Weltleitwährung ist immer noch der Dollar. Dem Euro liegen zu viele Geburtsfehler zu Grunde. Aber die Welt sehnt sich nach einem Gegenpol zum Dollar, weswegen sie auch immer gespannt auf den Euro schauten und sich nichts mehr wünschte, als dessen Erfolg, natürlich die Welt ohne die USA. Aber eine Weltleitwährung sollte mit einer Stimme nach außen sprechen, also eine gemeinsame Außenpolitik verfolgen. Dies ist zwar wichtig, aber nicht zwingend notwendig. Aber eine Weltleitwährung bnötigt vor allem eine zu Grunde liegende Fiskalunion. Im Notfall kann dann die Zentrale Verwaltungsstelle (EZB beim Euro und FED beim Dollar) unbegrenzt die Druckerpressen anwerfen, die Währung abwerten und dies ohne zwingende Rücksprache mit der Regierung. Doch dafür fehlt der EZB der schon lange erwähnte und oft diskutierte Eurobonds. Das Ausland wünscht sich diesen und wir alles starkes Kernland fürchten ihn. Außerdem benötigt es einen frei aggierenden Wirtschafts- und Steuerraum. Diese schnelle HAndlungfähigkeit fehlt uns in Euopa vollkommen.
Unterm Strich bildet der Euro schon einen angenehmen Gegenpol zum Dollar, bleibt aber eine Weltleitwährung zweiter Klasse, was momentan dutlicher nicht werden könnte. Wenn der Euro aus seinen Kinderschuhen herauswächst, erleben wir momentan seine schwierigsten Zeiten der Pubertät. Schafft er es nicht, wichtige Schritte zu machen und einige Geburtsfehler zu heilen, könnte es noch ein böses Erwachen geben. Meines Erachtens steht momentan sehr viel auf dem Spiel, doch einen goldenen Weg bei so vielen Nationen ist schwer zu finden. ----------- Meine Rechtschreibfehler sind übrigens gratis! |