Die Nike-Zahlen, besonders der Gewinn, waren deutlich über den Erwartungen. Das zeigt relativ klar, daß der eingeleitete Strategiewechsel des neuen CEO, besonders beim Vertriebsweg, in die richtige Richtung geht.
Nike zeigt beeindruckende Fortschritte unter CEO Hill - https://www.it-boltwise.de/...ckende-fortschritte-unter-ceo-hill.html "...Nike hat mit seinen jüngsten Quartalsergebnissen die Erwartungen der Wall Street übertroffen und zeigt damit, dass die Turnaround-Strategie unter CEO Elliott Hill Früchte trägt. ....Unter der Leitung von Elliott Hill hat Nike seine Strategie neu ausgerichtet, indem es sich wieder stärker auf seine wichtigsten Kategorien und geografischen Märkte konzentriert. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist die Rückkehr zu wichtigen Einzelhandelspartnern, um den Umsatz zu steigern, nachdem zuvor der Fokus zu stark auf dem Direktvertrieb an Verbraucher lag. Diese Neuausrichtung zeigt bereits Erfolge, insbesondere in Nordamerika, wo der Großhandelsumsatz um 5 % gestiegen ist.... Ein weiterer wichtiger Aspekt der Strategie ist die Innovation. Mit der Initiative „Win Now“ priorisiert Nike seine leistungsstärksten Kategorien und Märkte. Besonders im Bereich Running konnte das Unternehmen mit einem Wachstum von über 20 % in diesem Quartal glänzen. Diese Erfolge sind ein Beweis für die Effektivität der neuen Strategie und die Fähigkeit des Unternehmens, sich an die Bedürfnisse der Athleten anzupassen..."
Von daher ist da auch Erleichterung, daß man selbstgemachte Fehler der Vergangenheit bei Nike abstellen kann durch den Führungswechsel. Zudem hat Nike nunmal mit dem heimischen Markt in den USA, wo man Marktführer ist, ein gewichtiges Pfund mit dem sie wuchern können. Dank der Politik von Trump (America first) geht es den US-Konsumenten nachweislich wieder gut und man ist daher in Kauflaune. Das Nike Geschäft in den USA, wo man Marktführer ist, hat deutlich zugelegt, besonders im Bereich "Running". Das nützt Nike. So etwas hat Puma z.B. nicht, da man eben nur eine "kleine" Marke ist.
Ob das Ergebnis von Nike irgendwas bei Puma aussagt? Na ja, daß bei Puma massenhaft über Jahre selbstverschuldete Fehler gemacht wurden und zu viele Trends dabei nicht erkannt wurden unter der Witzfigur Arne Freundt ist ja unbestreitbar. Von daher ist da auch der massive Kursverfall kein Zufall gegenüber einem "Richtigmacher" wie Adidas, wo eben der Vorgänger von Arne Freundt ( = Bjørn Gulden) seinen Dienst nun bei der ehemaligen Konkurrenz vollrichtet. Jetzt muß man mal abwarten, ob der neue Puma-CEO Arthur Hoeld , der die alte Witzfigur Arne Freundt abgelöst hat, ähnliches schaffen kann wie der neue CEO bei Nike durch eine neue Strategie. Diesmal ging es umgekehrt und ein Manager kam von Adidas zu Puma.
Pinault wäre dumm, wenn man das Puma Paket in näherer Zukunft abgeben würden, bis erkennbar ist, ob der neue CEO nicht die Wende einleiten kann. Denn das würde auch der Aktienkurs ohne neue Großinvestoren wieder heben. Entscheidend wird sein, ob die neue Strategie, die mit den Q.3 Zahlen vorgestellt wird, den Markt überzeugen kann oder nicht.
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