zum Ausgangsthema:
Die Existenz von No-Go-Areas vor allem Im Ruhrgebiet und Bremen ist inzwischen hinlänglich bekannt und wird außer von den jeweils zuständigen Innenministern eigentlich von niemandem mehr ernsthaft bestritten. Ich wohne im Ruhrgebiet und kenne DU-Marxloh noch aus der Zeit, als ich unter anderem dort einem Studentenjob nachgegangen bin. Das war schon vor 20 Jahren höchst gruselig dort und die Lage hat sich noch verschärft. Es handelt sich um einen Musterbeispiel für misslungene Integration und nicht gewollte Ghettoisierung mit all den üblichen soziokulturellen Nebenwirkungen.
Was bitte verleiht den Befürwortern des ungebremsten Zuzuges von Migranten die Hoffnung, dass die Integration von 2,5 oder 3 Mio. Neuankömmlingen aus dem mittleren Osten besser gelingen werde als die der Türken, Kurden und Libanesen, die heute das Personal der No-Go-Areas stellen? Ich habe bisher nur gelesen, dass die Deutschen bei der Integration der neuen Mitbürger total versagt hätten und sich in diesem Punkt einiges ändern müsse. Geht es vielleicht etwas präziser? Was muss sich ändern? Wie kann es gelingen, eine Vielfalt von Kulturen und Weltanschauungen unter einen Hut zu bekommen? Haben wirklich nur die "Integrierer" versagt oder haben nicht auch die zu integrierenden eine Mitschuld an dem Desaster? Was ist z.B. mit der türkischen Frau, die seit 30 Jahren in D lebt, aber sprachlich nicht in der Lage ist, einem nur deutsch sprechenden Arzt ihre Beschwerden zu erklären? Nach Sitte und Brauch dieser Menschen hat die Frau ausschließlich die Funktion, sich um die Familie zu kümmern und hat ansonsten am Leben nicht teilzunehmen. Dazu muss sie aber die deutsche Sprache nicht erlernen, denn in der (Groß-)Familie wird nur türkisch gesprochen. Solche Konstellationen habe ich seinerzeit in Marxloh zu Hauf gesehen. Wie soll die arme Frau denn so die deutsche Kultur kennenlernen und ihren Kindern vermitteln, damit diese es später in Ausbildung und Beruf leichter haben? Wie sollen die Kinder die deutsche Sprache denn so vernünftig erlernen? Nur durch die Schule oder durch Zwangssprachkurse vielleicht? Dieser alltägliche Fall ist nur ein Beispiel von vielen, warum die Integration gescheitert ist.
Auf ernst gemeinte Vorschläge freue ich mich im Interesse der nächsten Generationen. Deutschland könnte in der Welt ein Musterbeispiel werden und damit vielleicht endgültig den Ruch der braunen Vergangenheit ablegen. ----------- Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil! |