jumptec & congatec - kommt da noch mehr
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neuester Beitrag: 17.04.26 14:33
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| eröffnet am: | 14.05.25 08:28 von: | Crine | Anzahl Beiträge: | 924 |
| neuester Beitrag: | 17.04.26 14:33 von: | Crine | Leser gesamt: | 358460 |
| davon Heute: | 769 | |||
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Am späten Abend (gegen 20:25 Uhr) veröffentlichte Kontron vorläufige Zahlen für die ersten neun Monate 2025 und bestätigte dabei die Gewinnprognose. Dies ist die erste Reaktion des Unternehmens auf die jüngste Marktturbulenz und soll offensichtlich beruhigend wirken.
| Kennzahl | Vorläufige Zahlen 9 Monate 2025 | Vorjahreszeitraum | Anmerkung |
| Umsatz (9M) | 1.182 Mio. EUR | 1.208 Mio. EUR | Leichter Rückgang, was auf den strategischen Wegfall des Hardware-Geschäfts (COM) zurückzuführen ist. |
| EBITDA (9M) | 194 Mio. EUR | 141 Mio. EUR | Anstieg um 37 %. Darin enthalten sind 46 Mio. EUR aus der COM-Entkonsolidierung. |
| EBITDA-Prognose 2025 | Unverändert 270 Mio. EUR | Bestätigt! Die entscheidende Gewinnprognose steht. | |
| Umsatz-Prognose 2025 | Erwartet 1,7 Mrd. EUR | Leichte Korrektur von zuvor 1,8 Mrd. EUR, ebenfalls wegen strategischer Fokussierung auf margenstärkere Geschäfte. |
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| Boardmail an "bulls_b" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Finde ich auch eine korrekte / nötige Maßnahme vor den endgültigen Zahlen jetzt mit dieser Entlastungsmeldung schon vorläufige Zahlen zu veröffentlichen. So etwas war leider überfällig als Statement zum nachrichtenlosen Kurs-Crash. So mußte man reagieren, um die gestern aufgeflammten Ängste über eine mögliche Gewinnrevision wieder zu zerstreuen. Bleibt zu hoffen, daß man sich jetzt kursmäßig wieder stabilisiert und auch nach Präsentation der endgültigen Zahlen die Reaktion wohlwollend bleibt. Ist schon schade, wenn gestern wirklich Decagon Asset Management LLP sich mit diesem schwachsinnigen destruktiven kurskillenden Hauruck-Abverkauf nicht nur sich selber schädigend in den Fuß geschossen hätte durch selbsterzeugte schlechtere Verkaufskurse, sondern dann auch bei vielen anderen Anlegern Verunsicherung erzeugt hat. Jetzt scheinen die Knallköpfe von Decagon ja durch zu sein mit ihren Abgaben und es kann wieder etwas "normaler" zugehen, falls nicht nochmal weitere LV ihren Hut vor den Zahlen in den Ring werfen.
Kontron veröffentlicht vorläufige Zahlen für die ersten neun Monate 2025 - Gewinnprognose für 2025 bestätigt - Mittwoch, 29. Oktober 2025 - https://www.it-times.de/news/...prognose-fuer-2025-bestaetigt-174625/ "....veröffentlicht heute vorläufige Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2025 als Reaktion auf den jüngsten, fundamental unbegründeten Kursrutsch und um Marktspekulationen vorzubeugen. ...„Wir sehen weiterhin starke Auftragseingänge mit einem Book-to-bill >1x; insbesondere in den Bereichen Bahninfrastruktur, Rüstung, Aerospace und bei Künstlicher Intelligenz.“ Kontron wird am 5. November wie geplant die vollständigen Ergebnisse für die ersten neun Monate 2025 veröffentlichen.
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| Boardmail an "crunch time" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
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| Boardmail an "jseyse" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Und dann muss man sich fragen warum?
An blumigen Versprechungen, siehe MWB Konferenz hat es nicht gemangelt.
Ich kann mir das nur so erklären, dass auf der Profi-Seite das Misstrauen noch grösser ist als bei uns, so dass sich Decagon für die blutige Version entschieden hat.
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| Boardmail an "Werner01" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Und dass sich die Fonds nun nicht gerade um Kontron-Aktien reißen, ist ja nichts Neues (aus welchen Gründen auch immer).
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| Boardmail an "jseyse" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Ich habe jedoch ein Problem mit dem verkaufen müssen! Es ist mir nicht einleuchtend dass es zwingend ist, ein Zeitfenster von Tagen oder wenigen Wochen einhalten zu müssen. Am Ende zählt nur was hängenbleibt. Oder die Angst vor shorties/neg. news war bei den Entscheidern von Degacon wirklich extrem, was ich aber auch nicht TOLL finden würde.
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| Boardmail an "Werner01" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
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| Boardmail an "ukka" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
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| Boardmail an "Werner01" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Wenn man die jetzt gemeldeten Zahlen um das Hj. 1 25 bereinigt, landet man bei ca. 50 Mio. € EBITDA.
Bin sehr gespannt, ob und wie das nächste Woche erklärt wird.
Ausserdem ist die Messlatte für das Q4 EBITDA mit 76 Mio. € nun echt hoch.
Wahrscheinlich lautet die Formulierung nun auch deswegen "rund" 220 Mio, € und nicht wie bisher "mindestens"
Meine Vermutung, neben einer eher insgesamt Verhaltenen Nachfrage aus der Industrie (Automatisierung etc.) ist das Katek-Business (Wechselrichter aber eben auch Wallboxen) in Q3 deutlich schlechter gelaufen als erhofft.
Aber zu Katek ist auch schon alles geschrieben, auch schon von jedem ;-)
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| Boardmail an "95oje" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Das geht doch nicht immer harmonisch über die Quartale.
Wenn ich jetzt eine fette Rechnung anstatt am 30.09. am 01.10. stelle,
rutscht der Umsatz und der Gewinn von Q3 in Q4. So könnte ich mir das vorstellen.
So versucht mein Unternehmen auch immer möglichst vor Weihnachten noch viel zu liefern, um Rechnungen schreiben zu können.
Bei einem btb von 1,2 muss meiner Meinung nach irgend ein Quartal positiv aus der Reihe tanzen!
Dabei ist egal, ob die Ursache für die Position ein glücklicher Umstand, ein Deal oder ggf. auch ein Fehltrade ist. Eine Position, die der erklärten Strategie widerspricht, wird schnellstmöglich glattgestellt.
Wenn das dann auch noch mit irgendeiner Form von Gewinn möglich ist (egal ob klein oder groß), dann erst recht. Auch wenn in einer Woche "vielleicht" noch mehr drin wäre.
Hintergrund ist das unterschiedliche Risk/Reward-Verhältnis für den Fondsmanager.
Kein Insti-Kunde und auch kein Chef lobt einen, wenn ein a.o. Gewinn erzielt wurde, außerhalb der eigentlichen erklärten Strategie. seinen Ursprung hat.
Im Gegenteil, bei einer späteren Performanceanalyse schwingt das Geschmäckle mit, dass man die (gute) Gesamtperformance eben nicht (nur) mit der erklärten Strategie erzielt hat, sondern mit anderen Sachen.
Und wenn aus solchen "anderen Sachen" im Zweifel sogar ein Verlustbeitrag entstehen können, -> noch schlimmer.
Daher ist die Motivation in sochen Fällen immer: so schnell wie möchglich raus damit.
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| Boardmail an "Ulllli" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Erinnert mich bissel an Markus B. der auch schnell paar Aktien seiner WCard gekauft hat um zu Zeigen , das alles i.O. ist.
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| Boardmail an "d.droid" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
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| Boardmail an "bullybaer" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Marchant MC Ltd mit seinen popligen 0,50 und 0,24% Erhöhung der SQ auf insgesamt 0,74% kanns wohl kaum gewesen sein
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| Boardmail an "bullybaer" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
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| Boardmail an "crunch time" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Eine entscheidende Frage dürfte beispielsweise sein, wann sich die regelmäßig (deutlich) über 1 liegenden Book to Bill Raten endlich auch mal ernsthaft in den Zahlen auswirken, nachdem die letzten Jahre rückwirkend trotz erfreulicher Book to Bills ja eigentlich immer mehr oder weniger von umsatzseitigen Zielverfehlungen geprägt waren (erst jahrelange Chip-Krise, und danach dann gleich Katek). Ohne diese beiden Faktore stünde der Kurs vermutlich bei über 40 Euro (was offenkundig anfangs auch der Plan von HN war, wenn man sich die im Sommer verfallenen Optionen anschaut).
Seit Jahren klingt irgendwie immer technologisch alles gut beiKontron, aber in den Zahlen hat es sich eben noch nicht so richtig ausgewirkt, deswegen auch die recht träge Kursentwicklung der letzten 5 Jahre. Sobald sich das ändert, kann aus meiner Sicht der Kurs auch mal sehr schnell durch die Decke gehen. Wenn sich das mögliche Wachstum nicht nur immer in irgendwelchen Book to Bills zeigt (die für den Markt im Detail schwer zu interpretieren sind), sondern sich endlich auch mal in realen Zahlen, dann könnte es endlich Kontron auch mal losgehen.
Man sieht ja, dass Kontron auf der Watchlist auch von größeren Investoren steht, wenn beispielsweise Hendrik Leber von Acatis derzeit Kontron für eines der interessantesten Unternehmen hält, bei dem er über ein Investment nachdenkt (Irgendwer hat ein im W:O Forum das entsprechende Interview gepostet). Vielleicht ist er ja sogar auch schon eingestiegen im Zuge der vergangenen Abverkäufe von Degacon...
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| Boardmail an "jseyse" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
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01.11.25 22:33
aktiencheck.de
Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) -
Kontron im Fokus: Marchant MC Ltd erhöht Shortposition deutlich
Die Aktie der **Kontron AG** steht wieder einmal im Zentrum der Aufmerksamkeit institutioneller Anleger – insbesondere jener, die auf fallende Kurse setzen. Der britische Hedgefonds **Marchant MC Ltd** hat seine Netto-Leerverkaufsposition am **29. Oktober 2025** von **0,55 % auf 0,74 %** angehoben. Damit signalisiert der Fonds ein wachsendes Misstrauen gegenüber der kurzfristigen Kursentwicklung des österreichischen Technologiekonzerns.
Diese Erhöhung ist nicht nur ein isoliertes Ereignis, sondern Teil eines größeren Musters: Auch andere Fonds halten derzeit signifikante Shortpositionen in der Kontron-Aktie. Das Zusammenspiel dieser Marktakteure hat das Potenzial, den Kurs in den kommenden Wochen zu beeinflussen – sowohl nach unten als auch nach oben.
Trotz dieser skeptischen Stimmen legte der Kurs zuletzt leicht zu: **22,68 EUR**, ein Plus von **+0,44 %**. Der Markt scheint also noch nicht vollständig auf die Aktivitäten der Shortseller zu reagieren – oder aber, er nimmt sie als normale taktische Manöver wahr.
Marchant MC Ltd – der diskrete Player mit spürbarem Einfluss
Marchant MC Ltd ist kein lauter Marktakteur, sondern agiert meist diskret und datenbasiert. Der Fonds ist spezialisiert auf Event-Driven- und Arbitrage-Strategien, nutzt also Marktineffizienzen rund um Unternehmensnachrichten, Bilanzen oder makroökonomische Trends aus.
Die Entscheidung, die Position auf **0,74 %** zu erhöhen, deutet darauf hin, dass Marchant MC ein Ungleichgewicht im Marktpreis der Aktie erkannt haben könnte. Oftmals stützen sich solche Fonds auf komplexe quantitative Modelle, die fundamentale, technische und sentimentbasierte Faktoren kombinieren.
Eine solche Erhöhung ist kein Zufall: Sie erfolgt in der Regel nach einem klaren Signal – sei es eine Überbewertung, eine abnehmende Dynamik in Auftragseingängen oder das Ausbleiben kurzfristiger Wachstumsimpulse. Gleichzeitig bedeutet eine Shortposition dieser Größenordnung nicht zwangsläufig, dass der Fonds mit einem massiven Kursverfall rechnet – vielmehr könnte es eine Absicherung gegen bestehende Long-Positionen in verwandten Technologieaktien sein.
Aktuelle Kursentwicklung: Trotz Shorts leicht im Plus
Während Marchant MC seine Wette auf fallende Kurse erhöht, zeigte sich die Aktie am Markt stabil und gewann zuletzt **+0,44 %** auf **22,68 EUR**. Dieses Verhalten ist typisch für Titel mit aktiver Shortquote: Der Markt reagiert kurzfristig nicht zwingend panisch, solange keine negativen Unternehmensnachrichten folgen.
Das aktuelle Kursverhalten deutet darauf hin, dass viele Anleger den fundamentalen Wert des Unternehmens höher einschätzen als die Risiken, die Shortseller sehen. Ein solches Gleichgewicht zwischen Optimisten und Pessimisten kann allerdings schnell kippen – insbesondere dann, wenn sich die Positionen der Hedgefonds weiter ausweiten oder sich neue Marktteilnehmer auf die Shortseite wagen.
Die übrigen Shortseller – das unsichtbare Netzwerk
Neben Marchant MC Ltd tauchen im Bundesanzeiger weitere bekannte Namen auf, die Positionen in der Kontron-Aktie halten:
- **High Ground Investment Management LLP** mit **0,50 %**,
- **Fosse Capital Partners LLP** mit **1,53 %**,
- **Boldhaven Management LLP** mit **0,90 %**,
- sowie ältere Einträge, etwa **GSA Capital Partners LLP**, die früher mit kleineren Positionen aktiv waren.
Besonders auffällig ist die hohe Quote bei Fosse Capital – **1,53 %** ist im Vergleich zu anderen Fonds beträchtlich. Zusammen ergibt sich ein Gesamtbild, das auf eine deutlich spürbare Shortaktivität im Titel hinweist.
Diese Positionen bedeuten jedoch nicht zwangsläufig, dass die Hedgefonds dauerhaft auf Kursverluste setzen. Viele nutzen Shortpositionen zur Absicherung von Long-Engagements in verwandten Sektoren – insbesondere in Halbleiter-, Industrie- oder IoT-Werten. Dennoch zeigt die Dichte an aktiven Positionen, dass Kontron derzeit als überbewertet oder zumindest anfällig für kurzfristige Rückschläge gilt.
Warum Hedgefonds auf Kontron zielen
Die Kontron AG ist ein global agierender Anbieter von **IoT- und Embedded-Computing-Lösungen** – ein Markt mit langfristigem Wachstumspotenzial, aber auch intensiver Konkurrenz und hohen Investitionskosten. Gerade in Phasen, in denen der Technologiesektor Schwankungen zeigt, geraten Midcap-Werte wie Kontron schnell ins Visier von Fonds, die auf kurzfristige Übertreibungen setzen.
Ein weiterer Faktor ist die starke Kursentwicklung der vergangenen Monate. Nach einem beeindruckenden Lauf im Jahr 2025 könnte der Markt überhitzt wirken. Für Shortseller ist das ein klassisches Szenario: Wenn eine Aktie über längere Zeit steigt, ohne dass neue Impulse folgen, wächst die Wahrscheinlichkeit für Gewinnmitnahmen oder Korrekturen.
Marchant MCs Strategie: Timing und Psychologie
Hedgefonds wie Marchant MC sind Meister des Timings. Sie nutzen nicht nur Daten, sondern auch Marktpsychologie. Eine Erhöhung der Shortquote unmittelbar vor Monatsende – wie hier geschehen – kann mehrere Gründe haben:
- **Positionierung vor Quartalszahlen:** Fonds sichern sich gegen mögliche Enttäuschungen ab.
- **Volatilitätsstrategie:** In einem Umfeld mit steigenden Schwankungen werden Shortpositionen attraktiver.
- **Reaktion auf institutionelle Umschichtungen:** Wenn große Investoren Gewinne mitnehmen, entsteht kurzfristiger Druck – eine Gelegenheit für Shorts.
Interessanterweise sind solche Bewegungen oft selbstverstärkend. Sobald die Shortquote steigt, nehmen Anleger sie wahr und werden nervös – manche verkaufen aus Angst, andere spekulieren auf einen Gegenschlag (Short Squeeze). Das Spiel aus Angst und Gier beginnt, und genau in diesem Spannungsfeld agieren Fonds wie Marchant MC.
Wie andere Marktteilnehmer reagieren
Institutionelle Investoren beobachten solche Meldungen genau. Die Offenlegung einer Shortposition ist ein Signal, das Marktstimmung beeinflussen kann. Wenn ein Fonds wie Marchant MC seine Position ausbaut, interpretieren viele dies als Warnsignal – andere hingegen sehen darin eine Übertreibung, die mittelfristig zu einer Gegenbewegung führen kann.
Besonders interessant wird es, wenn sich die Positionen großer Fonds überschneiden. Eine Kombination aus mehreren aktiven Shorts kann kurzfristig Druck aufbauen – doch sobald der Kurs nicht wie erwartet fällt, sind dieselben Fonds gezwungen, ihre Positionen zu decken. Das führt oft zu schnellen Kursanstiegen, dem sogenannten **Short Squeeze**.
Das Risiko der Shortseller
Shorten ist riskant – und teuer. Während Long-Investoren nur ihren Einsatz verlieren können, drohen Shortsellern theoretisch unbegrenzte Verluste. Steigt die Aktie, müssen sie die geliehenen Aktien teurer zurückkaufen.
Im Fall von Kontron ist die Ausgangslage besonders spannend: Der Titel ist relativ volatil, das Handelsvolumen solide, und das Unternehmen ist operativ profitabel. Das bedeutet: Sollte der Markt die Shorts "auf dem falschen Fuß" erwischen, könnte es schnell zu massiven Rückkäufen kommen – und damit zu einem sprunghaften Anstieg des Kurses.
Wie die Kontron-Aktie profitieren könnte
Wenn die aktuelle Kursstabilität anhält, könnte der steigende Shortdruck paradoxerweise zum **Kurstreiber** werden. Jede kleine positive Nachricht – etwa ein Großauftrag, ein starker Quartalsbericht oder eine Kooperation – könnte einen Dominoeffekt auslösen.
In diesem Szenario müssten Fonds wie Marchant MC ihre Positionen teilweise schließen, um Verluste zu vermeiden. Diese Käufe treiben den Kurs weiter nach oben, was wiederum andere Shortseller zum Handeln zwingt – ein klassischer Short Squeeze.
Solche Bewegungen sind keine Seltenheit im Tech-Midcap-Segment und haben in der Vergangenheit bei ähnlichen Unternehmen bereits zu explosionsartigen Kursanstiegen geführt.
Fundamentale Lage: Stabil, aber sensibel
Kontron ist ein solides Technologieunternehmen mit klarer strategischer Ausrichtung auf IoT, Embedded-Computing und industrielle Digitalisierung. Das Geschäftsmodell ist zukunftsorientiert, aber zyklisch sensibel.
Während die langfristigen Perspektiven positiv bleiben, reagiert der Kurs kurzfristig stark auf Marktstimmungen, Konjunkturdaten und Investitionszyklen der Kundenbranchen. Das erklärt, warum Shortseller in solchen Aktien Chancen sehen – sie wetten weniger auf die Schwäche des Unternehmens, sondern auf die Volatilität des Marktes.
Fazit: Short-Aktivität als Spiegel der Nervosität
Die Erhöhung der Shortposition von **Marchant MC Ltd auf 0,74 %** ist ein klares Zeichen dafür, dass institutionelle Anleger derzeit mit mehr Unsicherheit auf die Aktie blicken. Gleichzeitig zeigt der stabile Kurs, dass die Käuferseite noch nicht bereit ist, das Feld zu räumen.
Damit steht Kontron im Zentrum eines psychologischen Tauziehens: Auf der einen Seite die Shortseller, die auf Schwäche setzen – auf der anderen Seite die Investoren, die an die Innovationskraft des Unternehmens glauben. Wer recht behält, hängt nun weniger von Zahlen, sondern mehr von Marktstimmung und Timing ab.
Quelle:
https://www.aktiencheck.de/analysen/...Wette_von_Marchant_MC-19167713
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| Boardmail an "wokri" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Kontron Aktie Kennzahlen
2023 2024 2025e
Dividende in EUR 0,50 0,60 0,83
Dividendenrendite (in %) 2,33 3,08 3,68
Gewinn/Aktie in EUR 1,23 1,47 1,94
KGV 17,48 13,21 11,53
Ein positives KGV von unter 20 ist natürlich unbefriedigend für eine "Tech-Bude". 350 oder ein negtives KGV hätte mehr Strahlkraft und "3%" Dividendenrendite sprechen irgendwie total gegen ein "Tech-Unternehmen", dazu auf 1, 3 und 5 Jahre unterm Strich positive Kursentwicklung - aber es könnte doch alles viel viel schlimmer kommen!
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| Boardmail an "Homeopath" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Das sind auch die Fakten.
Sicherlich war der Kurs damals übertrieben und heute untertrieben.
Die aktuelle Sicht des Marktes auf Kontron (NULL Vertrauen) ist völlig selbstverschuldet.
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| Boardmail an "Werner01" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
In USA machen etliche Aktien "luro", spez. Mag 7, das macht nun vielen Leuten Angst, daß da eine Blase platzen könnte (von der wir alle Splitter ins Gesicht kriegen werden).
Wer könnte es uns schöner zusammenfassen als Google mit KI?
"Übersicht mit KI
Die „Magnificent 7“ (Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia, Tesla) gelten allgemein als hoch bewertet, da ihr durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) mit rund 40 deutlich über dem historischen Durchschnitt liegt. Allerdings gibt es unterschiedliche Ansichten: einige Experten halten sie aufgrund ihrer Marktposition und des Wachstumspotenzials für gerechtfertigt bewertet, während andere eine Verlangsamung des Gewinns als Risiko für die Bewertungen sehen. "
doch die Dividendenrendite sieht etwas magerer aus (müßte man letztendes selbsberechnen oder eine schlauere KI befragen als Artikel ohne Resultat: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...keine-dividende-13272929 oder man fragt andersrum und landet hier https://divvydiary.com/de/roundhill-magnificent-seven-etf-US53656G4982 "Die Dividendenrendite von Roundhill Magnificent Seven ETF beträgt aktuell 0,65 %. "
"Deutsche" Aktien (auch wenn Öschis ihre Finger mit im Spiel haben) sind allgemein als Zykliker verschrien, und irgendjemand (Kostolani oder ein anderer Börsenaphoristiker) meinte generell, die Kurse verhielten sich zum Wert eines Unternehmens wie der Hund zu seinem Herrchen beim Spaziergang, mal eilt er (der Hund / der Kurs) voraus, mal hängt er zurück.
Ohne die Differenzen zwischen Hund und Herrchen zu beobachten und zu agieren: 3% wie früher beim Sparbuch. Und schlappe Kursgewinne. Mit meckern und ohne meckern, exakt das gleiche Ergebnis.
Mit Beobachtung der Differenzen zwischen Hund und Herrchen und (richtig) darauf zu reagieren und nur manchmal still und leise zu meckern: 3% wie früher beim Sparbuch. Und dann und wann je nach persönlich gesetzten Schwellwerten 5%, 10%, 15% oder 20% Kursgewinn auf Tranchen. Wenn man daneben liegt (Schwelle zu knapp gesetzt = Gewinn verschenkt, Schwelle zu weit gesetzt = Welle verpaßt) kann man sich über sich ärgern und sein System anpassen oder es mannhaft ertragen und auf die nächste Welle warten.
Meckern oder Schlüsse ziehen und handeln? Ggf. eben Ausstieg und Umschichtung in etwas verheißungsvolleres.
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| Boardmail an "Homeopath" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Was hier geliefert wird ist was anderes als in Interviews und sonstigem blabla in Aussicht gestellt wurde.
Somit hat jseyse völlig Recht, die Aussendarstellung bei der Q3 Konferenz muss sich im Vergleich zu Q2 völlig ändern und es muss klar gemacht werden, wie die Firma für 2026ff mehr erzielt als die Analysten aktuell unterstellen. Kommt da nichts, werde ich ab 26€ deutlich abbauen.
22-23 sind vermutlich nicht gerechtfertigt - wird sich aber erst ab Mittwoch zeigen.
Und Kostolani zu zitieren, der in einer völlig anderen Börsenwelt lebte und zwischenzeitlich 3x pleite war, passt in diesem Kontext nicht wirklich.
Der Hund ist bei Kontron vielleicht vor 7 Jahren dem Herrchen vorangelaufen, seither hinkt er meilenweit den geschürten Erwartungen hinterher.
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| Boardmail an "Werner01" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
So, wie ich das hier einschätze, kann man hier lesen um Ding zu erfahren die man vorher nicht wußte, und man kann Einschätzungen oder Ideen zum Besten geben und dafür Feedback bekommen (von "super, danke!" bis "was für ein Bockmist!"), im Best-Case mit Begründung.
Man kann noch versuchen Aufmerksamkeit zu erlangen, das verdient aber (leider) kein Geld, nur Endorphine. Pushen und Bashen hier dürfte nur eine homöopatisch kleine Leserschaft erreichen, ein Stück Würfelzucker in den Bodensee werfen, umrühren und prüfen ob sich der Geschmack geändert hat.
Blaue Pille oder rote Pille?
Blaue Pille: Schalke verliert.
Rote Pille: Schalke verliert, mit Erdbeergeschmack.
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| Boardmail an "Homeopath" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
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| Boardmail an "Werner01" |
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Wertpapier:
Kontron AG |
Danach neun (9) Tranchen hin oder her gehandelt (das ist recht viel bzw. recht häufig für meine Verhältnisse), nun hat mich jedes Stück im Depot -0,89€ "gekostet" bzw. mit Dividende "-3,93€" (oder eben andersrum: Es sind aktuell Stücke im Depot und ich habe schon mehr rausbekommen als einbezahlt.
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| Boardmail an "Homeopath" |
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Wertpapier:
Kontron AG |




