Rechtsextreme bedrohen wirtschaftlichen Aufschwung

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eröffnet am: 21.09.16 16:30 von: ecki Anzahl Beiträge: 336
neuester Beitrag: 02.10.16 15:22 von: teutonica Leser gesamt: 33870
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21.09.16 16:30 #1 Rechtsextreme bedrohen wirtschaftlichen Aufschw.
Ostbeauftragte der Bundesregierung warnt vor Folgen des Fremdenhasses - SPIEGEL ONLINE
Rechtsextreme bedrohen den wirtschaftlichen Aufschwung in den neuen Ländern. Davor warnt die Ostbeauftragte der Bundesregierung Iris Gleicke - sie ist selbst Ostdeutsche. Was würde helfen? Die Integration von Flüchtlingen.
Der Rechtsextremismus stelle "in all seinen Spielarten eine sehr ernste Bedrohung für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der neuen Länder dar". Im Ausland werde Gleicke überall auf diese Entwicklung angesprochen. Ein nicht weltoffener Standort erleide ökonomische Nachteile. Im Tourismus gebe es etwa in Sachsen teils deutliche Rückgänge.  
21.09.16 16:32 #2 hahahaha - klar - und die mondanziehung auch ..
21.09.16 16:33 #3 #1
Alle einsperren ?  
21.09.16 16:35 #4 Ganz einfach: Flüchtlinge integrieren.
Dass man da aber nicht früher drauf gekommen ist.  
21.09.16 16:37 #5 Nö, is nich einfach bzw. nicht die Lösung
Da, wo die Fremdenfeindlichkeit vor allem vorherrscht, gibts so gut wie keine Flüchtlinge. Paradox, wa? Nö, ist es nicht.
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
21.09.16 16:38 #6 Artikel lesen hilft schon Geldbert.
Die große Mehrheit der Ostdeutschen sei zwar nicht fremdenfeindlich oder rechtsextrem: "Aber ich würde mir schon wünschen, dass diese Mehrheit noch lauter und deutlicher Stellung bezieht", sagte Gleicke. Auch Unternehmen und Gastwirte müssten Gesicht zeigen. Die dramatisch gestiegenen Zahlen rechtsextremer Übergriffe könnten nicht verschwiegen werden: "Sie sind so signifikant, wie sie sind."
Außerdem Flüchtlinge integrieren.
Aktuell vergrößert sich der wirtschaftliche Abstand der Ost- zu den Westländern wieder.
Da sollte man mal überlegen, ob man mit so viel rumpöbeln und abkapseln und auf Finanzausgleich setzen, wirklich vorankommt.
BW z.B. hat den höchsten Migrantenanteil in Deutschland und hängt regelmäßig die meisten Länder in sehr vielen Statistiken ab.
Mit friedlicher Koexistenz und schaffe, schaffe kommt man halt weiter wie mit Schlägern, anzünden und rumnölen....  
21.09.16 16:39 #7 Welcher Aufschwung?
21.09.16 16:40 #8 Es lebe der Sklavenhandel
21.09.16 16:42 #9 Na Geldbert, jegliche Arbeit ist für dich
Sklavenhandel?
Schickt dem Bert doch einfach genug Geld, damit er mehr kann als nur motzen....
Ach das Transferleben könnte so schön sein, wenn es nur dicker käme?!  
21.09.16 16:43 #10 Mal nen Bleistift...
Arbeitsagentur im Berliner Umland (Osten also): Jobangebot an nen Flüchtling wird ausgeschlagen. Er arbeitet nicht unter einer Frau.

Dieselbe Arbeitsagentur versucht nen syrischen Arzt in eine Klinik zu vermitteln. Die Klinik ist grundsätzlich auch bereit, will aber nen Lohnkostenzuschuss von 75%; das Job.Center kann aber nur 50% zahlen. Klappt daher nicht.

Dann integriert mal schön.  
21.09.16 16:44 #11 10 - das wird er schon noch lernen...
21.09.16 16:47 #12 Tja, das waren aber die Qualifizierten,
bei denen man einigermaßen hoffen kann, sie in einem Job unterzukriegen. Bei den anderen vier Fünfteln sieht es ganz trübe aus, weil die Ausbildung fehlt.  
21.09.16 16:49 #13 Und wegen solcher Fälle
herrscht da der Fremdenhass? Was soll also das Beispiel?
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
21.09.16 16:57 #14 @Talisker #13: Watt de Buer nich kennt....
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Es ist nicht ausgeschlossen, dass mein Text auch eine Spur von Ironie enthält.
21.09.16 16:58 #15 Die Brandenburger Klinik hätte gerne für nur 25.
Lohnkosten einen kompletten Arzt, natürlich nur mit anerkanntem Abschluss, denn sonst dürfte er ja nicht als Arzt arbeiten. Ne, 50% Kosten drücken reicht nicht....
Und wenn die unverschämte Abzocke nicht klappt, dann nehmen sie ihn halt nicht?
Es geht eben nicht um Sklavenhandel sondern um Einstiegshilfe.
.  
21.09.16 17:04 #16 Der Berliner AFD Chef hat das doch ...
hinreichend thematisiert ....

http://www.sueddeutsche.de/politik/...lt-ist-auch-realitaet-1.3151588

gefühlte Realität .... LOL  
21.09.16 17:26 #17 Ob das Fremdenhass herrscht, weiß ich nicht u.
wage ich auch stark zu bezweifeln. Da werden immer große Begriffe in die Luft geworfen - weil es so schön passt, aber nicht, weil damit Realität beschrieben werden soll oder kann.

Aber was glaubt man denn, was passiert, wenn in Regionen mit einer Jahrzehnte lang hohen Arbeitslosigkeit, um sich in den letzten Jahren keine Sau gekümmert hat, ganz plötzlich die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt als nationale Aufgabe ausgerufen wird? Die direkt und indirekt Betroffenen fühlen sich zurückgesetzt und ziemlich an den Rand gedrängt. Von den Politikern fühlen sie sich ziemlich verarscht. Dass die nicht gerade begeistert sind, wenn erhebliche materielle Ressourcen für die Flüchtlinge bereitgestellt werden und auch noch von "Willkommenskultur" parliert wird, sollte sich von selbst verstehen. Eigentlich. Nur die Politiker verstehen es nicht und wundern sich darüber, dass sie abgewählt werden. Und dann fangen die auch noch an zu schäumen und die Bürger zu beschimpfen. Wenn man einen Rutsch nach Stramm-Rechts will, muss man nur so weitermachen.  
22.09.16 12:23 #18 Karlchen kann ja Fakten generell nicht leiden....
karlchen ist halt ein typischer AFDler: Wozu Fakten beachten, wenn man schon ein Bauchgefühl hat?
Karlche nsagt:
"Aber was glaubt man denn, was passiert, wenn in Regionen mit einer Jahrzehnte lang hohen Arbeitslosigkeit, um sich in den letzten Jahren keine Sau gekümmert hat, ganz plötzlich die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt als nationale Aufgabe ausgerufen wird?"
Fakt ist: Seit Jahrzehnten werden hunderte Hilfsmilliarden in den Osten geschaufelt, vieles der Transferleistungen wird halt verkonsumiert und ist dann weg. Manches bleibt hängen.
Seit Jahren sinkt die Arbeitslosigkeit im Osten massiv.

Aber wozu sich allzusehr mit Fakten beschäftigen, wenn Karlchen seiner neuen Liebe zum faktenbefreiten Rechtspopulismus frönen kann.  

Angehängte Grafik:
regionale-arbeitslosenquoten_1_.jpg (verkleinert auf 74%) vergrößern
regionale-arbeitslosenquoten_1_.jpg
22.09.16 12:38 #19 hehehe ecki
"wenn in Regionen mit einer Jahrzehnte lang hohen Arbeitslosigkeit" (Karlchen),

heisst doch lange noch nicht:

"Ostdeutschland" (= deine Grafik in # 18)

Eine Fast-Mikro-Grösse wird von dir mit einer Makro-Grösse (Ostd.)
gleichgesetzt.
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22.09.16 12:51 #20 Zu # 6 von ecki
"BW z.B. hat den höchsten Migrantenanteil in Deutschland und hängt regelmäßig die meisten Länder in sehr vielen Statistiken ab."
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Die Integration bei euch wird erleichtert durch die Wirtschafts-Struktur, d.h.
es gibt freie Arbeitsplätze.

Diese Wirtschaftsstruktur allerdings lässt sich nicht kurz- und mittelfristig ändern,
sondern ist u.a. ein Produkt einer langfristigen Wirtschaftspolitik.
Die wurde in BW von ca. 1950 bis ca. 2000 geprägt, aber nicht
von den Grünen.
Zum Glück ist Kressman so klug, dass er nichts daran ändert, sondern
wirtschaftsfreundlich agiert.

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22.09.16 12:56 #21 ...


Rechtsextreme bedrohen wirtschaftlichen Aufschwung

blablabla - schöne ausrede warum es dort nicht so recht aufwärts geht !!!

dabei war schon bei der wiedervereinigung klar, dass die überproduktion der ewg die 16mio deutschen aus der russisch besetzten zone locker mitversorgen kann.

soll mit solchen aussagen hass auf andersdenke geschürt werden?

was haben die politiker nach dem npd einzug in meckpomm gejault. tourismus (größter wirtschaftsfaktor) wird einbrechen - und - nix, jedes jahr fahren dort mehr urlauber hin.

erinnert mich irgendwie an die zeit der republikaner in württemberg


 
22.09.16 12:57 #22 Btw. wirtschaftliche Standortentscheidungen
werden i.d.R. rational gefällt und
nicht von gesellschaftlichen Störfaktoren (wie z.B. von einigen Verrückten)
geprägt.
In MV steigen z.B. auch jetzt die Tourismus-Erfolge.
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22.09.16 13:18 #23 Am Rande bemerkt, ecki
Ich seh die AfD als  keine rechtsextreme Partei an.
Dann wüsste ich für z.B. die Grünen auch eine diskriminierende Bezeichnung.

Durch Wiederholung einer Mantra versuchen die Systemmedien,
die öffentliche Meinung zu manipulieren.
Btw. ich bin weder AfD-Mitglied, noch -Fan, sondern
Wechselwähler.
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22.09.16 13:21 #24 im Osten
mehr fremdenfeindlich als im Westen, kommt wohl daher, daß sie die sehr lange sowjetische Besatzungszeit ertragen mußten!  
22.09.16 13:26 #25 Nö, die gucken nach
Berlin und sehen dort, was ihnen so mittel- bis langfristig
blühen könnte, wenn MultiKulti kommt.
Der eine mag es, der andere eben nicht.
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