Anbei der Link zu einem Bericht, in dem es geht darum geht, sich gegen die mittlerweile von Vielen als unerträglich empfundene Art wie Trump sich aufführt durch Boykott von US-Produkten zu wehren. Es geht also konkret darum, US-Produkte durch in Europa hergestellte Alternativen zu ersetzen. Also zum Beispiel Adidas statt Nike zu kaufen oder Persil statt Ariel zu verwenden. Ich sehe da durchaus ein nicht unerhebliches Risiko für Nike. Wir sehen ja gerade was mit Tesla passiert. Durch sei politische Engagement hat Musk die Marke Tesla nachhaltig beschädigt und ich kenne auch persönlich Leute, die den eigentlich fest geplanten Kauf eines Teslas nun wieder verworfen haben. Ich erwische mich auch schon selbst dabei, dass ich darüber nachdenke, nicht mehr bei McDonalds zu essen (kein großer Schmerz) oder weniger Coca Cola zu kaufen etc., weil Trump und Co mir einfach mit Ihrem respektlosen Verhalten auf den Sack gehen (sorry für die Wortwahl). Bei einigen US-Produkten (z.B. Streaming von Netflix, Disney etc.) ist es sicherlich schwieriger zu verzichten, weil es kaum gleichwertige Alternativen gibt. Bei Sportartikeln sieht die Sache schon anders aus. Hier gibt es mit Adidas oder Puma schon adäquate Alternativen. Noch schwieriger könnte es für US-Produkte auf dem nicht unwichtigen Absatzmarkt China werden. Wenn die USA so weitermachen und weiter Handelskonflikte schüren, wird es ggf. einfach uncool für die Chinesen sein Nike in der Öffentlichkeit zu tragen.
Sollte sich in China, Europa, Kanada und Mexiko ein US-kritisches Konsumverhalten in breiteren Bevölkerungsschichten etablieren, könnte das die Pläne Nike wieder auf Kurs zu bringen aus meiner Sicht schon nachhaltig behindern. In diesem Sinne habe ich meine Nachkaufpläne (ursprünglich für 62 EUR geplant) hier jetzt auch erstmal zurückgestellt.
https://www.focus.de/finanzen/...a4b-4aa2-416a-8dbe-36391e3bf936.html |