Wie schon gesagt, pvXchange nimmt mir, dankenswerter Weise die vielen Feinabstimmungen und die Kundenbesuche ab. Dadurch bleibt Freiraum sich um anderes als den Handel zu kümmern. Beispielsweise bin ich die nächsten Tage in Berlin und schaue mir die Immobilienbestände eines Immofonds an. Man will ein Angebot über die Ausstattung mit Dach- Solaranlagen haben. Gleichzeitig soll an einigen Objekten eine Dachsanierung erfolgen. Ich habe vor geraumer Zeit einen Kontakt zu einem Installationsgroßbetrieb aufgebaut. Nun jetzt gilt es abzustimmen, daß dieser Installationsbetrieb mit der PowerbagsAG als Modullieferant den Arbeitsumfang aufnimmt und wir die Projekte unter der Projektleitung von der PowerbagsAG zusammen anbieten. Dieser Installateur hat insbesondere vor dem Hintergrund großstädtischer Baumaßnahmen einen enormen Vorteil. Er darf, mit berufsgenossenschaftlichem Segen ausgestattet, unter Einhaltung spezieller Sicherungsmaßnahmen, allerdings ohne ein ansonsten übliches Gerüst, die Dacharbeiten ausführen. In seinem Team befinden sich speziell ausgebildete Industriekletterer, die die Arbeiten in schwindelnder Höhe ausführen. Den Preisvorteil durch die Arbeitsweise ohne Gerüst an einer 5, 6 stöckigen Wohnimmobilie werden wir noch feststellen müssen. Der wird exorbitant sein. (Auszug aus BI-Interviev mit Peter Bauer vom 13.5.08) Sollte Herr Bauer in dieser Richtung genau so erfolgreich sein wie bei der Beschaffung der TÜV-Zertifikate seinerzeit, und dies traue ich ihm ohne weiteres zu, so stehen Powerbags goldene Zeiten bevor. Denn Wohnungsbauunternehmen und -genossenschaften haben einerseits stabile (Miet)Einnahmen, eine gute Bonität den Kreditinstituten gegenüber und andererseits sind sie durch die Novellierung des EEG angehalten bei Neubauten einen Teil der Energieversorgung mit Solarenergie zu unterstützen. Und wo ginge es besser (rationeller) als auf den großen Dachflächen der Wohnblocks von Wohngesellschaften ?
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