Der Goldpreis ist gestern so stark gefallen wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Laut Saxo Markets steckt dahinter aber keine fundamentale Krise, sondern eine normale Positionsbereinigung.
Übersetzt: Liebe Kleinanleger, kauft uns unser Gold ab, bevor es endgültig in Grund und Boden stürzt. Was es nicht buchstäblich tun wird. Aber dies ist klassisches Käuferködern, indem man Kleinanlegern einredet, jetzt hätten sie die Chance, auf den Gold-Zug aufzuspringen. Die Erfahrung lehrt aber, dass Großinvestoren, ob nun bei Gold oder Aktien, gezielt in fallende Kurse hinein ihre großen Positionen liquidieren, eben aus jenem Grund, dass "dumme" Anleger denken, der Rücksetzer biete endlich die Chance, auch mitzuverdienen.
Mir egal, meine Goldmünzen gebe ich nicht her. Und mich kratzt auch nicht ob sie heute acht Prozent weniger wert sind als gestern. Irgendwann solange ich noch lebe werden sie mit Sicherheit auch mal 6.000 oder sogar 8.000 Euro pro Unze wert sein. Aber wer wirklich nochmal auf den Gold-Zug aufspringen will, der wird mit Sicherheit noch günstigere Kurse kriegen. Jedenfalls wird einem NIEMAND die wahren besten Kaufkurse verraten. Trotz aller Beteuerungen.
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