Studie: Wie wir unsere Tiere zu Tode züchten

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eröffnet am: 14.08.13 15:36 von: sebestie Anzahl Beiträge: 37
neuester Beitrag: 20.08.13 09:52 von: HoloDoc Leser gesamt: 7699
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14.08.13 15:36 #1 Studie: Wie wir unsere Tiere zu Tode züchten
In einem modernen Tierstall haben Kühe nur noch Nummern und keine Namen mehr. Sie gehen selbstständig zum Melken - und dabei müssen sie Leistung bringen. 7.000 bis 8.000 Liter sind für Landwirte heute das Minimum, das eine moderne Kuh liefern muss, um wirtschaftlich zu sein.

1950 lag die Durchschnittsleistung von Kühen gerade einmal bei 3.800 Litern Milch pro Jahr. Diese Zahlen nennt eine von der grünen Bundestagsfraktion in Auftrag gegebene Studie mit dem Titel "Qualzucht bei Nutztieren", die NDR Info vorliegt. Die Untersuchung legt dar, welche Folgen die Leistungssteigerung in der Milchviehhaltung hat: Die "Nutzungsdauer" der Tiere sinkt. Ein Drittel aller Milchkühe wird pro Jahr geschlachtet, viele davon weil sie krank sind.      

http://www.ndr.de/regional/tiere2405.html  
14.08.13 16:30 #2 der Bestie Mensch kannst du alles zutrauen
in Amerika werden Kälber Gechipt um permanent ein Wachstumshormon freizusetzen. Schlachtreif innerhalb weniger Wochen. Dieses Fleisch drängt jetzt auf den europäischen Markt.

Hormone sind gesund.  
14.08.13 16:32 #3 ääähm Amerika
genmanipuliertes Soja-Futter aus Amerika hat schon längst den Zugang in deutsche Ställe gefunden.  
14.08.13 16:32 #4 Naja, die Nutzungsdauer des Menschen sinkt ja
auch ... oder warum gibt es dann diesen Aufschrei wegen Rente mit 67?

Die wollen doch auch immer weniger leisten.

Ich sehe eine starke Korrelation zwischen der Leistungs-Abforderung an Kühe und der an Menschen: immer mehr in immer weniger Zeit.

 
14.08.13 16:38 #5 die größten Schweinereien
finden  in der Nahrungsmittelindustrie statt.  
14.08.13 16:40 #6 Nein, die größte Schweinerei findet im
Kundenverhalten statt.  
14.08.13 16:45 #7 Ich bin nicht der Meinung, dass der Kunde hier d.
Treiber ist. Der würde auch auf teurere Preise zahlen und seine Essgewohnheiten umstellen.

Sollen die Lebensmittel eben wieder teurer sein. Dann braucht man auch keinen Veggie-Day verordnen. Dann wird automatisch wieder weniger Fleisch gefressen, weil es einfach zu teuer ist, um es als Basis Lebensmittel zu nutzen.
Solange der Kram allerdings zu Schleuderpreisen angeboten wird, wird es auch Leute geben, die diese Produkte kaufen.

Dass ein Liter Milch billiger ist als ein Liter Mineralwasser ist sowieso eine der kränkesten Sachen die ich kenne.
 
14.08.13 16:45 #8 eben! alle motzen rum aber alle kaufen das zeuc.
also fast alle.
es gibt genügend möglichkeiten fleisch aus nachhaltiger tierzucht zu kaufen. und JA es ist teurer, aber es ist auch nicht notwendig jeden tag fleisch zu essen oder?  
14.08.13 16:46 #9 Alle bilden sich ein, dass sie mehr bezahlen
würden oder wollen. Leider entspricht dies nicht der Erfahrung der Industrie.

Im Gegenteil: NUR der Preis zählt in Dtld.  
14.08.13 16:46 #10 Kumpel von mir(Tierarzt)war 2 Monate zum Pra.
in USA.
Größter Kuhstall - 10.000 Tiere, hier in D 2000.
Hormongabe war völlig normal in der Mast.
Nette Nebeneffekt laut Kumpel - die Brüste der Frauen wachsen.
Er hatte noch nie so viele großbrüstige Frauen wie in jenem Provinzkaff gesehen, wo es zum Frühstück ein Steak gibt.
 
14.08.13 16:47 #11 Und dann DK? Verhungern die Leute bevor sie
mal einen Tag Kartoffeln mit Bohnen statt Schnitzel essen?  
14.08.13 16:47 #12 ich esse ja eh schon wenig fleisch
aber ich könnte mir auch nicht mehr vorstellen was aus soner supermarkt billich wurtstheke zu kaufen.

 
14.08.13 16:48 #13 Wann hast du zuletzt mal Kartoffel mit Bohnen
und ich rede von frischen Bohnen, zubereitet mit Einkauf vorher?

Für das Geld für 1 Essen kann ich mir ne Woche Schnitzel machen.  
14.08.13 16:51 #14 kaufst du eben tiefgefrorene bohnen
die sind was den vitamingehalt betrifft eh besser und man schmeckt keinen unterscheid zu ganz frisch.

generell sind lebensmittel in deutschland zu billig. und wir brauchen endlich mal ne regierung die alle steuer für grundnarungsmittel streicht und son zeuchs wie tierfutter nicht weiter subventioniert!  
14.08.13 16:53 #15 Ich kann

mich noch erinnern als ich als Kind bei meinem Opa im Kustall war. Da hatte jede Kuh einen Namen. Das war voll schön. Waren aber nur 30 Kühe.

Ich hatte auch eine Lieblingskuh als Kind. hach war das schön.

 
14.08.13 16:54 #16 so ich wünsche allerseits noch einen
wunderschönen abend!

mein schönes saftiges steak vom Real ist jetzt fertich - ABENDESSEN!!!! ;o)  
14.08.13 16:55 #17 Noch kurz was: NEIN!!
Bohnen leiden nicht wenn man sie tieffriert!!! ;oP  
14.08.13 16:58 #18 Tiefgefrorenes ist ehtisch nicht korrekt. Im
übrigen braucht kein Mensch Vitamine, mal abgesehen von der Grundversorgung mit Vitamin C (wg. Skorbut) und B-Vitaminen (wg. Beri-Beri oder Pellagra).

Ersteres is mit nem Apfel pro Woche abgehandelt, für zweiteres reicht es, regelmäßig Leer zu essen.

Vegetarier habens da natürlich schwer mit der Vitaminversorgung, deshalb sind sie ja immer so krank.  
14.08.13 16:58 #19 Leber, nicht Leer. Sorry.
Leber ist das Zaubermittel für Vitaminmangel.  
14.08.13 16:59 #20 An apple a day keeps the doctor away
14.08.13 17:00 #21 Was passiert eigentlich mit den kanken Tieren?
Wer bekommt die auf den Teller?  
14.08.13 17:02 #22 Ich erinnere mich an unsere
Urlaube mit kids auffem Bauernhof in Bayern. In Schlehdorf... da standen ungefähr 15
Milchkühe im Stall, allerdings war die Haupteinnahmequelle der Hofbesitzer die Vermietung
der (schönen) Zimmer mit Frühstück...

Die heutigen Qualhaltungen sind eine Schande für die ganze Menschheit, eine Rohheit
und Schamlosigkeit ohnegleichen. Ich versuche unseren privaten Fleischkonsum zu reduzieren,
kaufe geringere Mengen als früher, mehr Gemüse als Beilage. Es ist nicht ganz einfach, aber
es geht. Leider schaffe ich es aber nicht, ganz vegetarisch zu leben. Fleisch ist viel, viel
zu billig im Vergleich zu Obst und Gemüse, da muß dringend eingegriffen werden wie Holo Doc
oben schon schreibt. Auch Nutztiere sind Lebewesen mit Gefühlen, empfinden Zuneigung und
vor allem Schmerz.

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*BoMi*

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14.08.13 17:04 #23 Bundestagswahl
Die Grünen haben aus Mangel an Themen schon im Frühjahr gross angekündigt das ein Hauptthema in ihrem Wahlkampf die moderne Landwirtschaft sein wird.
Da wird jetzt so manche bäuerliche Sau durchs Dorf getrieben.
Und alles so wahnsinnig neue Erkenntnisse nach 10000jähriger Zucht von Tier und Pflanzen.
Interresant nur wie man Menschen begeistern kann,in dem man Berufsgruppen,Familien und Teil einer Wirtschaft defamiert und damit eine Wahl gewinnen will.
Den letzten Erfolg der vermeintlichen damaligen Gutmenschen mit diesem System ist über 80 Jahre her.
Mein Vorschlag:
Jeder Landwirt bekommt einen grünen Stern in altdeutscher Aufschrift:BAUER
auf die Brust gestickt.
Und wer es für Unfug hält:In Deutschland sind schon einige Höfe von aktiven Gutmenschen angezündet worden.
Und hinter jedem dieser Höfe stehen junge Familien die jetzt in Angst leben.
Ich weiß nicht ob die Grünen wissen,welche Saat sie gerade aussäen.
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Aktienkauf ist wie ein Sprung ins kalte  Wasser: l Hinein, aber schnell auch wieder heraus.
14.08.13 17:07 #24 Dann wurde die Studie nur für Wahlkampfzwec.
durchgeführt?
Und nach der Bundestagswahl machen wir weiter wie bisher.
Nicht gut.  
14.08.13 17:09 #25 Obwohl-die Studie in #1 ist völliger Quark
gerade die Großbetriebe sind extrem an gesunden Tieren interessiert , Tierarzt ist teuer.
Und ohne eine gute Gesundheit der Tiere wären solche Leistungen garnicht möglich.
Man vergleich mal die modernen Ställe mit den alten Buden, wo die Kühe noch angebunden waren und in der eigenen Schice standen.

Die Qualität der Milch (Keimanzahl) hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert.
Durchschnittliches Leben einer Kuh dauert 6-7 Jahre, danach gehts zu McDonalds;)
Und kranke Tiere kommen zum Abdecker.
 
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