Nach mehreren Monaten Vorbereitung hat man nur ein Teilsortiment eines Teilsortiment zusammenbekommen.
Keine verschreibungspflichtigen Arzneimittel als "Versandapotheke" geht schon alleine wegen des Kontrahierungszwanges nicht, sobald der Erste denen sein Rezept zukommen lässt, müssen die es beliefern. Dürfen Sie aber nicht von Tschechien aus.
Auch die Vor Ort Filiale ist ein schlechter Witz, um die Regulatorik mit Tricks an der Nase herumzuführen, so als ob die Tschechen in dieser Vor Ort Apotheke Packungen mit deutscher Beschriftung kaufen würden, und natürlich nichts Rezeptpflichtiges benötigen.
Da waren wohl Experten am Werk, nach dem Motto: Machen wir mal, wird schon gutgehen.
Ähnlich wie Schlecker, die kurz nach Beginn des Vitalsana "Versandapotheke"-Experiment Pleite gingen.
Anscheinend drückt EDEKA und co gerade die Klopapierpreise.
Schade für DM, anscheinend scheint der Chef dort ansonsten weniger verblendet als andere in der Branche zu sein.
Aber das wird ein Fail, DocMorris macht seit 2004 Verlust, Shop Apotheke auch seit sicher mindestens 10 Jahren, jetzt kommt noch DM als verpeilterer Wachstumsstory-Chancenseher dazu. Über 20 Jahre das selbe Lied.
Es macht einfach keinen Sinn einzelne Packungen mit 3 € Rohertrag quer durch die Republik zu schicken, noch nicht mal als Mischkalkulation für Amazon, und denen gehört die Lieferkette. Die wägen Chance/Risiken wohl realistischer ab. |