Redcare Pharmacy N.V ( Shop Apotheke)
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neuester Beitrag: 24.04.26 09:53
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| eröffnet am: | 13.06.23 09:24 von: | BackhandSmash | Anzahl Beiträge: | 1797 |
| neuester Beitrag: | 24.04.26 09:53 von: | maurer0229 | Leser gesamt: | 623854 |
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Nur zu, wir warten auf dein neues Werk ;-)
Struwelpeter dürfte ja mittlerweile aus dem Gröbsten raus sein oder?
Friedhelm Busch ist die Börsenfernsehlegende von N-TV der 90er.
Damals noch mit dem "Neuen Markt". Das waren noch Zeiten!
Da ist der Redcare crash ein Dreck gegen. :)
Hat auch beim "Großen Bellheim" eine Nebenrolle gehabt.
Mein absolutes Vorbild!!!!
73,85 nice
Nur um die Comedy fortzusetzen ;-)
Na ja, ich orientiere mich in erster Linie strikt an objektiven Dinge die real zu sehen sind (= Chart => https://www.ariva.de/forum/...hop-apotheke-583123?page=46#jumppos1164 ) und weniger an Durchhalte-Parolen von Leuten die zu oft schon in ein fallendes Messer gegriffen haben, weil mal vorschnell den (falschen) Boden sah. Wichtig sind nicht Signale auf die man HOFFT, sondern die Signale die man auch REAL SEHEN kann. Ich lasse hier meine gehebelten Short-Derivate erst einmal weiter laufen nachdem gestern ein neues Verkaufssignal generiert wurde durch eine Verschärfung des Abw.trendstends. Das Ganze dynamisch absichern und schauen was weiter passiert. Hatte ja gestern schon gepostet, daß ich ja einen eher emotionsfreien Tradingansatz habe, der in erster Linie darauf abzielt in der Summe Gewinne zu machen, egal ob long oder short. Und akutell erscheint short noch die bessere Seite zu sein. Sobald sich andere Signale ergeben würden, hätte ich auch kein Problem wieder zu switchen und hier die Long Seite zu spielen. Redcare ist halt eine klassische Trader-Aktie. So mache ich das grundsätzlich seit Jahrzehnten und sehe keinen Grund von bewährten Dinge abzuweichen. Der Wert ist objektiv gesehen noch immer abenteuerlich bewertet, 2025 weiter netto Verluste und mit einem dreistelligen KGV für 2026. Mit tun etwas Blauäugige leid, die kaum Ahnung von ökonomischen Dingen haben und sich seit langer Zeit in blinder Gier an absurde KZ von ständig falschliegenden Irrlichtern ( = Deutsche Bank oder Berenberg) klammern, die KZ von jenseits der 200€+x Marke aufrufen. Wer nie hinterfragt, ob Analysten nicht vielleicht überbewertete Schwachköpfe sind, der darf sich nicht beklagen, wenn es in die Hose geht.
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/finanzen/...effer/1311278.html "......Treffsicherheit der Analysten...6700 Aktienempfehlungen von 32 Banken und Finanzinstituten aus eineinhalb Jahren untersucht. ....Das ernüchternde Ergebnis...Zwei von drei Analysten liegen völlig falsch, sogar in der grundsätzlichen Tendenz.... Ein Privatanleger dürfe sich deshalb grundsätzlich nicht auf das Urteil eines Analysten verlassen ..Stutzig machen sollte einen Anleger auch die Dominanz von Kaufempfehlungen.."
Warum Prognosen von Analysten sinnlos sind - https://www.welt.de/finanzen/geldanlage/...nalysten-sinnlos-sind.html ".....was viele Anleger schon seit Langem beobachten: Analystenprognosen bringen an der Börse keinen Mehrwert. Bankenexperten scheinen die Anleger regelmäßig in genau die Werte zu scheuchen, die vor einer langen Durststrecke stehen – oder Schlimmeres....Analysten gehören zu den am stärksten überbezahlten Personengruppen. Diese Einschätzungen braucht kein Mensch!.."
Wenn man zu der Kategorie Mensch gehört die Warnungen und Chartsignalen in den Wind schlägt, sich gerne Dinge zu schnell schönredet und keine Absicherung via Money&Risk Management betreibt, dann kann so etwas Lehrgeld kosten. Von daher sind auch jetzt noch immer fundamentale Argumente für einen Boden auf tönernen Füßen, zumal die Wettbewerbssituation wieder härten werden dürfte durch den Einstieg neuer finanzstarken Player. Aber klar, es wird nach dem starken Rückfall am Ende auch mal wieder technische Erholung geben. Die Frage ist nur von welchem Level aus und bis wohin.
kann genauso schnell an die obere blaue Linie zurückkommen
da muss nur einer der Short Seller auf "covern" drücken,
also > 2 Mio Aktien Short, da geht doch was
die ständige Wiederholung deines Anlysten-Bashings machen deine posts nicht besser;-)
wer hört schon auf Analysten?
17:35:18 73,20 135.341 Stück (!)
#1206 wer hört schon auf Analysten?
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Leider mehr als man denkt, besonders die gierigen Kleinanleger die keinen Schimmer haben in was sie fundamental investieren. Hohe KZ Prediger werden kritiklos angehimmelt, wer niedrige KZ verkündet wird verteufelt. Schau dir mal alleine die große Shit-Storm Reaktion in diesem Thread an als die UBS Ende Juli das KZ vom 94€ auf 82€ senkte ( https://www.finanzen.net/analyse/...shop_apotheke_sell-ubs_ag_1019167 ). Und mal ein ganz frisches Beispiel von W.O.. was das belegt wie Kleinanleger an dem verdummenden Lall kleben den Utopia-Analysten zu Redcare absondern. => https://www.wallstreet-online.de/diskussion/...cy-ag#beitrag_78151410 - Gustl schrieb am 02.09.25 13:01:53 Beitrag Nr. 3.094 ( 78.151.410) Aber die aktuelle Empfehlung der DB ist immer noch ein Brett:FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Deutsche Bank Research hat Redcare Pharmacy mit einem Kursziel von 214 Euro auf "Buy" belassen )
Von daher mag es durchaus sein ich wiederhole mich mit dieser berechtigten (aber vermutlich von Long-Investoren nicht gerne gesehenen) grundsätzlichen Mahnung nicht stur auf Analysten zu hören (sorry dafür), aber es ist leider sehr wichtig dieser empirisch belegten Tatsache nach außen weiter Gehör zu geben, da gerade Greenhorns, also Leute die eher frisch an der Börse sind und wenig Ahnung über Börse haben / wenig Lust haben sich über elementare Fehler an der Börse zu informieren, immer wieder in genau diese Falle tappen. Zum Beispiel die gerichtsbekannte geförtschte Schrottplattformen wie Der Aktionär (wo wegen Marktmanipulation verurteile Kriminelle wie Maydorn weiter fröhlich Kleingeld-Narren bespaßen darf), wedeln halt ständig mit solchen luftleeren Analysten KZ, weil die Praktikanten die den Blödsinn schreiben keinen Schimmer von Börse haben. Ich mache das ganze Spiel jetzt seit fast 40 Jahren mit und kann daher vermutlich relativ gut beurteilen was man bei Investmententscheidungen wirklich beachten sollte und was nicht. Wer etwas Lust hat in diese unseriöse Branche etwas tiefer zu schauen, dem empfehle ich z.B. das Buch von Benjamin Mark Cole "Die Rattenfänger der Wall Street - Wie Analysten die Börsenwelt manipulieren". Ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber das Prinzip bleibt immer das Gleiche.
Als Gründe für den Absturz haben:
-Rausschmiss Eurostoxx
- Ein Analyst beobachtet das Sommerloch:
"Die Aktien von Redcare und DocMorris fallen aufgrund entmutigender Signale vom Deutschen Markt, wobei Recare um 5% und DocMorris um 2,7% nachgeben.
Analyst Martin Comtesse von Jefferies beobachten einen Rückgang der Benutzerzahlen für E Rezepte im August, was die Talfahrt verstärkt.
Quelle BNP
Aufwachen! August ist Sommer- und damit Urlaubszeit ;-)
Und sonst so?
Abgabedruck in der Schlussauktion zweiter Tag in Folge,
da will ein Großer halt ganz schnell raus,
wenn er fertig könnte es einen fetten rebound geben...
Laut Jeffries sind die aktuellen Nutzer im August um 9% gefallen, urlaubsbedingt, ja
das ist plausibel, aber fast 10% weniger Umsatz in einem Monat sind schon deutlich. Das erklärt auch, warum man vermehrt wieder mit Herrn Jauch wirbt, was wieder unsere Marge drückt. Im Moment ein Teufelskreis, der alle Zweifler befeuert.
Anfang Oktober kommen Zahlen, wenn hier jetzt die Jahresprogrnosse zurückgenommen wird, sehen wir noch tiefere Kurse.
und ein schwacher Monat wird wohl kaum die Jahresprognose ins Wanken bringen...
und der Kurs steht ja schon 30% tiefer ;-)
Nicht vergesssen, Rezepte sind häufig Dauerverschreibungen,
also die wechseln nicht so schnell, wenn die Leistung passt.
Der Grund warum die Aktie abkackt ist, weil es irgendwann soweit sein musste. Man hatte sich Hoffnungen gemacht, den Vor Ort Markt abzulösen und merkt jetzt, dass das wirtschaftlich nicht möglich ist.
Grund: Zu hohe Kosten je Warenabgabe im Vergleich zu vor Ort.
Selbst wenn in einer vor Ort Apotheke permanent nur Apotheker bedienen würden und die Auslastung nur mäßig wäre, kommt man pro Packung mit 8€ hin. (also für alles von Bestellung Lagerung evtl. Arztrücksprache, und teilweise Auslieferung(nur bei ca. 5% der Abgaben nötig) real ist das Honorar dort noch gerade kostendeckend bei etwa 8€ Rohertrag/Packung.
Das schafft Shop Apotheke niemals, da sie alles einzeln verpacken müssen und jede einzelne Lieferung zustellen.
Und größenbedingte Einkaufsvorteile machen sich nicht mehr derart bemerkbar, auch die noch verbliebenen Vor-Ort Apotheken kaufen mittlerweile immerhin für ca. 5Mio pro Inhaber Ware ein.
Das Interview des DocMorris CEO (gestern hier verlinkt)
und die Informationen aus den redcare Berichten sprechen eine andere Sprache,
vorausgesetzt man schafft es sukzessive Marktanteile auszubauen.
Und die zu hohen Kosten?
Es gab doch schon das Geschäftsmodell der Online - Apotheke vor dem E-Rezept, oder? War das auch schon ein totes Geschäftsmodell? Mit dem E-Rezept wird die Sache doch lukrativer für Firmen wie Redcare, oder? Ich brauche doch nur meine Karte an mein Handy zu halten und spätesten in 2 Tagen sind meine Medikamente da.
Sicherlich gibt es da noch die ein oder andere Optimierung. Aber ich sehe da eine Menge Vorteile. Die alten Menschen werden wohl weiterhin von den Apotheken vor Ort versorgt, aber die Leute, die das Handy nutzen werden wohl mehr und mehr bei Online Apotheken ihr Rezept einlösen.
Für mich ist es eher ein Übel, dass ich jedes Quartal mit meiner KV - Karte zum Einlesen beim Arzt vorstellig werden muss. Das ist mir schon ziemlich lästig.
Versandapotheken haben strukturelle Nachteile: Die gesetzlich gedeckelten Festzuschläge je Rx-Packung decken ihre hohen Logistikkosten kaum, besonders bei akuten Kleinbestellungen. Sonderleistungen wie Kühlware oder Rezepturen bleiben praktisch den Vor-Ort-Apotheken vorbehalten.
Politisch entsteht ein Spannungsfeld: Schließen Apotheken vor Ort, fließen Gelder der Krankenkassenbeitragszahler zu ausländischen Versendern. Zugleich wächst im Inland der Druck, die Festvergütung zu erhöhen – wodurch ein teurer Doppelapparat aus Versand- und Vor-Ort-Struktur entstanden ist. Deutschland ist hier eine Ausnahme; in den meisten EU-Ländern ist der Rx-Versand gar nicht erlaubt.
Das Beispiel Amazon zeigt, wohin es gehen kann: Tragfähig wird Versand erst, wenn die lokalen Läden verschwunden sind und der Versender die Lieferkette kontrolliert. Im Apothekenbereich wird das jedoch nicht passieren, da der Staat einen gesetzlichen Versorgungsauftrag hat. Mit der regulatorischen Freigabe des Rx-Versands seit 2004 hat man daher einen doppelten Kostenapparat geschaffen – mit klaren Folgen für Effizienz und Versorgungsqualität. Das Betriebsergebnis der Branche fällt diesseits wie jenseits der Grenze, und für den Beitragszahler wird es am Ende deutlich teurer.
Ich persönlich erwarte daher, dass der Rx-Versand in Zukunft wieder verboten und/oder ausländische Versender ähnlich streng reguliert werden. Denn das Rosinenpicken einzelner, lukrativer Segmente funktioniert im Versand, ein vollumfängliches Versorgungsmodell jedoch nicht – ähnlich wie bei Telemedizinern im Vergleich zur realen Untersuchung. Am Ende bleibt: Die Auslastung pro Vorgang ist gleich, nur Packung und Lieferung kommen beim Versand zusätzlich hinzu und z.B. Kühlartikel sind unglaublich aufwendig zu versenden.
sonnenschein.:#1206 jetzt short ist mutig, kann genauso schnell an die obere Linie zurückkommen da muss nur einer der Short Seller auf "covern" drücken,
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Also du hast natürlich völlig Recht, daß irgendwas aus ausgelöst werden könnte was den Kurs wieder steigen läßt. Meinen Short-Einstieg würde ich deswegen aber nicht als mutig bezeichnen, sondern für mich war das ein normaler spekulativer Einstieg nach einem Signal was ein gutes Chance-Risiko-Verhälnis lieferte. Natürlich gibt es auch da ein Risiko, daß es gegen einen laufen kann. Deswegen setze ich bei gehelbten Trades auch engere SL als bei ungehebelten Trades, zudem ziehe ich den SL dynamisch nach als Schutz. Und es wird auch nicht mit zu hohem Geldeinsatz "gespielt". Natürlich wird die Aktie nicht endlos so weiter fallen und man mußte sich daher durchaus überlegen, ob man da noch short gehen sollte, wenn es schon etwas länger davor tiefer ging. Aber ich habe das Verkaufsignal gesehen als man unter78 gefallen war (Break durch die gelbe untere Linie) und hatte daher als spekulatives nächstes Anlaufziel die untere blaue Linie gesehen. Das Ganze gespielt mit einem 5er Hebel, abgesichert mit SL und heute dann vorhin verkauft als es an die 72er Marke ging bzw. sehr nahe an der blauen Linie ankam. Das könnte natürlich auch noch tiefer gehen in der nächsten Zeit (z.B. bis zur unteren grauen Linie), aber für mich war eben der oben genannte Bereich mit gutem CRV versehen gewesen. Darunter würde ich das CRV wieder etwas weniger stark einschätzen. Ich warte jetzt ab, ob es in der nächsten Zeit Anzeichen gibt es kommt zu einer technischen Gegenreaktion mit entsprechenden Signalen. Bin wie gesagt flexibel. Wichtig ist lediglich ein CRV was gut erscheint bzw. starke Signale.
D. E. Shaw hat von 2,82% auf 2,92% erhöht.
da schreibt ein stationärer Apotheker oder ein Vertreter der Zunft.
Nichts spricht dagegen beide Modelle parallel zu fahren,
selbstverständlich hat die Apotheke vor Ort Vorteile zB Rezepturen,
die werden ja auch fürstlich entlohnt und
die online Apo hat eben auch Vorteile...
für Menschen, die keine Apotheke vor Ort haben oder es zu umständlich ist dort hinzugelangen...
und nicht vergessen non-rx ist auch ein wachsender Markt.
Amazon würde ja auch niemand verbieten wollen.
Ggf. ist das Interview des DocM Chefs (siehen oben; erster post gestern früh)
eine gute Quelle und der Kuchen ist groß genug für alle Beteiligten.
Mein Eindruck ist, dass von außen das Ertragspotenzial dieser Geschäftsmodelle regelmäßig überschätzt wird. Schon während Covid lag das Geld praktisch auf der Straße – aber die Zwei haben es nicht eingesammelt bekommen. Und jetzt, trotz bester Voraussetzungen mit einem E-Rezept, das eigentlich auf die Versender zugeschnitten wurde (und unter dem häufig die Patienten leiden, weil viele Boomer-Ärzte es nicht gebacken bekommen), bringen sie den Grip immer noch nicht auf die Straße. Auch hier sind bei Reklamationen die Wege einfach zu weit. Für mich ein klares Signal, dass nachhaltige Gewinne wohl auch in Zukunft schwierig bleiben. Und für eine echte Marktveränderung fehlt mir ehrlich gesagt die Phantasie.
Nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit geht heute im Laufe des Tages der Kurs zurück und man kann dann wieder zurück kaufen.
Grundsätzlich sehe ich aber auch deutlich höhere Kurse auf uns zukommen.
Aber nur meine Meinung und allen Investierten weiterhin viel Erfolg.
Aber immerhin wenn die nun etwas später um 71€ zurück gekauft werden können sind auch 2000€ . Haben und nicht haben macht 4000€ , schöne Woche, meine Meinung.




