Erfurt - Ex-Bundesverfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen hat die Entscheidung des Thüringer Kreisparteigerichts gegen seinen Ausschluss aus der CDU als "schallende Ohrfeige" für den Bundesvorsitzenden Friedrich Merz gewertet. Aktualisiert am 11.07.2023, 17:28 Uhr "Ich hoffe, dass Herr Merz jetzt besser beraten ist, und sich jetzt nicht die nächste Abfuhr in der nächsten Instanz einhandelt", sagte Maaßen der "Bild"-Zeitung. Zuvor war bekannt geworden, dass das gemeinsame Kreisparteigericht der CDU Thüringen einen Antrag des Bundesverbands auf Parteiausschluss von Maaßen ablehnte. Außerdem erhält er seine zwischenzeitlich entzogenen Mitgliederrechte zurück. "Ich gehe davon aus, dass mit diesem Urteil die so sogenannte Brandmauer gegen unsere Werte-Union abgerissen ist", sagte Maaßen. Das langjährige CDU-Mitglied ist Chef der als besonders konservativ geltenden Werteunion, die aber keine Organisation der Partei ist. Bei der Bundestagswahl 2021 hatte er in einem Südthüringer Wahlkreis kandidiert, scheiterte aber. © dpa
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