Andre Poggenburg.
Mit seinem Schritt, so meine Beobachtung, kam Andre Poggenburg einem Parteiausschluss nur zuvor. Er wurde mehrmals, wegen seiner zu scharfen Wortwahl vom Bundesvorstand ermahnt solche Provokationen zu unterlassen. Ob Andre Poggenburg. Mit seiner AdP in Sachsen-Anhalt die 5% Hürde überspringen wird halte ich für unrealistisch. Im Jahr 2016 hat die AFD in Sachsen-Anhalt 22 Sitze geholt, die nächste Landtagswahl ist im Jahr 2021 bis dahin wird es nach meiner Auffassung die AdP nicht mehr geben.
Um das mal ganz klar zu sagen, andere AFD Mitglieder sind wichtiger als Andre Poggenburg. Natürlich wird Andre Poggenburg den einen oder anderen von ganz Rechtsaußen an seine Sammelbewegung binden können, doch das wird auf lange Sicht nicht ausschlaggebend sein. Andre Poggenburg ist für die AFD insgesamt zu einem großen Sicherheitsrisiko geworden, darum reagiert der Vorstand der Partei auch mit einer Gelassenheit bzw. mit Zufriedenheit.
Jedenfalls ist die Erleichterung größer als die Sorge vor dem, was am äußersten rechten Rand nun verloren gegangen ist. Wesentlich wichtiger als Andre Poggenburg ist dort der Thüringer Spitzenkandidat Björn Höcke. Für die Thüringer Landtagswahlen am 27. Oktober ist Björn Höcke der Spitzenkandidat, eine Galionsfigur der das ganze rechte Spektrum an sich binden wird.
Er hätte sogar die politische Qualität, der neue Ministerpräsident von Thüringen zu werden. Er ist genauso qualifiziert wie der Brandenburger AFD Mann Andreas Kalbitz. In Brandenburg wird am 1. September der Landtag gewählt. Björn Höcke und Andreas Kalbitz geben im Osten von Deutschland schon lange den Ton an, an beiden kam Andre Poggenburg nie so richtig vorbei, das hat er auch gemerkt und bereitete daraufhin seinen Austritt schon vor längerer Zeit vor.
----------- Wo Angst herrscht verkriecht sich die Vernunft. |