Putins Dilemma

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neuester Beitrag:  27.08.15 13:20
eröffnet am: 24.04.14 17:20 von: potzzzblitz Anzahl Beiträge: 1096
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20.08.14 23:21 #876 Exqui ...
Wieso unterstellst du mir jetzt Provokation?

Liegt mir fern..... Dafür bin ich (leider) viel zu emotionslos, was deine oder viele andere Beiträge hier betrifft.  
20.08.14 23:22 #877 #875
Uih.... Sprachschüler..... lol  
21.08.14 08:55 #878 Ost und West...
sind keine Todfeinde. Viele Westukrainer haben Bekannte im Osten und umgedreht.
Natürlich gibt es dennoch große Gräben zwischen Ost und West, wiederum sind diese Gräben vor allem den wirtschaftlichen finanziellen Unterschieden zu begründen, dies erzeugt Neid und Ungunst.
An sich aber wollen die Ukrainer egal ob Ost oder West endlich ein Ende der Gewalt und stabile Verhältnisse.  
21.08.14 17:45 #879 #878 -
"Viele Westukrainer haben Bekannte im Osten und umgedreht"

ja, sicher, genauso wie in jedem Land der welt. Z.B. ich habe 2 alte Tanten in Köln und eine Cousine (jung und hübsch) in Leverkusen. Ich selbst bin bayer. Aber meine vielen Bekannte hier haben außerhalb bayern woanders keinen, nirgendwo nen einzigen. Ja...


Wie schaut es dann das aus, so in ost/west ukraine, so prozentuall?

Glaub mir, der bereits entstandene schaden ist irreparabel  
22.08.14 11:21 #880 klasse Beleg...
Gestern Abend in den Nachrichten fand ich den Bericht über Slawjansk interessant.

In Slawjansk ist eine erstaunliche Normalität eingekehrt und Ukrainer aus der Region sind sehr fleißig dabei die Schäden des Krieges wieder aufzubauen.

Interessant fand ich aber auch die Reaktion mehrerer Menschen aus dieser Umgebung, welche auf beiden Seiten Mord und Totschlag erlebt haben und weder der ukrainischen Armee noch den Seperatisten über den Weg trauen und nun den Weg Richtung Russland suchen.

Es belegt im Grunde dass, was ich seit geraumer Zeit hier schreibe, dass weder die Übergangsregierung noch die Seperatisten Gutes im Schilde führen.
Wiederum zeigt das Beispiel Slawjansk auch, dass unter der ach so faschistischen Übergangsregierung eine erstaunliche Normalität einkehren konnte. Normalerweise hätte ich da mit weiteren Unruhen, Demonstrationen, usw. gerechnet, was jedoch nicht der Fall ist.

Die Menschen wollen wie ich bereits gestern schrieb, in erster Linie wieder Stabilität und sind an einer Abspaltung der Ostukraine scheinbar nicht so sehr interessiert, wie die 95%ige Volksabstimmung uns weiß machen will.
Viel eher dient es den extremen Seperatisten und ihren ebenso extremen AntiFa-Ideoligien.  
24.08.14 13:15 #881 Ukraine will Kredite massiv in die Armee stec.
Ukraine: Poroschenko will Militärausgaben drastisch erhöhen | ZEIT ONLINE
Die Ukraine will in den kommenden Jahren rund 2,2 Milliarden Euro mehr für ihre Armee ausgegeben. Das kündigte Staatschef Poroschenko zum Jahrestag der Unabhängigkeit an.
 
24.08.14 13:30 #882 NATO will Raketenschirm gegen Russland nut.
Daran sieht man, dass sie früher immer logen, als sie den Iran als Bedrohung und Grund für den Schirm nannten.

Jetzt ist die Katze aus dem Sack.

Russland wird keinen Schirm dulden und dies als erneute Aggression auffassen.

Wir haben es auf unserer Seite mit selten dämlichen Politikern zu tun.
Nato debattiert über Raketenabwehr gegen Russland - SPIEGEL ONLINE
In der Nato wird nach SPIEGEL-Informationen diskutiert, den künftigen Raketenabwehrschirm auch gegen Russland in Stellung zu bringen. Die Bundesregierung bremst jedoch: Man solle Moskau nicht ohne Not provozieren.
 
24.08.14 21:12 #883 Ukraine-Treffen der militanten Faschisten Europ.
Niemand weiß, wie viele dort nun mitmorden, aber sie machen ansonsten kaum einen Hehl aus ihrem Vorhaben: sie und ihre russischen und ukrainischen Neonazis wollen "Untermenschen" jagen, die angeblich als "Terroristen" von Semiten in die Ukraine geschleust wurden.
 
24.08.14 22:22 #884 Maidan: Der verklärte Aufstand
Hier mal etwas Hintergrund von jemandem, der regelmäßig dort ist, die Landessprache spricht und genau beobachtet:
http://www.heise.de/tp/artikel/42/42485/1.html  
25.08.14 21:45 #885 Poroschenko löst Regierung auf
Ukraine : Poroschenko löst ukrainisches Parlament auf - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat das Parlament aufgelöst. Er kündigte zugleich vorgezogene Neuwahlen an, die Ende Oktober stattfinden sollen.
 
25.08.14 21:47 #886 Parlament, meine ich
Regierungskoalition ist ja schon geplatzt.  
25.08.14 22:05 #887 Wenn die Hackfresse Jazenjuk verschwinden w.
wäre schon viel gewonnen.
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Ich bin nicht nachtragend, vergesse aber nichts(H. Wehner)
25.08.14 22:10 #888 Poroschenko ist ne Hackfresse vom
selben schlag...wie sonst alle in der hochgeputschten pseudoregierung.

Und die Neuwahlen werden auch ne farce werden - das ist schon jetzt einem halbwegs informierten ganz sicher  
25.08.14 22:15 #889 Ja, die gesamte Regierung taugt nichts.
Ich weiß auch nicht, was Neuwahlen im Oktober bringen sollen. Das ist schon wieder so ein Versuch, schnell den Sack zumachen zu können.

Wahrscheinlich wird sogar noch im Oktober gekämpft.  
25.08.14 22:17 #890 Richtig wäre es, vorher Zugeständnisse an den
Osten zu machen, damit die Waffen auf beiden Seiten niedergelegt werden können.

Und dann kann man Neuwahlen durchführen.  
25.08.14 22:21 #891 Ich bin aber immer noch überzeugt davon, dass.
letztendlich nicht um die Interessen der Bürger geht.

Es geht um die Kontrolle der Gas Pipelines und um Shale Gas. Das ist der Anreiz, das Militär auf den Osten zu jagen, inklusive Neonazis und Faschisten.  
25.08.14 22:23 #892 Die Neuwahlen könnten es sogar schlimmer ma.
da durch die kriegerischen Auseinandersetzungen die nationalistisch gesinnten Leute immer mehr Zulauf bekommen.
Die Frage ist ja eh, wie man die verschiedenen Gruppierungen in der Ukraine unter einen Hut bekommt. Da helfen Neuwahlen kaum weiter.
Wenn wie bisher entweder die westlich Orientierten ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten der östlichen Landesteile Politik machen oder umgekehrt, wird es keinen Frieden geben.

Deswegen hat ja auch die EU einen großen Anteil an der jetzigen verfahrenen Situation, imdem sie diesen in sich so ungleichen Staat dazu gebracht hat, sich einseitig auszurichten.  
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Ich bin nicht nachtragend, vergesse aber nichts(H. Wehner)
25.08.14 22:29 #893 Neuwahlen machen nur Sinn, wenn man den O.
befriedet und ihm Sicherheiten zusichert (deutlich mehr Autonomie und Gestaltungsrechte).

Diese Zusicherungen müssen auch über Neuwahlen hinaus gelten. Dann könnte man wählen, denke ich.  
25.08.14 22:36 #894 ja potz, nur genau das wird nie mehr gehen, w.
zu viel Leid über die ostteile gebracht wurde...und die Zeit bis zur Wahl ist zu gering...VIEL zu gering!  
25.08.14 22:45 #895 Was mich wundert, sind die Opferzahlen
Seit ca. 2 Wochen hängen sie in den Medien bei 2.000, weil es eine alte Angabe der UN ist.

Zwischenzeitlich liest man, wohl auch als Propaganda, von zig Tausenden getöteten Kämpfern auf beiden Seiten. Sollte da irgendwas dran sein, wird die Zahl der Zivilisten sicherlich nicht geringer sein.

Aber irgendwie ist da ein schwarzes Informationsloch. Das Chaos scheint zu groß zu sein, um wirklich realistische Zahlen nennen zu können.

Diese Zahlen sind jedoch nicht notwendig zur persönlichen Sensationsgier, sondern um politischen Druck auf die Akteure auszuüben, mit den Kämpfen endlich aufzuhören.
Wenn die Opferzahl jedoch wochenlang stagniert, verschwindet der Konflikt aus dem Bewusstsein der Weltbevölkerung - womöglich obwohl es sehr viel mehr Opfer gibt.  
26.08.14 11:36 #896 Poroschenko hat Interesse am Krieg
Ein beinahe ausgewogener Artikel (bis auf die unbelegte Behauptung, dass in der russischen Presse Beweise von russischen Soldatenbegräbnissen veröffentlicht wurden).
Ukraine-Krise: Poroschenko hat Interesse am Krieg | ZEIT ONLINE
Bringt das Treffen zwischen Putin und Poroschenko Frieden für die Ukraine? Dieser käme derzeit einer Niederlage der Regierung in Kiew gleich, der Krieg wird weitergehen.
 
26.08.14 11:38 #897 Warum die Neuwahlen in der Ukraine stattfind.
sollen, erklärte Poroschenko bereits frühzeitig. Die SZ schrieb Anfang August:

"In einem Interview mit dem Parlamentsfernsehen sagte er am Freitag, er könne nicht mit einer Kammer zusammenarbeiten, die zur Hälfte die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk nicht als "terroristische Organisationen" ansehe. In der Kammer würden "ganze Fraktionen vom Ausland gelenkt"."
http://www.sueddeutsche.de/politik/...uld-an-blutvergiessen-1.2074334

Das heißt, es geht nicht darum, die Gewalt gegen den Osten zu stoppen, sondern die Kritiker an ihr zu beseitigen.  
26.08.14 11:39 #898 Subtile Kriegstrommeln von Rotzheimer
	Putin und Poroschenko: Stürzen diese beiden Männer Europa in den Krieg? -	Politik Ausland -	Bild.de
Petro Poroschenko, Staatschef der Ukraine, und Kremlchef Wladimir Putin werden sich am Dienstag in der weißrussischen Hauptstadt Minsk die Hand geben. Mit ihrer Begegnung werden sie womöglich über Krieg und Frieden entscheiden.
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Es ist nicht ausgeschlossen, dass mein Text auch eine Spur von Ironie enthält.
26.08.14 18:18 #899 Ehemaliger Sicherheitsberater Netanyahus und
Liebermans, Michael Falkov, angeblich bei Pervomaisk in der Schlacht auf Seiten des "Freiwilligenbataillion Donbass" umgekommen.

haqqin.az/news/28788

Dies berichtet die Website Haqqin.az aus Aserbaidschan. Angesichts der politischen Lage dort muss man diese Nachricht kritisch betrachten. Ob die Seite mit dem Schwerpunkt Menschenrechte so unabhängig ist wie sie in der Eigendarstellung vorgibt, weiß ich nicht und glaube es auch nicht wirklich.

Todesursache soll laut ukrainischen Geheimdienstangaben Folter sein. Man habe ein Berichterstattungsverbot ausgesprochen.

Mit diesem Ereignis verbunden will man den Besuch einer israelischen Delegation am 19-22 August verstanden wissen.

Eine weitere Seite aus Rumänien berichtet ebenfalls davon:
www.regnum.ru/news/polit/1839768.html

Die Übersetzungen muss man über den Google Translator vornehmen.

Michael Falkov soll angeblich mit der Informationsbeschaffung über ukrainisch- und russischstämmige Juden vertraut gewesen sein, behauptet die letztere Website.  
28.08.14 20:32 #900 Der unumstößliche Beweis der russischen Waf.
lieferungen. Das folgende Video hat der ukrainische Sicherheitsrat als Beleg veröffentlicht.

Nun ist aber auch wirklich alles klar! Putins Armee steht kurz vor Kiew.

 
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