menschenrecht religionshetze, blasphemie
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neuester Beitrag: 13.04.15 08:20
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| eröffnet am: | 25.08.14 11:35 von: | alice.im.börsenland | Anzahl Beiträge: | 476 |
| neuester Beitrag: | 13.04.15 08:20 von: | Rdnr | Leser gesamt: | 55893 |
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12.01.15 10:00
#376 Religionsunterricht - kein Mittel gegen Islamism.
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12.01.15 21:07
#377 Moral jenseits von Religionen
Natürlich bemühen sich alle Offiziellen den religiösen Hintergrund zu relativieren - Einzeltäter, fehlgeleitete Extremisten - aber wer seit Jahrhunderten Feuer und Schwert predigt, braucht sich eigentlich nicht zu wundern, wenn die Botschaft irgendwann ernst genommen wird. Die Religionen mit ihrem Alleinvertretungsanspruch können an sich nicht tolerant sein. Die göttlich offenbarte Wahrheit lässt keinen Nebenweg zu. Und das gilt für alle Glaubensrichtungen. Durch die Zeiten wurden Feuer, Schwert und Angst als Mittel benutzt um die Ungläubigen auf den rechten Weg zu bringen und jetzt ist dieser Wahnsinn wieder bei uns angekommen.
BfG München
Ungläubig schauen wir nach Paris und hoffen, dass die freie Gesellschaft keinen Schaden nehmen wird. Aber die Angst sich mit den Kirchen kritisch auseinanderzusetzen ist schon längst in den Köpfen fest verankert, freimütige Kritiker sind die Ausnahme und werden als intolerante gottlose Spinner verunglimpft oder totgeschwiegen. “Ohne Glaube ist kein Staat zu machen” scheint die gängige Devise. Es ist an der Zeit alternative Regeln für das menschliche Zusammenleben zu etablieren. Welche Werte halten die klein gewordene Welt unabhängig von religiösen Vorstellungen zusammen? Letztlich bleibt uns nur der Mensch in der erlebbaren Welt als Maßstab.
Hoffen wir, dass uns das Lachen nicht vergeht. Dafür lohnt es sich Aufzustehen. Nous sommes CHARLIE!
Noch überwiegen Fassungslosigkeit und Trauer über die Anschläge in Paris, die mit brutalem menschenverachtendem Fanatismus verübt wurden. Die Welt ist entsetzt. Alle sind CHARLIE.
So wichtig die Solidarität und die Sympathiebekundungen sind, kann man sich doch dem Eindruck nicht erwehren, dass auch viele falsche Freunde versuchen Kapital aus dem Schock zu schlagen. Todesstrafe hier, missverstandene Religionen da und alle Pressevertreter waren plötzlich mutig frech und kompromisslos kritisch. Da werden viele Krokodilstränen geweint. Langsam jedoch finden sich in den Medien Kommentare mit weiterem Blick.
Horizon Herausgeber Sebastian Loudon hat die Presse im Auge wenn es schreibt: “Wir sind nicht Charlie. Aber wir sollten vielleicht versuchen, mehr wie Charlie zu sein und die Freiheit, die wir so vehement für uns in Anspruch nehmen, auch tatsächlich nützen.”
Christian Schiffer vom BR schreibt: “Wenn über ein paar Tausend Jahre hinweg Gläubige verschiedener Religionen ihre Religion immer wieder dergestalt missverstehen, dass sie im Namen ihrer Religion andere Menschen umbringen, dann sollte man sich vielleicht mittelfristig auf weniger missverständliche Konzepte einigen.”
Oliver Kalkofe für Tele5 fragt: … “Warum ist dann aber die Religion seit Jahrtausenden der (zumindest vorgeschobene) Hauptgrund für die meisten Kriege, Morde und gewaltsamen Auseinandersetzungen auf der Welt? Warum wird der Glaube von allen Idioten für die Gewalt missbraucht? Dies richtet sich übrigens nicht allein gegen fanatische Islamisten – die Christen müssen sich da wahrlich nicht hinter anderen verstecken, ihre schlimmsten Verbrechen sind nur zum Glück etwas länger her.”
Leserbriefschreiber der SZ, Kommentatoren der TAZ und viele andere mehr blasen ins selbe Horn.
Lassen wir uns also nicht vormachen. Die Scheren in den Köpfen sind allgegenwärtig und warum - so fragen wir uns - sollten sich die Kirchen als Medizin für Krankheiten präsentieren, die sie selbst hervorrufen?
Wenn eine Aussage Fehlinterpretationen zulässt, was muss dann verändert werden? Die Aussage oder die Interpretation?
Als Humanisten sind wir davon überzeugt, dass ein friedliches Zusammenleben auf der Basis menschlicher Werte möglich ist. Nicht wegen, sondern trotz Religion. Es gibt Moral jenseits der zehn Gebote und dem Koran. Als freie, soziale und vernunftbegabte Wesen müssen wir gegen Extremismus, Fanatismus und Intoleranz zusammenstehen. Grade in Zeiten von Charlie Hebdo und Pegida. Dazu brauchen wir keine göttliche Offenbarung.
Auf den Menschen kommt es an.
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14.01.15 12:24
#378 Blasphemie stärker bestrafen und Datenschutz .
Die im "Blasphemie-Paragrafen" vorgesehene Höchststrafe von 3 Jahren Haft ist für Stephan Mayer, dem innenpolitischen Sprecher der Unionsfraktion, noch zu gering. Er will das Strafmaß verschärfen.
Als Reaktion auf die Forderungen der FDP und auch von säkularen Organisationen wie der Giordano Bruno Stiftung (GBS) und dem Bund für Geistesfreiheit (BfG) muss für ihn das Beschimpfen religiöser oder weltanschaulicher Bekenntnisse "selbstverständlich unter Strafe gestellt bleiben".
Andere Politiker - ebenfalls aus der CDU/CSU - wollen den Terroranschlag zum Anlass nehmen, die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland einzuführen. Argumenten, dass eine solche Datensammlung den Anschlag von Paris nicht verhindern konnten, lassen sie nicht gelten.
"Die Antwort der CSU auf den Pariser Terroranschlag ist eine Kombination aus der raschen Rückkehr zur Vorratsdatenspeicherung, der Einführung härterer Gesetze und der Erweiterung der Befugnisse der Sicherheitsbehörden."
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14.01.15 12:25
#379 Islamgelehrte verurteilen aktuelle Ausgabe
Ein weinender Allah, der sagt: "Alles ist vergeben", ist für die Islamgelehrten eine "ungerechtfertigte Provokation von 1,5 Milliarden Muslimen weltweit" und werde eine neue Welle des Hasses in der französischen und in westlichen Gesellschaften auslösen.
Für die maßgeblichen Gelehrten sei das "nicht förderlich für das Zusammenleben und den Dialog, um den Muslime sich bemühten." Einen Dialog, in dem man offenbar keinerlei Kritik äußern darf.
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14.01.15 19:04
#380 Religionsunterricht - kein Mittel gegen Islamism.
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14.01.15 22:33
#383 #379 Der Islamische Zentralrat der Schweiz
So nach dem Motto: "Wenn wir für eure Recht auf freie Meinungsäußerung auf die Straße gehen, dann schuldet ihr uns, dass ihr eure Meinung freiwillig nicht erneut äußert!!"
Es ist noch ein langer Weg, bis solche Muslime anfangen zu begreifen, was Meinungsfreiheit heißt. Man sollte nicht öffentlich aus politischer Korrektheit für etwas eintreten, was man doch offensichtlich ablehnt. Wenn jemand die Meinungsfreiheit ablehnt, soll er das klar sagen, wie die CSU das gerade tut (#378).
Da sieht man, wie diese "Ich bin Charlie" allzu leicht dahergesagt ist und am Ende nichts bedeutet.
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15.01.15 01:43
#385 Woher weiß man denn überhaupt, dass das M.
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15.01.15 01:50
#386 #365 Die Muslime haben Angst
Wo sie das Sagen haben, da darf keiner Zweifel äußern, geschweige denn, dass man den fairen Vergleich mehrerer Religionen plus Atheismus zulassen könnte.
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16.01.15 09:58
#387 Über die Freiheit, einen imaginären Gott zu
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16.01.15 14:15
#388 Kardinal kämpft für dubioses Zentrum Saudi-A.
Die islamische Monarchie Saudi-Arabien unterhält in Wien das König-Abdullah-Zentrum, von dem niemand weiß, was es eigentlich tut. Die österreichische Regierung will die Finanzierung mit Steuergeldern stoppen. Doch der Wiener Erzbischof ist dagegen. Er hält das Zentrum für eine Brücke der Kulturen. Sa ...
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22.01.15 20:24
#389 Petition zur Streichung Gotteslästerungsparagra.
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24.01.15 19:11
#390 Die Gottes-Hypothese
In der menschlichen Entwicklungsgeschichte dürfte der Glaube an Geister und Götter mit der Evolution des Hirns entstanden sein, das einigen Primaten einen Vorteil verschaffte...
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24.01.15 21:32
#393 atheistische Spiritualität
etwas älter der artikel dennoch interessant
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26.01.15 19:37
#394 Um Himmels willen
Alle paar Jahre kommt die Vorschrift des § 166 StGB in die Diskussion. Todsicher jedenfalls dann, wenn im Zusammenhang mit einer lästerlichen bildlichen Darstellung eines Propheten und unter Berufung auf eine Religion oder die Verletzung religiöser Gefühle Menschen ermordet werden.
2012 wurden der amerikanische Botschafter in Libyen und drei seiner Mitarbeiter ermordet. Angeblich wegen eines beschissen gemachten Mohammed-Videos. Nicht, dass der Botschafter und seine Mitarbeiter selbst unter die Filmschaffenden gegangen wären; so genau nehmen die Empörten das ja nicht. Die rächten ja häufig weit ab vom Schuss.
In Paris traf es bekanntlich auch nicht nur die Karikaturisten von „Charlie Hebdo“. Nein, es traf weitere Mitarbeiter, Polizisten und mit den Karikaturen überhaupt nicht in Verbindung stehende Juden.....
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31.01.15 14:43
#395 End Blashemy Laws
The campaign to abolish all blasphemy laws, worldwide
https://www.facebook.com/KacemOfficialPage?fref=nf
The International Humanist and Ethical Union in coalition with the European Humanist Federation (EHF) has announced a new, unified campaign against "blasphemy" laws worldwide.
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31.01.15 14:45
#396 Rechtsprofessor dafür Paragrafen zu verschärf.
In einem Zeitungsbeitrag hat sich ein Bonner Rechtsprofessor dafür ausgesprochen, den Paragrafen 166 zu verschärfen. Gotteslästerung möge wieder härter bestraft werden. Im Sinne der Integration.
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31.01.15 14:47
#397 zitat..
Denn sollte – was Gott verhüten möge – eines Tages die Diffamierung der Religion ein Straftatbestand werden, müsste noch immer definiert werden, wo der Tatbestand anfängt und wo er aufhört. Schon heute soll es Menschen geben, die sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen, weil ihren Kindern separate Gebetsräume in Schulen verweigert werden. Oder weil sie mit einem Kopftuch nicht als Krankenschwester arbeiten dürfen. Oder weil in Kantinen Schweinefleisch angeboten wird. Auf solche Empfindlichkeiten kann man Rücksicht nehmen, man muss nur wissen, was man damit aufgibt: die säkulare Gesellschaft. Auch die Annahme, man würde damit die Integration erleichtern, ist mehr als irrig. Zumal uns immer wieder versichert wird, die Integrationsverweigerung habe keine religiösen Ursachen, sie sei vielmehr ein kulturelles und soziales Problem.
Diesmal sind nicht die Juden unser Unglück, auch nicht die Pfaffen und die Muslime. Es sind wieder die Juristen.
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31.01.15 15:53
#398 Gotteslästerung ist ja wohl so ne Art Beleidig.
Überdies stellt sich die Frage, warum der angebliche Gott so schlapp ist und sich nicht selbst gegen eine Beleidigung wehren kann. Schon ein Ding: Um den Allmächtigen zu schützen, soll irgendeine Nase vom Amtsgericht tätig werden. Kann wohl nicht so allmächtig sein.
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31.01.15 18:05
#399 ja, diffuse Anklagen sind immer gut fürs Volk
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01.02.15 06:53
#400 Deutsche verlassen in Scharen die Kirchen
Bei Katholiken wie Protestanten zeichnet sich ein dramatischer Zuwachs der Kirchenaustritte ab. Hauptgrund: das neue Verfahren bei Kirchensteuern auf Kapitalerträge. Da haben die Kirchen geschlafen.




