Der Onlinemöbelhandel profitiert massiv von der Krise. Nachdem viele Player jetzt Breakeven gegangen sind, werden Skalierungsvorteile ggü dem Stationärhandel voll zum Tragen kommen. Die Disruption der großen Stationärspieler (IKEA, Höffner, XXXL, Porta) wird jetzt auf Speed ablaufen. Reine Onlinemodelle sind einfach strukturell margenstärker im Möbelhandel und die Stationärspieler stecken im Innovator Dilemma - wie wir es schon häufig gesehen haben. Man weiß was zu tun ist, ist aber einfach nicht schnell und radikal genug. Die Marktanteilsverschiebungen durch Corona entsprechen etwa 5 Jahren normalen Channel Shift zu Online.
Analysten haben die positiven Margenauswirkungen noch nicht in Forecasts berücksichtigt.
Je mehr sich die Situation jetzt wieder Lockdown annähert, umso mehr werden Möbel Onliner profitieren. Ergebnis- und Umsatzüberraschung in Q3/Q4 sind bereits in H1 zahlen angelegt.
Fand hierzu sehr gute Analyse: Westwing, H24, BHG, Wayfair im Vergleich - auch im Verhältnis zu JD und Zalando - darf noch keine Links einstellen, aber checkt linkedin Uly Wolters "Möbel Onlineretailer Bewertungsvergleich von 10. Okt2020" |