Auf leisen Sohlen nähert sich Aktienkurs von S&T wieder der Marke von 3 Euro. Offensichtlich gehen die Investoren davon aus, dass der IT-Spezialist dem Preisdruck im Geschäft mit traditionellen Hardwareprodukten entgegensteuern kann. Um erst gar keine Zweifel an ihrer Entschlossenheit aufkommen zu lassen, haben die Linzer ihr Effizienzsteigerungsprogramm gleich einmal "Red Flag"*** getauft. Der Plan: S&T will in den kommenden zwölf Monaten auf Umsätze von 18 Mio. Euro mit einem Bruttoergebnis von 1,5 Mio. Euro – entsprechend einer Marge von 8,3 Prozent – verzichten. Im Konzern lag die Bruttorendite 2013 bei fast 33 Prozent. Zunächst führt "Red Flag" allerdings zu Belastungen von rund 0,8 Mio. Euro. Dennoch hält Vorstandschef Hannes Niederhauser am bisherigen Ausblick fest: Bei einem Umsatzplus von mindestens zehn Prozent auf Untergrenze 375 Mio. Euro soll das Konzernergebnis auf mehr 12 Mio. Euro steigen. Als Joker hat Niederhauser dabei sein neues Lieblingsthema, den Bereich Smart Energy, im Ärmel. Hier will S&T künftig Aufträge von Stromversorgern bei der Verbrauchserfassung an Land ziehen. Ende Mai findet die Hauptversammlung von S&T statt. Geplant ist eine Dividende von 6 Cent je Aktie. Boersengefluester.de bestätigt seine Kaufen-Empfehlung für den Small Cap. *** "Red Flag": Aufgrund des zunehmenden Margendrucks wurde im ersten Quartal das Effizienzsteigerungsprogramm Red Flag" beschlossen. Dabei soll das Geschäft mit margenarmen Produkten bei gleichzeitigem Wegfall damit verbundener Kosten innerhalb der nächsten 12 Monate eingestellt werden. Als Resultat sollen 18 Mio. EUR an Umsätzen mit 1,5 Mio. EUR Bruttomarge entfallen, gleichzeitig aber 2,5 Mio. EUR Kosten eingespart werden. Für "Red Flag2" werden Einmalkosten von etwa 0,8 Mio. EUR anfallen. |