"Die Börsenschwäche begann mit den bis heute noch anhaltenden Gewinnwarnungen bei Covestro, Talanx, Lufthansa, Daimler, BMW, BASF, Lanxess, Fresenius, HeidelbergerCement, Telekom oder Continental. Betroffen sind primär - hier auch die Mittelständler - die Sektoren Chemie, Automobil- und Maschinenbau und Finanzen. Beängstigend ist der geplante massive Stellenabbau (Bayer 12.000, Deutsche Bank 10.000, Siemens 6.000, Allianz und Telekom 5.000), der ebenfalls quer durch alle Branchen geht und sozialen Sprengstoff enthält.
Erste Warnungen kamen schon im Sommer. Sie wurden jedoch von den mit Brexit, Trumps Handelskrieg mit China und Italiens Schuldenbergen beschäftigten Medien arg ignoriert. Die "Konjunktur brummt" war unreflektiert zu hören. Bei der Deutschen Bank und Bayer reihten sich zu den exogenen Faktoren die Spätfolgen ihrer US-Engagements dazu. ....Fatalerweise gesellten sich zu den Hiobsbotschaften der Unternehmen bald viele Konjunktursorgen. Das BIP fiel hierzulande im dritten Quartal um -0,2%, der Ifo-Geschäftsklimaindex kommt nicht auf die Beine. Auch der hochgejubelte Konjunkturmotor, die Exporte, brummt nicht mehr so laut wie früher....." https://www.heise.de/tp/features/...ich-weitergehen-wird-4259581.html |