Wirecard 2014 - 2025

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eröffnet am: 21.03.14 18:17 von: Byblos Anzahl Beiträge: 187761
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01.11.25 14:32 #186251 @ spread09:
Good user spread09: Wirecard Forum. Copied the message. You surely have all the news on the Wirecard case at home. You must be sure of that.  
01.11.25 14:44 #186252 @ spread09:
Too cute and funny The message. Can you tell me who will win the German Serie A football championship?  
04.11.25 19:05 #186254 dampfer
ich halte die Häufung von Irrtümern für ausgeschlossen
ich habe wiederholt gepostet , dass mmn KEIN sachkundiger jemals ernsthaft denken konnten, Wirecard wäre insolvent
ich habe wiederholt mögliche Profiteure
und vorstellbare Gründe für diese mindestens völlig übereilte Insolvenz gepostet
mmn wurde der Dampfer eher absichtlich gebaut , als irrtümlich bestiegen


csfa.
@csFraudAnalysis
#wirecard
@meyerar
hat die Kontodaten aus 2018 und könnte bestätigen, ob die von der Verteidigung von Braun genannten Kontenbewegungen tatsächlich existieren. Sie würden im Fall Stretegic mehr als deutlich darauf hinweisen, dass die StA München in diesem Punkt auf dem völlig falschen Dampfer unterwegs war...

Die Verteidigung BRauns hat bereits im November 2021 die 5 Mio € erwähnt (Von Strategic an Centurion), umso erstaunlicher, dass
@meyerar
in diesem Zusammenhang "Geldäwsche ist interessant, more to come" geschrieben hat, aber später nichts mehr zu den Beweisanträgen...

In seiner Zeugenaussage in Stadelheim ordnete Roy Harding die Strategic Henry O'Sullican zu und meinte, er wisse nichts über den Sinn der Firma. Wahrscheinlich seien das "Vehikel, um Gelder entgegen zu  nehmen und für diverse Operationen auszuzahlen".

In seinem viel beachteten Sachstandsbericht vom Mai 2021 schrieb der Insolvenzverwalter von der Haftung "der (vermeintlichen) Treuhänder" und nannte "insbesondere die Treuhänder (Citadelle, Strategic Corporate Investment, Tolentino)", was bedeutet, dass Jaffé überhaupt keine Ahnung hatte, von was er überhaupt redet.  
04.11.25 19:09 #186255 von csfa
https://x.com/csFraudAnalysis/status/1985754427437810056/photo/1


csfa.
@csFraudAnalysis
#wirecard Der aufgeblasene (im Sinne von: in seiner Bedeutsamkeit überschätzte) Insolvenzverwalter wiederum bezog sich auf die von den Märchenbuchautoren Andrea Görres und Daniel Steinhoff unter treudoofer Begleitung von Gleiss Lutz herausgegebene Phantasiegeschichte namens "TPA Reality Check", die auch Quelle des Untersuchungsausschusses war.

Die etwas fleißigeren Geschichtenerzähler aus dem Münchener BR-Hochhaus schrieben:

"Auf  der Liste der 343 verdächtigen Überweisungen finden sich zudem Hinweise  auf Kreislaufgeschäfte. Besonders deutlich wird das im Fall eines  weiteren Drittpartners namens PayEasy Solutions. Die Firma operiert von  den Philippinen aus und hat über Jahre ebenfalls für hohe Gewinne bei  Wirecard gesorgt. Laut der Commerzbank-Liste gehen auf dem Konto von  PayEasy Solutions bei der Wirecard Bank 2016 und 2017 in zwei Tranchen  29 Millionen Euro ein. Eine Schwesterfirma, die Centurion Payment,  erhält fünf Millionen Euro. Das Geld kommt von einer weiteren  Wirecard-Treuhandfirma namens Strategic Corporate Investments. Auch sie  verwaltet in Singapur Geld für Wirecard.

Schon 2014 und 2015 hat  Wirecard insgesamt 55 Millionen an diese Treuhandfirma gezahlt. Das geht  aus Kontoauszügen, Verträgen und Bestätigungen des Treuhänders hervor.  Das Geld sollte den Aschheimern exklusive Verhandlungsrechte für  Firmenübernahmen in Brasilien sichern. Doch zu diesen Übernahmen kommt  es nicht, stattdessen gehen große Teile des Geldes von diesem  Treuhandkonto an PayEasy Solutions. Der wichtige Drittpartner kann so  vortäuschen, dass es reales und gewinnbringendes Geschäft gibt."

Was die Hochhaus-Experten aber vergessen: Das ist eben nur EINE Interpretation...

Denn es gibt auch eine andere, dass nämlich diese Geldzahlungen an WDT über PayEasy nicht (nur) die Wirtschaftsprüfer täuschen sollten, sondern (auch) die Wirecard selbst!

Und da kommt Singapur ins Spiel...
Interessant ist beispielsweise, dass
@meyerar
zwar unter den damaligen Recherchenetzwerkartikel kommetnierte und "weiteres" ankündigte, aber offenbar nicht beachtet hat, dass es auch andere Zahlungen gab und das Märchenschreiberduo halt einfach eine Auszahlung rausgepickt haben, die auf das gewünschte Roundtrippingmuster passen KÖNNTE.

"Strategic Corporate Investments wurde 2014 aufgesetzt; formeller Direktor war Thilagaratnam Rajaratnam, tatsächlich kontrolliert wurde die Firma aber vom Briten James Henry O’Sullivan, einem engen Geschäftspartner von Jan Marsalek. O’Sullivan beauftragte R. Shanmugaratnam, der als Firmen­sekretär von Strategic und gleichzeitig als Direktor von Citadelle fungierte, mehrfach, Schreiben an Wirecard AG und deren Prüfer EY aufzusetzen, die fälschlich bestätigten, Strategic halte bis zu €54 Millionen in Escrow für Wirecard. Diese Gelder waren zwar ursprünglich tatsächlich 2014/15 von Wirecard für geplante Akquisitionen in Brasilien und Panama eingezahlt, wurden aber bald weitergeleitet und waren bei Abfassung der Bestätigungsschreiben nicht mehr vorhanden. Thilagaratnam unterzeichnete die Schreiben, ohne ihren Inhalt zu prüfen. Er wurde 2024 wegen Pflichtverletzung verurteilt, O’Sullivan und Shanmugaratnam später wegen Fälschung bzw. Anstiftung."

Die SCI wurde also gegründet, BEVOR Shanmugaratnam als Treuhänder im Sinne der später leeren THK auftauchte. Das lässt die deutung plausibel erscheinen, dass dies in der Phase passierte, als das O'Sullivan-Singapur-Konstrukt in das Treuhandthema überging.

Aber beim BR hat man halt so seine Framings im Kopf, oder?  
04.11.25 19:33 #186256 man kann CSFA s Argumentation
auf Twitter nachlesen.

ansonsten warten wir auf News aus SIngapur
ich befürchte es kommt zu einem schwamm drüber deal ,
aber es könnte auch jederzeit irgendwo ne kleine datenbombe hochgehen.
man weiß es nicht.

dieses gespräch mit dem CYPERsecurityexperten sollte man sich eigentlich genauso auf der zunge zergehen lassen, wie das Gestammel von @meyerar .
min 20-22
https://www.krone.at/3941736

angeblich hat Marsalek mit icmpd eine anonyme Refugeecard beschränkt auf Griechenland geplant,
mit der WDI 4 milliarden , weil 1,50 / Abbu verdient hätte??? dann hätten ja 2millionen refugees jeweils 1000x geld abholen  müssen
UND DIE DATEN SIND JETZT IN MOSKAU???
1. kam der spindelegger/Marsalek Deal ja garnicht zustande
und mit solchen Daten könnte Moskau wirklich  garnix anfangen

interessanter wärs wenn Marsalek nachweisen könnte, dass die "Flüchtlinge" mit diesen steuergeldgefüllten Karten von zuhause bis Germany gelotst worden wären ,
weil sie nämlich ohne diese Karten einfach daheim hätten bleiben müssen
aber nicht mal das würde Altparteienwähler erschüttern, die findens ja grad klasse , dass deutsches Steuergeld Fremden ,die auf Gasvorkommen sitzen zugeschoben werden


csfa.
@csFraudAnalysis
·
22 Std.
#wirecard #presseschau 09.06.2022 (SZ/Reuters)

Der aufgeblasene Ersatzstaatsanwalt Jaffffffffé wird gefeiert, weil er Geld, das die Wirecard AG bei der Bank liegen hatte, "gesichert" hat. Sind Journalisten eigentlich deppert?

"Der Insolvenzverwalter des früheren Dax-Konzerns Wirecard hat mehr als  200 Millionen Euro von der Wirecard-Bank für die Gläubiger gesichert. In  seinem neuen Zwischenbericht bleiben wichtige Fragen aber weiter  ungeklärt."

"Der Insolvenzverwalter hatte bereits mit dem Verkauf werthaltiger  Tochterfirmen rund 850 Millionen Euro erlöst, die den Gläubigern von  Wirecard und verschiedener Tochterfirmen zugute kommen."

@meisteps
850 Mio plus 200 Mio = 650 Mio???  
04.11.25 21:06 #186257 zum glück habe ich
diese DATEN nicht!
Gott bewahre!
ich glaube mich zu erinnern , dass jmd mir sagte er hätte aufgehört sie anzusehen ,um sich Probleme mit Diensten zu ersparen
dieses Argument brachte ja auch die Staatsanwältin Lemmers

https://x.com/csFraudAnalysis/status/1985764833954861122  
04.11.25 21:24 #186258 Datenschatz
"SPD-Politiker will bei AfD-Regierungsübernahme im großen Stil Daten löschen"  ;)

glaub ich auch , dass das besser für die wäre  
04.11.25 22:40 #186259 Wirecard Singapore
Why did Henry O'Sullivan want Dr. Markus Braun to do business with Cittadelle (without a banking license). Would Wirecard soon have its own?
https://finance.yahoo.com/news/...YyS7fKfpBB-jW4Chps9GwkpnVPUKRH-IUka
SINGAPORE, June 23 (Reuters) - The Monetary Authority of Singapore (MAS) has received a license application from scandal-hit electronics payments firm Wirecard under the country's new Payments Services Act, the central bank said on Tuesday.

It said Wirecard's primary business activities in Singapore are to process payments for merchants and help companies issue pre-paid cards. Wirecard is operating under an exemption until the new law comes into force.

"MAS has required Wirecard to ensure that they keep customer funds arising from these activities in banks in Singapore,"  
04.11.25 23:33 #186260 Wirecard Singapore
Wirecard Singapore
The trial is in the mitigation phase. Shanmugaratnam and Henry O'Sullivan face a maximum prison sentence of up to 10 years, a fine, or both. What will they do to get a lighter sentence?  
05.11.25 08:57 #186261 übersetzung des Leo Artikels
SINGAPUR, 23. Juni 2020(Reuters) – Die Monetary Authority of Singapore (MAS) hat von dem wegen Skandalen in die Schlagzeilen geratenen Elektronikzahlungsunternehmen Wirecard einen Lizenantrag nach dem neuen Zahlungsdienste-Gesetz des Landes erhalten, teilte die Zentralbank am Dienstag mit.Sie erklärte, dass die Haupttätigkeiten von Wirecard in Singapur darin bestehen, Zahlungen für Händler abzuwickeln und Unternehmen bei der Ausgabe von Prepaid-Karten zu unterstützen. Wirecard operiert derzeit unter einer Ausnahmegenehmigung, bis das neue Gesetz in Kraft tritt.„Die MAS hat Wirecard verpflichtet sicherzustellen, dass Kundengelder, die aus diesen Aktivitäten entstehen, bei Banken in Singapur aufbewahrt werden“, erklärte die MAS als Antwort auf eine Anfrage von Reuters, ohne jedoch anzugeben, wann der Antrag eingegangen sei.  
05.11.25 10:29 #186262 zahlungsdienstleister
"Zahlungsdienstleister sind Firmen, wie es Wirecard einst war. Sie sind dafür zuständig, dass Menschen im Internet oder an der Kasse mit Kreditkarte oder Smartphone bezahlen können. Die wenigsten Menschen kennen die Firmen, weil sie anders als Visa, Mastercard oder Paypal nicht direkt gegenüber dem Endkunden auftreten, sondern im Hintergrund agieren. Man sieht ihre Namen oft nur auf dem Karten-Lesegerät – wenn überhaupt. Die Unternehmen sind dennoch oft Milliarden wert und machen Umsätze im dreistelligen Millionenbereich."

aus https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...-online-haendler-li.3334617  
05.11.25 10:45 #186263 Liebe Stephanie
Du hast oben geschrieben:

"ich habe wiederholt gepostet , dass mmn KEIN sachkundiger jemals ernsthaft denken konnten, Wirecard wäre insolvent..."

Dazu folgendes:
Wirecard WAR insolvent, nachdem aufgrund der Prüfung der KPMG festgestellt wurde, dass die bilanzierten Vermögensgegenstände in Höhe von 1,9 Mrd. Euro nicht vorhanden waren.

Denn eine Insolvenz liegt vor (und muss angemeldet werden!), wenn ein Unternehmen entweder illiquide oder überschuldet ist. Eine Überschuldung lag unzweifelhaft vor, weil das Eigenkapital des Unternehmens durch das Verschwinden der 1,9 Mrd. vollständig aufgezehrt war und die verbliebenen Aktiva nicht genügten, die Passiva zu decken.

Du kannst gerne behaupten, dass der Insolvenzverwalter nicht alles tat, um das Unternehmen fortzuführen. Das unterliegt deiner Meinungsfreiheit.
Wenn aber zum Beispiel Investoren eingestiegen wären, hätten diese eine Kapitalerhöhung vorgenommen und die Anteile der Altaktionäre wären so stark verwässert worden, dass sie auch im Fall der Fortführung ihr Geld verloren hätten.

Daher spielt diese Überlegung keine grosse Rolle für die Aktionäre.  
05.11.25 11:05 #186264 tpa vorgetäuscht?
05.11.25 11:38 #186265 fehlende 1,9 milliarden
hätten die INSOLVENZ von WDI mmn nicht ausgelöst
das war ALLEIN das LUFTBUDEGeRÜCHT

man unterstellte, dass das gesamte TPA Geschäft erfunden war
und dazu gleich noch,
dass Wirecard ohne TPA nicht existenzfähig gewesen wäre

 
05.11.25 11:54 #186266 wer kompromittierte wen ?
Um das Geld zu waschen, könnten die mutmaßlichen Online-Betrüger auch die vier großen deutschen Zahlungsdienstleister genutzt haben, vermuten die Ermittlerinnen und Ermittler. Ihnen zufolge besteht der Verdacht, dass die Beschuldigten dafür die großen Payment-Firmen „kompromittierten“



https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/...E?ocid=BingNewsVerp


Bei der international koordinierten Razzia in unter anderem Deutschland, Kanada, Luxemburg, Zypern und den USA durchsuchten die Ermittler nicht nur Büroräume, sondern nahmen auch mehrere Personen fest (Symbolbild).
© Patrick Seeger/picture alliance
BKA, Zoll, Bafin und die Staatsanwaltschaft Koblenz haben am Dienstag Dutzende Gebäude auf der ganzen Welt durchkämmt. Bei den dazugehörigen Ermittlungen geht es um einen Schaden von mehreren Hundert Millionen Euro – und einen erschreckenden Verdacht.

Hunderte Millionen Euro Schaden – Großrazzia gegen mutmaßliche Online-Betrüger
Festnahmen, Mega-Razzia und der Verdacht auf einen Schaden im dreistelligen Millionenbereich: Deutschen Ermittlern ist ein Coup im Kampf gegen mutmaßliche Online-Betrüger gelungen. Am Dienstag durchkämmten unter anderem Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA), der Financial Intelligence Unit (Zoll), der Finanzaufsicht Bafin und der Zentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz Dutzende Gebäude in insgesamt neun Ländern. Bei der international koordinierten Razzia in unter anderem Deutschland, Kanada, Luxemburg, Zypern und den USA durchsuchten die Ermittler nicht nur Büroräume, sondern nahmen auch mehrere Personen fest. Das teilte das BKA am späten Dienstagabend mit.


Die Ermittler werfen den Beschuldigten vor, über Jahre hinweg Geld aus Online-Betrügereien erbeutet und anschließend in Deutschland gewaschen zu haben. Dazu sollen sie Kreditkartendaten von Geschädigten aus mehr als 190 Ländern genutzt haben, um mehr als 19 Millionen Abonnements auf Schein-Webseiten abzuschließen. Bei den Geschädigten gingen in der Folge dann Kreditkartenzahlungen ab, die sie nicht zuordnen konnten. Doch da war das Geld mutmaßlich schon weg. Der tatsächlich eingetretene Schaden beläuft sich laut den Ermittlern auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Im Zentrum der Ermittlungen sollen unter anderem zwei Geschäftsmänner stehen, die einst auch im Dunstkreis des Skandalunternehmens Wirecard auftauchten. Einer von ihnen soll ein deutscher Geschäftsmann sein, der auch sonst beste Kontakte in die deutsche Payment-Szene hielt und den die Ermittler am Dienstag festgesetzt haben sollen.


Fünf Jahre nach Wirecard-Skandal: Schon wieder Zahlungsdienstleister im Fokus
Um das Geld zu waschen, könnten die mutmaßlichen Online-Betrüger auch die vier großen deutschen Zahlungsdienstleister genutzt haben, vermuten die Ermittlerinnen und Ermittler. Ihnen zufolge besteht der Verdacht, dass die Beschuldigten dafür die großen Payment-Firmen „kompromittierten“. Gemeint ist damit, dass auch ehemalige Mitarbeiter von den Zahlungsvorgängen wussten und diese hinnahmen oder sogar aktiv daran mitwirkten. Dazu würde passen, dass Ermittler am Dienstag auch den einstigen Gründer einer der großen deutschen Payment-Firmen verhaftet haben sollen. Das berichtete am Dienstagabend die Wirtschaftswoche.

Zahlungsdienstleister sind Firmen, wie es Wirecard einst war. Sie sind dafür zuständig, dass Menschen im Internet oder an der Kasse mit Kreditkarte oder Smartphone bezahlen können. Die wenigsten Menschen kennen die Firmen, weil sie anders als Visa, Mastercard oder Paypal nicht direkt gegenüber dem Endkunden auftreten, sondern im Hintergrund agieren. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies milliardenschwere Unternehmen sind, die oft Umsätze im dreistelligen Millionenbereich machen. Inwieweit die Firmen selbst von den Ermittlungen betroffen sind, oder ob sich diese zunächst nur gegen aktive oder ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten, war zunächst unklar. Das BKA und die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz haben für Mittwoch zu einer Pressekonferenz geladen. Ab 10 Uhr wollen die Ermittlerinnen und Ermittler dort ihre Erkenntnisse zur international angelegten Razzia und den laufenden Ermittlungen teilen.  
05.11.25 13:56 #186267 jaffe z `Stadelheim

csfa.
@csFraudAnalysis
#wirecard

#blahdummsky

Hier ist eine Zusammenfassung des Artikels „Markus Braun verliert die Kontrolle“ von Stephan Radomsky (SZ, 10. Juli 2025) sowie eine Aufzählung aller wörtlichen Zitate im Text.
Zusammenfassung:

Am zweiten Tag der Zeugenaussage von Insolvenzverwalter Michael Jaffé im Wirecard-Prozess eskaliert die Stimmung im Gerichtssaal. Jaffé widerspricht der Verteidigungslinie von Markus Braun klar: Das Drittpartnergeschäft in Asien sei nicht nachvollziehbar, echte Kunden und reale Umsätze fehlten – somit sei ein derartiges Geschäft „ausgeschlossen“. Als Brauns Verteidigerin Theres Kraußlach versucht, Zweifel an Jaffés Aussagen zu säen, entsteht ein lautstarker Streit mit der Staatsanwältin Inga Lemmers.

Völlig unerwartet greift Markus Braun selbst in die Diskussion ein – obwohl er monatelang weitgehend geschwiegen hatte. Braun versucht sich zu verteidigen, behauptet, die Kommunikation über das Drittpartnergeschäft sei seit 2015 über Telegram gelaufen. Er spricht von einem Diebstahl von Millionen, der auch ihn als Großaktionär geschädigt habe.

Die Staatsanwältin Lemmers stellt dem entgegen, dass das vermeintliche Geld in Wahrheit nie existiert habe und kündigt an, es gebe möglicherweise Erkenntnisse aus dem Ausland, die jedoch derzeit nicht verwendet werden dürften. Richter Markus Födisch stellt kritische Fragen und weist Braun mehrfach darauf hin, dass seine Aussagen ihn eher belasten als entlasten. Am Ende macht der Richter deutlich: Das angebliche Drittpartnergeschäft sei der Hauptgrund für den ausgewiesenen Gewinn und ohne diesen seien die Aktien wertlos.
Wörtliche Zitate im Artikel:

Michael Jaffé (sinngemäß über das TPA-Geschäft):
„ausgeschlossen“
„die ein Geschäft in dieser Größenordnung nachvollziehbar machen“

Markus Braun (zu Staatsanwältin Lemmers):
„Lassen Sie es mich noch einmal mit Vernunft versuchen“
Die Aussage des Insolvenzverwalters „kann nicht stimmen“

Markus Braun (über den Kommunikationsweg):
„Kommunikation zum Milliardengeschäft mit den Drittpartnern [...] seit 2015 nicht mehr über die Mail-Server von Wirecard [...] sondern über den Messengerdienst Telegram“

Markus Braun (über die Bilanzlage bis zum Kollaps):
Er sei „von richtigen Bilanzen ausgegangen“

Markus Braun (zum finanziellen Schaden):
„Abermillionen [...] seien dem Unternehmen gestohlen worden“
dies sei „auch zu seinem eigenen Schaden gewesen als einst größtem Aktionär des Dax-Konzerns“

Inga Lemmers (Staatsanwältin):
Brauns Aussagen seien „einfach nur Geschichten“
das Geld sei „nicht da“
„Vielleicht weiß ich es, aber ich kann es nicht sagen. Und das grätzt mich an.“

Markus Födisch (Richter):
„Ich verstehe immer noch nicht, warum man das machen soll. Warum soll man ein Geschäft veruntreuen, wenn man es auch ganz legal übernehmen kann?“
„Was ich auch nicht verstehe: Wie Sie das entlasten soll.“
„Ich nehme das so hin – aber das ist keine Antwort auf meine Frage.“
„Ihre Aktien waren wenig bis gar nichts wert, wenn man das Drittpartner-Geschäft herausrechnet.“
„Ich kann nur sagen: Schon jetzt hat das sehr, sehr viel gebracht.“

Markus Braun (Verteidigung gegen Vorwurf):
„Ich habe niemals jemandem gesagt, dass er etwas fälschen oder veruntreuen soll.“
Auf die Frage, warum er nichts gemerkt habe: „Das sei eine gute Frage.“  
05.11.25 13:56 #186268 guter Punkt
ich frage mich auch, warum Stephanie sich über die Insolvenz echauffiert, aber nicht über deren Auslöser, nämlich das Fehlen von 1.9 Milliarden. Darüber müsste man sich doch zuallererst aufregen und sich fragen: Wer hat die Kohle, wenn es die denn überhaupt jemals gab? Aber dazu habe ich hier noch nie etwas gelesen. Das das Geld fehlt ist Stephanie komischer Weise völlig schnuppe.

33403250  
05.11.25 14:08 #186269 genug VT
gerade um diesen Satz der Staatsanwältin rankte hier viel Legendenbildung. Womöglich hat sich das heute geklärt?

Inga Lemmers (Staatsanwältin):
Brauns Aussagen seien „einfach nur Geschichten“
das Geld sei „nicht da“
„Vielleicht weiß ich es, aber ich kann es nicht sagen. Und das grätzt mich an.“

denkbar, dass sie von den Ermittlungen wusste, die heute bekannt wurden?

wenn diese Gelder von irgendwelchen Wirecard-Listen zu solchen Kreditkartenbetrugsfällen gehören, gehören sie nicht wirecard. Ich bin noch nicht sicher, für wen dieser Tag schlechter ist, für die Ankläger oder die Angeklagten bei Wirecard? Ich wünsche mir neue Ermittler und neue Ermittlungen und dass die Betrüger so richtig durchgemangelt werden.

offenbar waren die Geschäfte bei wirecard noch weniger solide als man bisher dachte?
war der Betrug noch größer?
und wie groß ist das Versagen der Ermittler, die behaupten, dass es solche Geschäfte gar nicht gab? Mindestens moralisch machen sie sich mitschuldig. Ich bin gespannt, was da noch alles raus kommt
33403489  
05.11.25 14:13 #186270 aus der tatsache
dass diese 1,9 mill nicht in manila lagen rückzuschliessen,
dass tpa nicht existierte ,
war der 1. ixsinn
geschäftsteile  zu verkaufen,obwohl sie angbl nicht existierten ,der 2.
reguläre kunden zu kündigen ,der 3.
das alles kann mmn kein zufall sein  
05.11.25 14:29 #186271 und wieder
kein Wort darüber, was mit den fehlenden Milliarden ist?
TPA scheint heute in den Medien ausführlich erklärt worden zu sein, vielleicht schaust du dir das mal an?
Wer seit heute noch daran glaubt, dass es bei dem TPA um echte, ehrliche Geschäfte ging, glaubt auch, die Erde ist eine Scheibe?33403514  
05.11.25 14:46 #186273 ah die garnicht vorhandenen Gelder
aus den garnicht vorhandenen Geschäften  waren jetzt noch viel böser, als wenn es sie nie gegeben hätte ?

Wir versuchen uns zu erinnern:
Wirecard wurde zerschossen, weil es angeblich eine Luftude OHNE JEDES TPA und OHNE Gewinne war!
diese bibifax 400 mio Euro von 2016-2021 waren natürlich nicht das vollständige TPA

zerschossen wurde ein 24 milliarden fintech Unternehmen! wegen angbl gesichert luftbude!


aus https://www.europol.europa.eu/media-press/...ion-in-damagesEinbindung von Zahlungsdienstleistern

Die Verdächtigen sollen die Infrastruktur von vier großen deutschen Zahlungsdienstleistern ausgenutzt haben, um die illegalen Transaktionen abzuwickeln und zu waschen. Sechs Verdächtige, darunter Führungskräfte und Compliance-Beauftragte, werden beschuldigt, mit den Betrugsnetzwerken zusammengearbeitet zu haben, um ihnen gegen Gebühren Zugang zur Zahlungsinfrastruktur zu ermöglichen.

Geldwäsche und Briefkastenfirmen
Um ihre Aktivitäten zu verschleiern, nutzten die Verdächtigen zahlreiche Briefkastenfirmen, die hauptsächlich in Großbritannien und Zypern registriert waren. Diese Unternehmen wurden genutzt, um die betrügerischen Transaktionen zu verteilen, wodurch das Risiko von Rückbuchungen und Aufdeckung minimiert wurde. Die Briefkastenfirmen wurden über Crime-as-a-Service-Anbieter erworben, die komplette Unternehmensstrukturen lieferten, einschließlich gefälschter Direktoren und Know-Your-Customer (KYC)-Dokumenten.

Internationale Zusammenarbeit
Am Aktionstag am 4. November 2025 wurden in Deutschland, den USA, Kanada, Singapur, Luxemburg, Zypern, Spanien, Italien und den Niederlanden mit Unterstützung von Europol und Eurojust koordinierte Maßnahmen ergriffen. Zahlreiche Durchsuchungsbefehle wurden vollstreckt, die zur Beschlagnahmung von Dokumenten, Datenträgern und Kommunikationsgeräten führten. Außerdem wurden Haftbefehle zugestellt und erhebliche Vermögenswerte eingefroren.

Dem Aktionstag folgten umfangreiche Ermittlungen auf nationaler und internationaler Ebene, bei denen über 90 Rechtshilfeersuchen in 30 Länder eingingen. Der Erfolg der Operation ist auf die enge Zusammenarbeit mit den Behörden der USA, Kanadas, Singapurs, des Vereinigten Königreichs, Luxemburgs, der Niederlande, Zyperns und Spaniens sowie auf die Koordinierungsbemühungen von Eurojust und Europol zurückzuführen.

Catherine De Bolle
Exekutivdirektor von Europol
Operation Chargeback ist ein Beweis für die Kraft der internationalen Zusammenarbeit bei der Zerschlagung komplexer krimineller Netzwerke. Er unterstreicht die entscheidende Rolle, die Europol bei der Unterstützung der Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt spielt. Durch die Nutzung unserer analytischen Fähigkeiten und die Erleichterung der grenzüberschreitenden Koordination konnten wir die Netzwerke zum Erliegen bringen, die Millionen von Kreditkartennutzern weltweit betrügen. Dieser Erfolg zeigt unser Engagement, den sich entwickelnden kriminellen Bedrohungen immer einen Schritt voraus zu sein. Gemeinsam machen wir große Fortschritte im Kampf gegen schwere und organisierte Kriminalität.

Magnus Brunner
EU-Kommissar für Inneres und Migration
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit innerhalb der EU und mit Partnern, die von Europol koordiniert wird, führt zu aussagekräftigen globalen Ergebnissen. Aus diesem Grund arbeiten wir daran, das Mandat von Europol zu aktualisieren, um unsere Strafverfolgungsbehörden beim Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger besser zu unterstützen. Wir müssen unsere Anstrengungen zur Bekämpfung der schweren und organisierten Kriminalität verstärken, indem wir sicherstellen, dass die Strafverfolgungsbehörden Zugang zu den Daten haben, die sie benötigen. Heute stützen sich über 85 % der Ermittlungen auf Online-Beweise, und ohne diese Daten kann die Verbrechensbekämpfung nicht wirksam sein.

Unterstützung durch Europol
Europol unterstützte diese Ermittlungen seit Mai 2023, indem es analytische Unterstützung leistete, mehrere operative Sitzungen organisierte und die Lokalisierung von Verdächtigen unterstützte. Die Zusammenarbeit im Bereich der Strafverfolgung in allen betroffenen Ländern wurde durch das Netz der Verbindungsbüros erleichtert, das am Sitz von Europol in Den Haag angesiedelt ist. Am Aktionstag war ein Krypto-Experte in Luxemburg im Einsatz, während ein weiterer Europol-Experte an der bei Eurojust eingerichteten Koordinierungsstelle teilnahm, um den gemeinsamen Aktionstag in allen betroffenen Ländern zu unterstützen.

Eurojust ermöglichte auch die grenzüberschreitende justizielle Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten über deren Verbindungsstaatsanwälte bei Eurojust und mit den Behörden in Kanada und Singapur über sein Netz von Kontaktstellen. Die beschlagnahmten Beweise werden derzeit analysiert, weitere rechtliche Schritte werden voraussichtlich folgen. Vorerst werden die Verdächtigen wegen organisierten Computerbetrugs, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Geldwäsche angeklagt.  
05.11.25 15:07 #186274 es wurden offenbar legale Geschäfte vorge.
um illegale Machenschaften zu verschleiern. Du willst doch nicht etwa sagen, dass durch Betrug erzielte Umsätze hier eine Rolle spielen? Am Ende bewertest Du das Verschwinden der 1.9 Milliarden noch als eine Transaktion, ich lache mich kaputt.  
05.11.25 17:00 #186275 mit Bild
für Menschen ,die Probleme mit der Erfassung einfacher Texte und Sachverhalte haben,
die verbreiten  CSFA und ich wären eine Person,
als Höhepunkt des hier seitenweise von ihnen dokumentierten,  zu ignorierenden Unsinns .

Die vielleicht denken Zahlungsdienstleister müssten Kreditkartendaten "PHISHEN"
oder  mal das Wort "KOMPROMITTIERT" googeln sollten.
Die Hintergründe solcher  Netzwerke werden vielleicht  noch zutage kommen, mir scheinen sie jetzt schon zieml klar .
Sie eignen sich ja für vielerlei Verschleierung
Ruben Weigand-Akhavan- Dienste

https://stadt-bremerhaven.de/...etrug-mit-300-millionen-euro-schaden/



 
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