- Emissionshandelspflichtige Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, erhalten einen Teil der Emissionszertifikate kostenlos zugeteilt, den weitaus größeren Teil müssen sie kaufen. Bei dem aktuellen Preisniveau entstehen der Stahlindustrie in Deutschland nach Branchenangaben heute jährliche Kosten von rund 1,2 Milliarden Euro.
Wenn die Pläne der EU-Kommission zur weiteren Kürzung der freien Zuteilung wahr gemacht werden, werden die Kosten nach Angaben der Unternehmen 2030 mehr als drei Milliarden Euro betragen – auch wenn es gelingt, ein Drittel der Primärstahlerzeugung auf wasserstoffbasierte CO2-freie Verfahren umzustellen. Über den Zeitraum 2026 bis 2030 summieren sich die CO2-Zertifikatekosten insgesamt auf 16 Milliarden Euro.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...rke/28057340.html
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