Thomas Cook (A0MR3W) - Rebound nach Kurssturz?

Seite 764 von 800
neuester Beitrag:  31.01.23 08:50
eröffnet am: 22.11.11 18:40 von: Joto654 Anzahl Beiträge: 19977
neuester Beitrag: 31.01.23 08:50 von: Segy Leser gesamt: 4830344
davon Heute: 423
bewertet mit 55 Sternen

Seite:  Zurück      |     von   800     
25.09.19 08:35 #19076 Die Mafia Banken!
Ja jetzt sind die Banken schuld!
Schuld sind die Manager, die das Unternehmen in den Ruin getrieben haben.
Und die größte Schuld hat der Aktionär, der in Schrott investiert.  
25.09.19 08:35 #19077 Brilantbill,
Börse braucht klare Regeln und wenn Unternehmensanteile via Börse verkauft werden, dann gehört es für mein Rechtsverständnis einfach dazu, dass sich gekaufte Aktien auch wieder via Börse verkaufen lassen und bitte schön die Preisbildung ist frei. Ein normaler Delisting-Prozess dauert Monate und ist kompliziert...

...wer sagt denn im Übrigen, dass nichts übrig bleibt oder es wieder Shareholder geben könnte, die investieren würden. Vll sind ja auch in Mrd.Höhe nutzbare Verlustvorträge aufgelaufen, die auch nur unter dem alten Rechtskleid wieder einen Wert entfalten können.  
25.09.19 09:19 #19078 Tradernumberone
Kannst ja wie ein Value-Investor a la Buffet liegen lassen und die zukünftigen Dividenden kassieren...
/s


Kannst sie halt nicht schnell einem anderen Dummen umhängen.
Ist aber im Risiko bei so Insozeug mit drin.  
25.09.19 09:20 #19079 so leid es mir tut, aber trader1728 hat nun.
recht.
du als aktionär und stimmberechtigter auf den hauptversammlungen bist miteigentümer. und wenn deine firma pleite geht ist dein anteil halt futsch. das ist wie in einer gmbh eben auch, warum soll ein aktionär irgendwie und von irgendjemandem entschädigt werden ?
du als aktionär hast mitgemacht beim schuldenaufbau (bildlich gesprochen). nun sind die schulden eben so groß geworden, dass man die reißleine gezogen hat und die vorhandenen werte zur tilgung der schulden einsetzen muss, wobei die gläubiger sicherlich  nicht vollumfänglich bedient werden und gelder abschreiben können.
das ist eben das risiko wenn man sich an einer firma beteiligt.
das alte rechtskleid befindet gerade in auflösung. einn rettungsversuch ist gescheitert, so what ?  
25.09.19 09:28 #19080 alle die hier spät investiert haben sind
bewußt eine wette eingegangen und haben diese verloren.
das ist halt die andere seite der medaille, das kann eben auch börse sein.
sicherlich wird man das aber als erfahrung verbuchen können.
aber, manchmal will es bei mir auch immer ausbrechen: gier frisst hirn.
 
25.09.19 09:36 #19081 Summer der Schulden von TCG
lt. court filing /  Times in Englischen Forum:

PF signed off court papers final debt standing of £3.1 billion. Jeez...

Da ist gar nichts mehr an Werten für die Aktionäre zu erwarten würde ich mal sagen.  Der Schuldenstand ist einfach unglaublich und es ist nur verständlich, dass die Banken nicht mehr mitgetragen haben :-(  
25.09.19 09:37 #19082 Shit..
melde mich auch nochmal zu Wort.
War ja vor einem Monat mal raus mit Mini-Gewinn und dann bin ich wieder ein bei sogar knapp 7 Cent.
War mir einfach zu langweilig ohne TC, aber im Nachhinein hätte ich mich lieber gelangweilt.
Für alle, die noch die Hoffnung auf einen Widereinsetzung des Handels hatten, die Hoffnung hatte ich auch noch minimal. Allerdings ist Thomas Cook seit heute nicht mal mehr bei Tradegate gelistet, was mir die Hoffnung vollends geraubt hat.
Auf eine Auszahlung der Aktionäre können wir glaube lang warten. Weiß zwar nicht, wo die 17 Pence der Barclay-Bank als Kursziel herkommen, aber ein Unternehmen, das pleite ist und nach Abzug der Schulden noch genug Geld um die Aktionäre weit über dem letzten Kurs zu bedienen!??? Kann ich mir nicht vorstellen. Nichtsdestotrotz kommt mir hier einfach sehr viel spanisch vor. Vor allem die Sache mit NK will mir nicht in den Kopf. Nru die Frage, warum er nach Kenntnis der schlechten Zahlen nicht gleich raus ist oder Fosun kann man sich ja schon beantworten. Als Insider durften die das ja nicht mehr. Vermutlich wird also auch NK Verluste haben, wobei er sicher schaut, dass er das mit günstigen Käufen von bestimmten Bereichen von TC wieder wett macht.  
25.09.19 09:40 #19083 voraussetzung für einen deal in den verhand.
ist und war immer ein immenser schuldenschnitt. dann lohnt sich ggf. ein nachschießen von kohle.  
25.09.19 09:46 #19084 oh je die Schwarzmaler
weinen sich mal wieder aus. Warten wir erst einmal die nächsten Tage/Wochen/Monate ab. Ich denke die Aktie wird auch wieder gehandelt. Zu welchem Kurs, keine Ahnung. Aber es könnte für viele, die noch auf den letzten Drücker bei 4 Cent wie ich eingestiegen sind eine gewinnbringende Sache werden. Mal schaun und vor allem von den Schwarzmalern nicht ins Bockshorn jagen lassen ;)  
25.09.19 09:51 #19085 @InvestorHH
Falls ich mit dem Schwarzmaler gemeint bin, der andere ins Bockshorn jagt kann ich nur sagen:
Hänge selbst voll drin und pushen oder bashen bringt doch gar nichts mehr, da nicht mehr handelbar.
Also bleibt allen, die drin sind nur warten...
 
25.09.19 09:55 #19086 @all
Ich sehe auch hier erstmal alle Mega schlecht. Aber als investierter können wir nur warten. Keiner von uns würde ich mal sagen kennt sich zu 100% aus und dann noch zudem mit dem Wertpapier recht in UK.
Eins ist sicher, irgendwas wird noch passieren. Ich rechne auch damit, dass die Aktie nochmal gehandelt wird aber zu welchen Kursen weis keiner. 19 Cent umgerechnet von Barclays werden es nicht aber wenn es 5-10 werden wäre schonmal was.  
25.09.19 10:01 #19087 Versicherungen
Was hier auch ausgeblendet wird, ist das es Versicherer gibt die jetzt viel Geld für teuere Versicherungen bekommen haben. Das Szenario ist eingetreten und deshalb werden einige der Schulden dadurch bezahlt werden. Dafür ist man halt versichert.
Sehe ich das richtig?  
25.09.19 10:01 #19088 @all
Und wenn immer Vergleiche mit z.B. Gerry Weber kommen: Gerry Weber hat nicht aufgehört weiter ihre Klamotten zu verkaufen. Da ging das Geschäft trotz Insolvenz recht gut weiter.
Bei TC weiß ja jeder, was in der Nacht zu Montag passiert ist, nicht mal die eigenen Mitarbeiter konnten dieses unfassbare Vorgehen begreifen, wie von jetzt auf gleich alles eingestellt wurde...
 
25.09.19 10:03 #19089 @jannis
Nein, siehst du falsch mit den Schulden.
Einige haben viel Geld verdient an der Pleite, aber sicher nicht TC mit Versicherungen, die bei einer Pleite die Schulden mildern. So eine Versicherung gibt es nicht.  
25.09.19 10:04 #19090 Aussetzung bzw. Delisting
Bitte zur Kenntnis nehmen, das nicht die bösen Banken für das Delisting zuständig sind, sondern die engliche Insolvenzverwaltung es beantragt haben, z.B. um - ihrem Auftrag entsprechend - den Gläubigern zusätzliche Börsengebühren zu ersparen. Dass es in Deutschland teilweise anders läuft, gilt bei dieser  Aktie nicht, da GB. So einfach ist das.

Die Vorstellung, dass falls überhaupt gehandelt wieder gehandelt wird, es Kurse über den L&S Kursen von Montag Morgen geben könnte, ist schlicht eine Realitätsverweigerung. Schlußendlich ginge es ja auch nur darum, einen noch Dümmeren finden!  
25.09.19 10:07 #19091 ihr meint das aber jetzt nicht ernsthaft ode.
In der Situation wo ich grad bin ist das nicht witzig.
Wie soll auf einmal ein neuer handel entstehen?
60,70,80 % Verlust hätte mich auch geärgert aber 100 % .
Und nein ich kann es mit nichts anderen ausgleichen , leider.
 
25.09.19 10:18 #19092 Bild schreibt
25.09.2019 - 10:16 Uhr
Nach der Pleite der britischen Muttergesellschaft Thomas Cook ist nun auch die deutsche Thomas Cook GmbH insolvent. Am Mittwoch sei bei Gericht ein Insolvenzantrag eingereicht worden, um das Unternehmen sanieren zu können, teilte die deutsche Tochter mit.  
25.09.19 10:25 #19093 @kiessi
Ich kann dich voll verstehen. Tust mir auch tierisch leid...

Die Profi Dummschwätzer hier mit ihrem "Inso, Enteignung sollte jedem klar gewesen sein und jeder hätte immer mit rechnen müssen" gehen mir am A%@# vorbei!

Wenn jetzt SH noch den A%@# hoch macht lest ihr über mich in der Bild, dann kann ich mir nen Strick nehmen...

Ja genau, ich bin keinen von den 99% Börsenprofis, ich wollte einfach nur auch mal bisschen Glück haben und Geld vermehren... Somit ist dann ALLES weg.

Aber PP... Persönliches Pech, ich weiß...  
25.09.19 10:39 #19094 hmm
In GB wird die Regierung von vielen Seiten aufgefordert, TC doch noch mit Überbrückungskrediten bzw. mit Bürgschaften, zu retten.
Wenn das passieren sollte, besteht für die Aktionäre vielleicht doch noch die Chance, handlungsfähig zu werden. Schließlich sind sie die Eigentümer.
Aber dazu müsste wahrscheinlich erst eine neue Regierung bzw. Regierungschef übernehmen imho.. der Boris ist absolut unfähig!
Manuel Cortes bringt z.b. eine Verstaatlichung ins Spiel...

https://www.breakingnews.ie/business/...evive-thomas-cook-952923.html

Auszug (mit gockel übersetzt):

"Manuel Cortes, Generalsekretär der Transport Salaried Staffs 'Association, sagte: „Im Gegensatz zu unserem Ministerpräsidenten ist die deutsche Regierung nicht für eine Sekunde der Ansicht, dass die Verwendung öffentlicher Gelder zur Rettung von Arbeitsplätzen ein moralisches Risiko darstellt.

„(Boris) Johnson sollte sein wirtschaftliches Dogma loswerden und wie die deutsche Regierung in der realen Welt leben.
Das Problem ist kein moralisches Risiko, sondern die Unmoral seiner Regierung, die nicht einmal den kleinen Finger rührt, um 9.000 Arbeitsplätze zu retten.

„Das britische Vermögen von Thomas Cook muss in öffentliches Eigentum überführt werden, und genau wie die Deutschen kann sich das Unternehmen aus seiner Asche erheben."



-> Noch ein Wort zu den ganzen Schlaumeiern hier, die von den Risiken beim Invest in solche Inso-Kandidaten schreiben,
und uns Aktionären schlicht Dummheit und Gier unterstellen...
NOCHMAL: Die Risiken sind doch jedem hier bewusst gewesen! Aber wer zum Henker konnte ahnen, daß das TC-Management
nicht nur die Inso beschließt (was evtl. sogar im Laufe der folgenden Tage den Kurs beflügeln hätte können), sondern kurzerhand, in der gleichen Nacht, den Aktienhandel unterbindet.
Ich denke Niemand hatte das auf dem Schrim, eben auch nicht diejenigen, die jetzt hier im Nachhinein klug daher schwätzen!
Von daher ist die Aussetzung der eigentliche Skandal mMn.
 
25.09.19 10:40 #19095 Wir lernen: Positionsgrößen
Einige scheinen hier wirklich über eine totale Fehlallokation ihres Börsenkapitals gestolpert zu sein. Anbei eine Faustregel fürs nächste Mal:

Pennystocks, Zockerpapiere, viele Smallcaps: maximal 3-5 Prozent des verfügbaren Kapitals in die Aktien eines Unternehmens investieren.

die meisten Midcaps: Maximal zehn Prozent in die Aktien eines Unternehmens investieren.

ausgewählte Largecaps mit langer positiver Historie: Maximal 20 Prozent.

Falls  jemand sagt: "Aber ich habe doch nur 5.000 Euro, bei drei bis fünf Prozent davon lohnt ein Kauf gar nicht!" Richtig. Dann kaufe eben keine Pennystocks und Zockeraktien. Und das schreibt ihr jetzt 100 Mal.

PS. Mit Glück allein wird an der Börse kein Geld verdient. Etwas Glück gehört natürlich dazu. Doch es braucht außerdem viel Erfahrung, intensive Recherche, Selbstdisziplin, die Einhaltung von Positionsgrößen  und Risikomanagement.
 
25.09.19 10:42 #19096 Kevin
Es ist nur Geld. Kann man wieder neu verdienen. Auch wenn es ärgerlich ist.

Aber ernsthaft, hast du gedacht, an der Börse wird was verschenkt?
Diese Pennystocks sind das Äquivalent zu Roulette spielen.  
25.09.19 10:45 #19097 Auch wenn
ich dafür extrem kritisiert wurde, bekommen wir meiner Meinung nachdem alle Gläubiger bedient wurden das restlicher Geld das übrig bleibt wenn alles filetiert wurde. Um das zu versteh muss man natürlich wissen was ist eine Insolvenz. Barclays weiß das und wirft bestimmt kein so utopisches Kursziel 0,19 Euro aufgrund einer Insolvenz auf den Markt. Ich gehe davon aus, die Aktien wird nicht mehr gehandelt, was vllt sogar zum Schutz der Aktionäre eingeleitet wurde, jeder der für 0,01 Euro die Aktie verkauft hätte, könnte für diese Maßnahme noch sehr dankbar sein.

Alles nur meine Meinung!  
25.09.19 10:50 #19098 @Viking
Du schreibst: "NOCHMAL: Die Risiken sind doch jedem hier bewusst gewesen!"

Ich behaupte das Gegenteil: Die meisten haben sich über die Risiken keinerlei Gedanken gemacht. Denn sonst hätten sie sich ein wenig mit dem britischen Insolvenzrecht befasst und deshalb gewusst, dass die Notierung jederzeit eingestellt werden kann. Direktinvestitionen anderer Unternehmen in Thomas Cook sollten die Kastanien für die Zocker aus dem Feuer holen. Nur darauf wurde spekuliert – und das ging daneben. Selbst bei zehn Prozent Depotanteil wäre der Verlust zwar ärgerlich, aber zu verschmerzen und innerhalb von ein bis zwei Jahren durch Gewinne in anderen Aktien egalisiert. Hier jedoch sprichwörtlich Haus und Hof zu verwetten oder auf Kredit zu spekulieren zeugt eben leider nicht von Risikobewusstsein oder gar von Risikomanagement.  

Ob die Aussetzung vom Handel ein Skandal ist oder nicht – offenbar entspricht sie britischem Recht und ist damit legitim. Man könnte ja trotzdem die Queen verklagen.

 
25.09.19 10:51 #19099 @KevinM
und ich dachte es gibt nur einen so verblendeten Vogel wie mich .-(
Aber nur wer selber leidet kann verstehn.
Ich freu mich für keinen der hier Verluste gemacht hat, der eine kanns verkraften für andere  war
es alles oder nichts aber gar nichts nichts ist schon mehr als hart.
Für mich scheint es so das alles schon in der Schublade gelegen ist so raz faz wie das gegangen is
irre !!!
Übrigens bei SH war ich vorher u wollte hier Verluste im Steigflug wett machen aber es kam
der Obergau Absturz.

jeder wünsch mir was er will
gott gebe ihm doppelt soviel  
25.09.19 10:55 #19100 Bochris
Du betreibst klassische Realitätsverweigerung.


Wahr ist, die Aktionäre bekommen nach einer Liquidation das, was übrig bleibt.
In nahe 100% der Fälle bleibt exakt 0 für die Aktionäre übrig (sonst wären die gar nicht erst pleite gegangen).
Sich an 19 Pence wegen einer schwachsinnigen Studie festzuklammern ist Humbug.  
Seite:  Zurück      |     von   800     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: