Zitat: ...Die Relation der Gold- und Silbervorkommen in der Erdkruste ist für die Gold-Silber-Rate belanglos
Ein weiteres beliebtes Argument ist, dass sich Gold und Silber in etwa in der Relation 1:17 in der Erdkruste befänden. Doch zum einen hat die jährliche Goldproduktion wenig Einfluss auf den Goldpreis, weil die vorhandenen Goldreserven mit 180.000 t in Relation dazu groß sind, nämlich rund das 70-fache. Werden nun 2200 oder 2600 t im Jahr gefördert, ist relativ egal. Anders bei Silber, das laufend im industriellen Produktionsprozess verlorengeht. Die spezifischen Seltenheiten bestimmen auch nicht die Preisrelationen von Kupfer, Zinn, Zink, Blei und Aluminium. Warum auch? Warum sollte es also ausgerechnet bei Gold und Silber so sein? Es spricht nichts gegen eine tiefere Gold-Silber-Rate...
Gold-Silber-Rate, eine Kennzahl, die wenig taugt | boerse-express.com |