wird immer schwächer.
Österreich, Schweiz und auch bald in Deutschland, die Konservativen erobern Europa, jedenfalls ist das meine Einschätzung. Woran liegt das nun, es liegt in erster Linie an einer jahrzehntelangen Misswirtschaft der etablierten Parteien. Das Versagen bei politischen Themen, Themen die der Bevölkerung der jeweiligen Länder wichtig sind. Sei es nun die ständige Finanzierung von Griechenland, die zu teure und unüberlegte Energiepolitik – von Atomenergie bis hin zu erneuerbaren Energien – die zu schnell in Deutschland vollzogen wurde. Sie wurden schon vollzogen, noch bevor man die gewonnene Energie aus Photovoltaik, Windkraft und Wasser vernünftig speichern konnte. Den Kapitalverlust der betroffenen Energieverlust musste letztendlich der Verbraucher tragen.
Über allen Themen, die innerhalb der Bevölkerung für eine tiefe Unzufriedenheit sorgten, wurde hier schon mehrmals geschrieben. Diese Unzufriedenheit mit der jeweiligen Regierung mag bei unseren Nachbarn auch nicht anders sein, egal ob in Frankreich, Österreich, Polen, Schweiz oder bei uns, die Bevölkerung hat ein feines Gespür dafür, wenn die Politik von Lobbyisten bestimmt wird. Sie hat ein Gespür wenn weder die Politiker noch ihre Politik authentisch ist.
Wenn nur noch Wirtschaftsunternehmen vom Aufschwung profitieren, und denjenigen denen der Aufschwung zu verdanken ist mit ein paar Krümmel mehr im Monat abgespeist werden. Obwohl man den Beschäftigten immer vorgaukelt wie viel mehr sie doch jedes Jahr erhalten, sind das im Vergleich zu der Führungsriege der Unternehmen nur belanglose Peanuts.
Tatsache ist, unter den jetzigen Regierungen werden die Armen ärmer, und die Reichen unanständig reicher. Denn wenn Unternehmensmanager für den Mist den sie bauen – siehe VW – noch einen Boni erhalten, dann stimmt in diesem Land vieles nicht mehr. Schließlich ist Niedersachsen ein Großaktionär von VW, es hält über 20 Prozent der VW – Aktien.
Nein, es stinkt gewaltig in unserer Republik, und die Bundeskanzlerin ist für mich nicht die richtige Person das zu ändern. Wer immer nur ins Ausland schielt, verliert den Blick für die Sorgen der Menschen im eigenen Land.
Zitat:
Die rechtspopulistische Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hat die erste Runde der Präsidentschaftswahl eindeutig für sich entschieden. Für die rot-schwarze Regierungskoalition liefert das eigene miserable Abschneiden aber keinen Grund für personelle Konsequenzen.
Bundeskanzler und Chef der österreichischen Sozialdemokraten (SPÖ) Werner Faymann sieht sich nach eigenen Worten weiterhin fest im Sattel. "Ich spüre eine sehr breite und starke Unterstützung", sagte Faymann. Auch der Vizekanzler und Vorsitzende der konservativen Österreichischen Volkspartei (ÖVP), Reinhold Mitterlehner, sieht keinen Anlass für Personaldebatten. Allerdings müsse die Koalition einen inhaltlichen Neustart hinlegen. Dafür gebe es eine "letzte Chance."
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/...-fest-im-sattel.html ----------- Wo Angst herrscht verkriecht sich die Vernunft. |