Papierfabrik Zanders schmiedet Zukunftspläne trotz roter Zahlen
Als Zanders im Mai 2015 von der finnischen Metsä Group verkauft wurde, war das erklärte Ziel der Münchener mutares AG als Käufer, das Unternehmen innerhalb von dreieinhalb Jahren wieder zu verkaufen. Der genannte Zeitraum hatte einen einfachen Grund, denn Zanders wurde nicht klassisch verkauft, sondern die Finnen legten nach unbestätigten Berichten eine mittleren zweistelligen Millionenbetrag auf den Tisch, nur um von allen Verpflichtungen bei Zanders befreit zu werden. Die letzten Zahlen, die die finnische Mutter über Zanders veröffentlichte, waren jährliche Verluste in Höhe von rund 20 Millionen und einen Umsatz von 85 Millionen.
Ein Zandrianer, der namentlich nicht genannt werden will: „Aber in Wirklichkeit war es ja viel schlimmer. Bei ehrlichen Rechnungen wurden in Gladbach durchschnittlich sogar 40 Millionen Euro verbrannt.“ Umso erstaunlicher, welche Zahlen inzwischen kommuniziert werden. Die Verluste sollen inzwischen nur noch einen einstelligen Millionenbetrag ausmachen. Dabei muss das Unternehmen mehr als zwei Millionen Euro jährlich an Werkspensionen überweisen.
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