Sektkellerei Schloss Wachenheim,darauf einen Sekt.
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neuester Beitrag: 18.04.26 20:38
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| eröffnet am: | 14.11.06 13:12 von: | Peddy78 | Anzahl Beiträge: | 285 |
| neuester Beitrag: | 18.04.26 20:38 von: | MrTrillion3 | Leser gesamt: | 160835 |
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DGAP-Adhoc: Sektkellerei Schloss Wachenheim AG (deutsch)
Schloss Wachenheim: Umsatz und Ergebnis 2005/06 deutlich über den Erwartungen
Sektkellerei Schloss Wachenheim AG / Jahresergebnis
14.11.2006
Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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14. November 2006. Der Sekthersteller Schloss Wachenheim hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 (30. Juni) ein Rekordergebnis erzielt. Hinsichtlich Umsatz und Ergebnis sind die Erwartungen erheblich übertroffen worden, teilte der Vorstand von Schloss Wachenheim am 14.11.06 in Trier mit. Die Aufstellung und Prüfung des Konzernabschlusses für das abgelaufene Geschäftsjahr hatte sich durch die notwendig gewordene Umstellung auf internationale Rechnungslegung verzögert. Daher wird das vollständige Zahlenwerk erst im Dezember veröffentlicht. Nach vorläufigen Berechnungen sind die Konzern-Netto-Umsatzerlöse (ohne Schaumweinsteuer) um 7,5 Mio. EUR (2,9 %) auf 264 Mio. EUR angestiegen (Vorjahr: 256,5 Mio.). Die Zahl der verkauften Flaschen (0,75 Ltr.) erhöhte sich um 7,2 % auf 247,7 Mio. (Vorjahr: 231,1 Mio.). Das Konzernergebnis (nach Steuern) hat sich nunmehr weit über das vom Vorstand gesetzte Ziel von 10 Mio. EUR erhöht und übertrifft somit die Erwartungen des Vorstands deutlich. Im Gewinn des abgelaufenen Geschäftsjahrs 2005/06 sind zwar Erträge im Zusammenhang mit dem Börsengang der polnischen Tochtergesellschaft AMBRA enthalten. Aber auch ohne diese Sondereinflüsse ergibt sich eine erhebliche Ergebnis-steigerung, insbesondere aus den Segmenten Osteuropa und Frankreich. Im vergangenen Jahr hatte Schloss Wachenheim noch ein Konzernjahresüberschuss von EUR 8,3 Mio. (HGB-Rechnungslegung) ausgewiesen.
Für weitere Informationen: Nick Reh, Vorstandsvorsitzender, Telefon 0651 / 9988102.
DGAP 14.11.2006
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Sprache: Deutsch Emittent: Sektkellerei Schloss Wachenheim AG Niederkircherstraße 27 54294 Trier Deutschland Telefon: 0651-9988 0 Fax: 0651-9988 104 E-mail: info@schloss-wachenheim.de WWW: www.schloss-wachenheim.de ISIN: DE0007229007 WKN: 722900 Indizes: Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin-Bremen
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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Quelle: dpa-AFX
News druckenName Aktuell Diff.% Börse
SEKTKELLEREI SCHLOSS WACHEN.AGInhaber-Aktien o.N. 11,15 +6,09%
https://www.volksfreund.de/nachrichten/wirtschaft/...ten_aid-35444497
Investitionen in Trier:
- 4 Mio- für ein neues Palettierzentrum, welches im April 2019 in Betrieb geht.
- 2020 soll eine neue Abfüllanlage angeschafft werden, die flexibel diverse Flaschengrößen befüllen kann von 0,2-0,75 Liter.
Beides sehr sinnvolle Ausgaben aus meiner Sicht.
Zudem hat man einen extrem großen Abstand nach oben zur GD-200, welcher für Schloss Wachenheim so nicht die Regel ist.
Der Langfristige Aufwärtstrend wurde Ende letzten Jahres ja leider harsch nach unten gebrochen.
Aus meiner Sicht nicht so schrecklich, da der Aufwärtstrend der Geschäftsentwicklung zu sehr voraus eilte.
So liegt das KGV nun wieder etwa bei 11, was einem nur langsam wachsenden Unternehmen in einem eher stagnierenden Markt auch viel angemesser ist, jedoch sollte man sich klar sein, dass dies für diese Aktie immer noch recht "hoch" ist.
Die Dividendenrendite liegt nun bei 3% und wird erfreulicher Weise immer erst Ende November Anfang Dezember gezahlt, so dass man hier nochmal einen netten Eingang im Depot hat und den Geldfluss somit etwas übers Jahr verteilen kann.
Meine Postion bleibt bestehen, evtl. kaufe ich demnächst etwas zu, auch wenn ich mir damit den Einstiegskurs etwas nach oben ziehen werde.
hallo ihr...
heute gab es ja zahlen von swa
was meint ihr dazu
hier hat einer mal seinen senf dazu abgegeben: https://bouvier-investiert.net/swa-update-halbjahr-18-19/
ich denke swa ist jetzt ein kauf
http://www.about-drinks.com/...ngsgefuehle-und-sorgt-fuer-gute-laune/
https://bouvier-investiert.net/swa-update-q3-19/
Ich kaufe nach
Das Hauptproblem ist aus meiner Sicht weiterhin, dass die Gewinne zunehmend im Ostblock erzielt werden, wo SWA jedoch meist nur zu 51 % an den Gesellschaften beteiligt ist.
Mal ganz praktisch:
Man reportet einen Konzernjahresüberschuss von 14.353 TEUR (Vj. 14.596 TEUR), also -1,7 %
Schaut man aber mal, was davon dem gemeinen Aktionär der SWA zusteht, fällt Folgendes auf:
Ergebnisanteil der Aktionäre der Schloss Wachenheim AG 9.363 TEUR (Vj. 9.793 TEUR), also -4,4 %
Ergebnisanteil nicht beherrschender Gesellschafter 4.990 TEUR (Vj. 4.803 TEUR), also +3,9 %
Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn ist also weiter rückläufig, nur die Minderheitsaktionäre machen ihren Schnitt. Da wäre ich auch lieber Minderheit ...
http://www.about-drinks.com/...ve-kampagne-der-schloss-wachenheim-ag/
Sehr gut.
Für mich war es auch die erste Aktie, die Ich je gekauft habe.
Vielleicht ist es jetzt aber an der Zeit sich zu trennen... Man soll sich ja nicht in eine Aktie verlieben. Schwere Entscheidung...
Schloss Wachenheim ist, bei unterstelltem gleichen Gewinn wie im Vorjahr, numal immernoch mit einem zweistelligen, wenn auch niedrigem KGV bewertet, was für diesen Wert aber immer noch hoch ist.
Ich könnte mir vorstellen, dass der "Markt" einstelliges KGV sehen will. Dies ist nunmal leicht möglich, da ja nur 30% aller Aktien überhaupt handelbar sind. Der Rest liegt ja in den Händen der Reh AG. Die ziehen halt immer im Q4 die Dividende.
News habe ich keinen direkt vom Unternehmen finden können. Jedoch einen Artikel aus der FAZ von letzter Woche:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...and-potenzial-16231780.html
Hierin steht, dass der Absatz von alkoholfreim Wein dieses Jahr um 20% zugenommen hat und dabei jede zweite Flasche aus dem Hause "Schloss Wachenheim" kommt.
Auf der Hompage der AG stehen nicht mal die nächsten Berichtstermine... irgendwas ist da faul...
https://www.verlagshaus-jaumann.de/...1ae-4612-89b9-59a6f0790ed2.html
Das ging ja ganz unter... Man hat sich 20 Verkaufsläden geschnappt von der krieselden Pieroth-Gruppe.
Finde ich gut. So ist man am Verkaufserlös des Weines besser positioniert und kann auch Mal was vor Ort ausprobiert.
Zusammen mit dem Erwerb vom Weinkontor kann man eine Strategie erkennen.
Warum der Kurs so abgeraucht ist in den letzten Tagen weiß ich aber auch nicht.
Dies war die erste Aktie, die ich je gekauft habe. Es war schön, allen anderen wünsche ich viel Glück weiterhin.
Nur meine Meinung und keine Kaufempfehlung oder so.
https://www.boersengefluester.de/schloss-wachenheim-enormes-interesse/
Schloss Wachenheim ist keine klassische Weinaktie, sondern vor allem eine Schaumwein-/Perlwein-Aktie. Das Unternehmen produziert und vertreibt Sekt, Perlwein, entalkoholisierte Sparklings und Weine sowie weitere weinbasierte Getränke. Sitz ist Trier; produziert wird u. a. in Deutschland, Frankreich, Polen und Rumänien. Der Konzern ist in die drei Teilkonzerne Deutschland, Frankreich und Ostmitteleuropa gegliedert. (Reuters)
Zum Geschäft: Schloss Wachenheim gehört laut eigener Darstellung zu den bedeutenden Schaumwein- und Perlweinherstellern Europas. Wichtige Marken sind unter anderem Faber, Feist, Light Live, Robby Bubble, Schloss Wachenheim, Nymphenburg Sekt, Azzurro, Cin&Cin und Dorado. Interessant ist, dass das alkoholfreie Segment inzwischen ein echter Wachstumstreiber ist und vom Unternehmen selbst stark betont wird. (Reuters)
Zur Struktur: Die Aktie hat ISIN DE0007229007, WKN 722900, Ticker SWA und ist im Regulierten Markt / General Standard notiert. Es gibt 7,92 Mio. Aktien. Größter Aktionär ist Günther Reh AG mit 69,9 %, der Free Float liegt bei 30,1 %. Das ist wichtig, weil die Aktie dadurch relativ eng ist. (Schloss Wachenheim)
Operativ war 2024/25 ordentlich, aber nicht stark: Der Umsatz stieg auf 447,4 Mio. Euro (+1,3 %), die verkaufte Menge auf 224,1 Mio. 0,75-l-Flaschen (+1,2 %). Das EBIT fiel auf 27,2 Mio. Euro nach 28,2 Mio. Euro, der Konzernjahresüberschuss sank auf 16,2 Mio. Euro, das EPS auf 1,01 Euro. Hauptgrund für den Ergebnisrückgang waren laut Unternehmen höhere Personal-, Fracht-, Instandhaltungs- und IT-Kosten. (Schloss Wachenheim)
Aktuell sieht es wieder etwas besser aus: Im ersten Halbjahr 2025/26 stiegen Absatz und Umsatz auf 132,6 Mio. Flaschen bzw. 261,2 Mio. Euro. Laut mwb-Zusammenfassung der Halbjahreszahlen lag das EBIT bei 27,1 Mio. Euro; die Jahresprognose wurde bestätigt: Umsatzwachstum 3–6 %, EBIT 30–33 Mio. Euro, Konzernjahresüberschuss 18–21 Mio. Euro. (Schloss Wachenheim)
Zur Aktie selbst: Reuters führt Schloss Wachenheim mit einer Marktkapitalisierung von rund 111 Mio. Euro und einem KGV von rund 12,3; Bloomberg nennt ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von rund 0,52. Die Gesellschaft hat für 2025 erneut 0,60 Euro Dividende je Aktie ausgeschüttet. Das wirkt auf den ersten Blick günstig. Aber: Bei kleinen, engen Werten ist „günstig“ allein kein Kaufargument. (Reuters)
Meine Einordnung:
Positiv sind die starke Stellung im Schaumwein-Massenmarkt, die breite geografische Aufstellung, die verlässliche Dividendenhistorie und das wachsende alkoholfreie Geschäft. Negativ sind die enge Handelbarkeit, der dominierende Großaktionär, die Abhängigkeit vom Weihnachtsgeschäft und die Margensensitivität bei Konsumflaute, Produktmix und Kosten. Dazu kommt: Das ist kein Wachstumswert, sondern eher ein defensiver, unspektakulärer Nebenwert mit Dividendencharakter. Die Bewertung sieht nicht teuer aus, aber die Aktie bleibt ein Small Cap mit begrenzter Liquidität. (downloads.research-hub.de)
Als Qualitäts-Nebenwert für Dividendenjäger interessant. Als dynamische Weinaktie eher nein.
Autor: ChatGPT
Noch etwas ausführlicher, dann höre ich aber erst mal auf:
Schloss Wachenheim ist aus meiner Sicht keine spektakuläre Wachstumsstory, sondern ein solide geführter, aber zyklisch und margenseitig nicht völlig berechenbarer europäischer Getränkehersteller. Das Unternehmen wurde 1888 als „Deutsche Schaumweinfabrik in Wachenheim“ gegründet und bekam seine heutige Form 1996 durch die Verschmelzung mit der Sektkellerei Faber in Trier. Heute arbeitet der Konzern in den drei operativen Teilkonzernen Deutschland, Frankreich und Ostmitteleuropa. Zum Portfolio gehören nicht nur klassischer Sekt und Perlwein, sondern auch Stillwein, alkoholfreie Sparklings und Weine, Wermut, Cider, Spirituosen und Kinderpartygetränke. Wichtige Marken sind in Deutschland vor allem Faber, Schloss Wachenheim, Light Live, Eisberg und Robby Bubble, in Frankreich Charles Volner, Muscador, Opéra und Veuve Amiot, in Ostmitteleuropa Cin&Cin, Dorato, Fresco, Cydr Lubelski und Zarea.
Operativ war 2024/25 ordentlich, aber nicht stark. Der Umsatz stieg auf 447,4 Mio. Euro, das EBIT sank auf 27,2 Mio. Euro, der Konzernjahresüberschuss fiel auf 16,2 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie auf 1,01 Euro; die Dividende blieb bei 0,60 Euro je Aktie. Wichtiger ist für den Stand 17.4.2026 aber das laufende Jahr: Im ersten Halbjahr 2025/26 stiegen die Absatzmengen um 3,7 Prozent auf 132,6 Mio. Flaschen, der Umsatz um 1,9 Prozent auf 261,2 Mio. Euro und das EBIT auf 27,1 Mio. Euro. Die Gesellschaft hat ihre Jahresprognose dabei bestätigt und erwartet weiter ein Umsatzplus von 3 bis 6 Prozent, ein EBIT von 30 bis 33 Mio. Euro und einen Konzernjahresüberschuss von 18 bis 21 Mio. Euro.
Die nackten Fundamentals sehen auf den ersten Blick günstig aus, aber man muss sie sauber lesen. Zum 30. Juni 2025 lag die Eigenkapitalquote bei 54,4 Prozent, zum Halbjahresstichtag 2025/26 immer noch bei 50,8 Prozent. Das ist für einen Konsumwert ordentlich. Gleichzeitig entfielen vom Konzernjahresüberschuss 2024/25 von 16,2 Mio. Euro nur 8,0 Mio. Euro auf die Aktionäre der Schloss Wachenheim AG; 8,2 Mio. Euro gingen an Minderheitsgesellschafter. Genau deshalb wirkt die Aktie auf Umsatz- oder Buchwertbasis billiger, als sie für die Stammaktionäre tatsächlich ist. Das ist kein Schönheitsfehler, sondern ein zentraler Punkt bei der Bewertung.
Bei einem Kurs von rund 14 Euro am 17. April 2026 und 7,92 Mio. Aktien liegt die Marktkapitalisierung grob bei 110 Mio. Euro. Auf Basis des zuletzt ausgewiesenen Ergebnisses je Aktie von 1,01 Euro ergibt das ein KGV von knapp 14; die zuletzt gezahlte Dividende von 0,60 Euro entspricht einer Rendite von gut 4 Prozent. Das ist nicht teuer. Noch interessanter: Der Free Float liegt nur bei rund 30 Prozent, während die Günther Reh AG knapp 70 Prozent hält. Das stützt zwar die langfristige Orientierung, drückt aber auch auf die Liquidität der Aktie und rechtfertigt einen Small-Cap- und Illiquiditätsabschlag. (live.deutsche-boerse.com)
Die Dividende ist einer der Gründe, warum die Aktie überhaupt interessant ist. 2024/25 wurden erneut 0,60 Euro je Aktie ausgeschüttet; auch 2023/24 und 2021/22 lag die Dividende bei 0,60 Euro, nachdem sie für 2019/20 auf 0,40 Euro und für 2020/21 auf 0,50 Euro gelegen hatte. Das Unternehmen hat 2020 ausdrücklich eine Politik genannt, nach der ungefähr die Hälfte des Jahresüberschusses der AG plus 20 bis 25 Prozent des Konzernüberschusses vor Minderheiten zur Ausschüttung vorgeschlagen werden. Ob das in exakt dieser Form heute noch unverändert gilt, weiß ich nicht; die jüngsten Ausschüttungen passen aber grob dazu. Für 2025/26 halte ich eine stabile Dividende von 0,60 Euro für wahrscheinlich, falls die Prognose erreicht wird. Das ist eine Einschätzung, keine veröffentlichte Zusage. (Schloss Wachenheim)
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre sehe ich bei Schloss Wachenheim drei echte Pluspunkte. Erstens wächst der Bereich alkoholfreier Sparklings und Weine strukturell, und genau dort ist die Gruppe mit Light Live und Eisberg gut positioniert. Zweitens ist das Geschäft geografisch breiter aufgestellt als es bei der deutschen Börsenbewertung wirkt. Drittens investiert das Unternehmen weiter in Produktionsmodernisierung und Kapazitätserweiterung und bleibt offen für Zukäufe. Gegen diese Stärken stehen aber klare Grenzen: Die Sekt-, Schaumwein- und Perlweinmärkte in Deutschland und Frankreich sind laut Gesellschaft eher stabil bis leicht rückläufig, in Ostmitteleuropa rechnet man nur noch mit Seitwärtsbewegung, und in Rumänien belasten höhere Verbrauchsteuern. Dazu kommen Weinpreis-, Verpackungs-, Währungs- und Konsumrisiken. Schloss Wachenheim ist daher in meinen Augen kein langfristiger Vervielfacher, sondern eher ein ordentliches, defensiv wirkendes Cashflow- und Dividendeninvestment mit begrenztem Wachstum.
Wichtig ist auch die Saisonalität. Das Geschäft hängt stark am Jahresendgeschäft, vor allem in Deutschland und Ostmitteleuropa. Deshalb darf man das starke erste Halbjahr 2025/26 nicht einfach linear aufs Gesamtjahr hochrechnen. Dass nach sechs Monaten bereits 27,1 Mio. Euro EBIT erreicht wurden und die Jahresprognose trotzdem nur 30 bis 33 Mio. Euro beträgt, ist nicht automatisch vorsichtig oder verdächtig, sondern entspricht der Struktur des Geschäfts. Zusätzlich gibt es 2025/26 einen positiven Sondereffekt aus der deutschen Körperschaftsteuerreform, der den Konzernjahresüberschuss laut Geschäftsbericht um rund 0,7 Mio. Euro entlasten soll. Das hilft, ist aber kein operativer Qualitätssprung. (Schloss Wachenheim)
Meine Kursziele auf Sicht von 12 bis 18 Monaten lauten deshalb: 12 Euro im schwachen Szenario, 17 Euro im Basisszenario und 20 Euro im guten Szenario. Das Basisszenario unterstellt, dass Schloss Wachenheim die laufende Prognose erfüllt, die Dividende bei 0,60 Euro hält und der Markt der Aktie wieder ein etwas normaleres Bewertungsniveau für einen soliden europäischen Marken- und Private-Label-Getränkehersteller zubilligt. Das gute Szenario setzt voraus, dass Frankreich margenseitig sauberer läuft, die alkoholfreien Produkte weiter stark wachsen und die Ostmitteleuropa-Geschäfte stabil bleiben. Das schwache Szenario greift, wenn Konsum, Währungen oder Beschaffungskosten erneut gegen das Unternehmen laufen und die Marge wieder enttäuscht. Unterm Strich halte ich Schloss Wachenheim derzeit für unterbewertet, aber nicht für einen Selbstläufer. Es ist eine brauchbare Value- und Dividendenaktie mit begrenzter Fantasie nach oben und überschaubarem, aber realem operativem Risiko.
Autor: ChatGPT



