Explizit ruft die linksextremistische Gruppierung zu Straftaten gegen Politiker und einer Störung des Wahlkampfs der AfD auf. Man wolle der Partei «vor allem auf militante Weise begegnen, ihnen das Leben zur Hölle machen und zeigen, was wir von ihrer menschenverachtenden Politik halten». Vorgeschlagen werden «der antifaschistische Hausbesuch, die Zerstörung von Wahlkampfständen oder die klassische Konfrontation mit PolitikerInnen der Partei». «Wir wollen ihnen die Räume streitig machen»
Die empfohlene Website selbst will «die Partei und ihre handelnden Individuen entschlossen» bekämpfen. «Wir wollen ihnen gemeinsam mit euch die Räume streitig machen, in denen sie sich wie selbstverständlich bewegen, unbehelligt fühlen und in Sicherheit wähnen», heisst es dort. «Ob Restaurant, Verein oder Arbeitsplatz: wer andere aufgrund eines rassistischen, antisemitischen, sexistischen und queerfeindlichen Weltbildes ausschliessen, einsperren oder entsorgen will, sollte sich über Gegenwehr und Ausschluss nicht beklagen.»
Detailliert werden auf einer interaktiven Karte Wohnorte und Privatadressen der Listenkandidaten aufgeführt. Ausserdem wird jeder der Kandidaten kurz vorgestellt und politisch verortet. Bei manchen werden auch das Kennzeichen des privaten Fahrzeugs sowie Alltagsgewohnheiten erwähnt. Zusätzlich werden Geschäftsstellen und Veranstaltungsorte der Hessen-AfD genannt. ----------- Freie Meinungsäußerung bedeutet für viele Journalisten immer noch.. den Tod! |