der NS hat in allen besetzten Gebieten Hilfstruppen organisiert - die ethnische und soziale Herkunft war dabei kein grosses Hindernis (mit Ausnahme der Juden). Insbesondere gab es auch den Versuch, nationale Befreiungsbewegungen zu instrumentalisieren, natürlich nur, sofern deren Stossrichtung antiwestlich war. So sehr der NS die Muselmannen auch verachtete, als fanatische Stosstrupps waren die durchaus geschätzt...
' ...Die Breite der Aktivitäten war groß: Sie reichte von propagandistischer und finanzieller Unterstützung des Islamismus über Waffenlieferungen zur Ausbildung nachrichtendienstlichen Personals, das im arabischen Raum rekrutiert wurde, um "Volksaufstände" und Pogrome zu schüren, die britische und später amerikanische Kräfte zum Schutz der jüdischen Bevölkerungen hinter der Front binden sollten. ..
Die Wehrmacht unterhielt moslemische Einheiten in Osteuropa, ebenso die Sicherheitspolizei und der Sicherheitsdienst beim Reichsführer-SS, und seit Anfang 1943 wurden in Südosteuropa islamische SS-Divisionen zur Partisanenbekämpfung ausgehoben, für die Himmler eigens den "rassischen" Kriterienkatalog zur Aufnahme bei der Waffen-SS erweitern musste. Zum Rapport bei Hitler hob Himmlers Verbindungsoffizier Hermann Fegelein im Führerhauptquartier lobend die besondere Grausamkeit der moslemischen SS-Division "Handschar" hervor. Hitler zeigte sich angesichts der blutrünstigen Schilderung allerdings unbeeindruckt: "Das ist Wurst!" (S. 233)
Bei nahezu allen Aktivitäten, die das Dritte Reich in der Region entwickelte, setzte es auf die Unterstützung der einheimischen Bevölkerungen. Nicht zu Unrecht, ... '
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Grüsse, FoK ----------- ...Aus den Leibeigenen des Mittelalters gingen die Pfahlbürger der ersten Städte hervor; aus dieser Pfahlbürgerschaft entwickelten sich die ersten Elemente der Bourgeoisie....KM |