, ob die Kommissare einen Täter/Täterin ermitteln konnten und WER das dann gewesen war!  
25.11.24 10:05 #5274 Blondchen
Jasmin war's...  
25.11.24 13:12 #5275 Blondie
hat auch richtig gut gespielt...  
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