Guterres lobt Bougainville in Rede im PNG-Parlament
Papua-Neuguinea hat UN-Chef Antonio Guterres begrüßt, der einen historischen Besuch abstattet, um 50 Jahre Unabhängigkeit zu feiern. Es ist das erste Mal, dass ein amtierender Generalsekretär die südpazifische Nation besucht.
Gutteres kam am Dienstag in der Hauptstadt Port Moresby an. Papua-Neuguinea stand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs unter australischer Verwaltung bis zur Unabhängigkeit 1975.
Guterres sprach am Mittwoch vor dem Parlament des Landes, um des Jahrestages zu gedenken: "In nur 50 Jahren hat Papua-Neuguinea eine gewaltige Aufgabe übernommen: eine einzige Nation aus tiefer Vielfalt zu schmieden."
Guterres verwies auch auf die Autonome Region Bougainville, die sich auf dem Weg zur Unabhängigkeit befindet.
Er sagte: "Ihr fortgesetzter Dialog bietet anderen Ländern ein Modell, und ich bin zuversichtlich, dass die nächste Phase eine dauerhafte Lösung zum gegenseitigen Nutzen aller liefern wird."
Bougainvilles Weg zur Abspaltung ist seit einem Referendum 2019 ins Stocken geraten, bei dem fast 98 Prozent der Wähler dafür waren.
Die Insel östlich des Festlands von Papua-Neuguinea erlebte einen jahrzehntelangen Bürgerkrieg, der durch Streitigkeiten über Bodenschätze ausgelöst wurde, die zu schätzungsweise 15.000 Toten führten.
Bougainvilles Führer haben sich das Ziel gesetzt, die Unabhängigkeit bis September 2027 zu erklären, obwohl Bedenken hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Fähigkeit zur Aufrechterhaltung der Nation bestehen bleiben.
Obwohl die Insel unterentwickelt ist, verfügt sie über bedeutende Kupferreserven, was bedeutet, dass ihr Fortschritt auf der globalen Bühne genau beobachtet wird. https://www3.nhk.or.jp/nhkworld/en/news/20250903_23/ |