In unserem Ausgangsstoff, dem Spodumen, ist Lithium in mineralischer Form in Alumosilikat eingebunden, welches bei unserer Lithiumkonvertierung als Nebenprodukt entsteht. Dadurch, dass das Aluminosilikat bereits bei der Lithiumkonvertierung kalziniert wird, kann bestenfalls dieser Prozessschritt auf der Seite der Zementindustrie entfallen, wodurch dort Energie und damit auch CO2 Emissionen eingespart werden können.“, erklärt Martin Adorni, Rock Techs Leiter für Prozess- und Technologietransfer, die Besonderheit des Verfahrens.
Das Projekt wird vom Deutschen Lithiuminstitut (ITEL) wissenschaftlich betreut. Die vielversprechenden Vorergebnisse sollen nun bis Ende 2023 weiterentwickelt werden. Sollten sich diese Ergebnisse bestätigen, könnte sich für Rock Tech ein bisher bei der Lithiumgewinnung anfallender Abfallstrom mit angestrebten Abnahmeverträgen ökologisch und ökonomisch gewinnbringend nutzen.
Auf dem Weg seine Zero-Waste-Strategie umzusetzen, plant Rock Tech mit den Schwergewichten der Bauindustrie GP Papenburg und Schwenk Zement direkte Abnahmeverträge für Neben-produkte zu erörtern. Vorbereitend vereinbarten die drei Unternehmen deshalb in einer Absichtserklärung konkret zu untersuchen, wie industrieübergreifende Prozesse im kommerziellen Maßstab gestaltet werden müssen.
Ziel ist es unter anderem Alumosilikat aus der Lithiumaufbereitung ressourceneffizient in der Baustoffindustrie einzusetzen. Dadurch könnte Rock Tech sonst anfallende Abfälle vermeiden und zusammen mit GP Papenburg und Schwenk die Emission von CO2 industrieübergreifend reduzieren. Gleichzeitig eröffnen sich den beiden Baukonzernen Optionen für die Produktion neuer, innovativer und nachhaltiger Produkte. https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...um-nebenprodukten-enger |