Mit dem Lesen ist es so: Der Mensch hat einen tief verdrahteten Reflex, dass Dinge, die am Rand des Sehfelds auftauchen, alarmierend wirken. Es könnte ja sein, dass der Säbelzahntiger sich von der Seite nähert... Darauf führe ich das ungute Gefühl zurück, wenn ich in einer Kursliste Daten durchlese, dass es mich irritiert, wenn am oberen Rand der Seite, also außerhalb des Fokus, ein knalliges Logo und große Schrift ins Unterbewusste hineinfeuern. Das versucht mein Auge vom Lesen wegzuziehen. Ich kann dann das, was ich im Fokus habe, nicht mehr ungestört verarbeiten. Es hat seinen Grund, dass Buchseiten gleichmäßig aussehen...
Der Ärger mit Popup-Menüs genauer erklärt: Wenn man sich durch eine Kaskade von Popups durchbewegt, darf man nie mit dem Cursor verrutschen, also aus dem vorgesehenen Feld hinausgeraten, sonst sind alle aufgeklappten Sachen weg (oder etwas unerwünschtes klappt auf). Das sollte einem Seitenprogrammierer eigentlich sowieso bewusst sein... Die Seitennavigation sollte auch fehlertolerant sein. So wie es jetzt ist, werde ich alle Arivaseiten, die ich sehen will, über direkte Bookmarks ansteuern müssen, denn diese Seitennavigation tu ich mir nicht an.
Ärgerlich ist auch, wenn man eine neue Seite aufruft, und der Cursor dabei zufällig oben im Bildschirm steht: Dann löst er unweigerlich zB die Menüs "Assetklassen / Tools / Meistgeklickt" sofort aus, und der gesamte Bildschirm ist voll mit Sachen die man nicht sehen wollte, -- man muss eine Stelle ganz am Rand suchen, damit man dort drüberfahren kann, damit das Aufgeklappte alles verschwindet.
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