Söder sagte weiter: "Die AfD ist schlecht für unser Land, die AfD nutzt unserem Land nicht."
Die AfD wolle aus der Europäischen Union und der Nato austreten. Dies hätte einen enormen "Verlust von Wohlstand und auch von Arbeitsplätzen" zur Folge, gab Bayerns Ministerpräsident zu bedenken. Ein Austritt aus der Nato würde "die Sicherheitslage Deutschlands fundamental verändern" und damit die Bedrohungslage zum Beispiel durch Russland vergrößern. Söder erläuterte, es gebe einen Kernunterschied zwischen den Unionsparteien und der AfD: "Die Union ist konservativ, sie steht für Schutz, Stabilität und Sicherheit. Die AfD ist radikal." Der Parteichef sagte mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl in Bayern am 8. Oktober, es gebe keine Wechselstimmung im Land. Die Menschen seien allerdings verunsichert, "der Ampel-Frust sitzt tief", weil die Bundesregierung keine Konzepte beispielsweise gegen die Inflation vorlege. Der Frust werde damit bei einigen zur "Systemdistanz" und deshalb lege die AfD in Umfragen derzeit zu, sagte der bayerische Ministerpräsident: "Die AfD ist kein bayerisches Problem, aber auch ein Problem für Bayern."
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