Allerdings sollten auch die Risiken nicht übersehen werden. Vor allem in Asien sind Übertreibungserscheinungen zu beobachten, die sich keineswegs nur auf die festlandchinesischen Märkte beschränken. Die Zinssenkung der US-Notenbank, die viel zu dem aktuellen Kursaufschwung beigetragen hat, könnte letztlich zum Bumerang werden, weil sie Marktakteure dazu verleitet, im Vertrauen auf Notenbankeingriffe höhere Risiken einzugehen. Damit könnte die Basis für sehr heftige Rückschläge in der Zukunft gelegt sein. Bereits jetzt haben einige Märkte, insbesondere die chinesischen, Niveaus erreicht, die keinerlei Hiobsbotschaften bezüglich Wachstum, Unternehmensgewinnen oder Inflation verkraften können, ohne größere Schäden zu erleiden. Originaltext: Börsen-Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377 |