Über die schlechten Arbeitsbedingungen der Leiharbeiter bei Amazon hat die ARD berichtet. Aber ähnliche Verhältnisse gelten auch für reguläre Arbeitnehmer.
Durch Amazon gehen andere Arbeitsplätze z. B. im Buchhandel verloren. Amazon trägt also auch zur Verödung der Innenstädte bei, weil Buchhandlungen aufgeben müssen.
Außerdem ergeben sich auch Auswirkungen auf die Verlage, weil Amazon erheblichen Preisdruck ausübt, so dass auch hier die Gefahr von verlustigen Arbeitsplätzen liegt. Zudem könnte Amazon bald selbst als Verleger auftreten. Möglicherweise wird die Vielfalt von Bucherscheinungen darunter leiden, weil weitere Verlage schließen müssten.
Aufs Gemeinwohl ist Amazon nicht gerade bedacht, da kaum Steuern bezahlt werden. So zahlt Amazon kaum Umsatzsteuer und verschafft sich so gegenüber den Wettbewerbern einen Vorteil, der nicht gerechtfertigt ist.
Deshalb sollte man sich tatsächlich überlegen, ob man immer bei Amazon bestellen muss.
http://www.sueddeutsche.de/bayern/...schen-dressiert-werden-1.1614066
2. März 2013 17:59 Neue Vorwürfe gegen Amazon "Als würden die Menschen dressiert werden"
Extremer Leistungsdruck, systematische Überwachung des Arbeitspensums, schlecht temperierte Lagerhallen: Ehemalige Amazon-Mitarbeiter berichten der SZ von unmenschlichen Arbeitsbedingungen in einem Logistikzentrum des Online-Händlers. Protokolle aus der Amazon-Galeere. |