Grund sind die langfristigen Vergütungskomponenten (2019 machten diese 10,3 Millionen Euro aus), durch die McDermott hohe Summen für den geschäftlichen Erfolg in früheren Jahren erhielt, die aber mit mehrjähriger Verzögerung gezahlt wurden.
Zu Klein: Er wurde erst 2018 in den Vorstand berufen und hat damit noch keine auszahlbaren Ansprüche aus der langfristigen variablen Vergütung (LTI), die erst mit vier Jahren Verzögerung fließt. Für das vergangene Jahr könnte sich Klein aus dem Langfristplan nachträglich weitere 5,1 Millionen Euro sichern, sofern die Ziele voll erfüllt werden. Im Optimalfall könnte die Summe bis auf 14,7 Millionen steigen, im schlechtesten Fall aber auch 0 Euro betragen.
Ist aber auch egal!
Bedeutend für uns Anleger wird die Vergütung in 4-5 Jahren sein. Dabei frage ich mich ob McDermott, überbezahlt, die Zeichen der Zeit verschlafen hat. Ich meine Festnetzanschlüsse gibt es doch auch noch. Oder ist Cristian Klein noch dem jugendlichen Leichtsinn verfallen? |