Nach ihren Erfahrungen in Dresden befragt, kommen nur über die unmittelbaren Nachbarn gute Worte. Sonst aber würden sie häufig angespuckt und mit Rufen wie „Fuck you“ oder „We are killing you“ bedacht. Deutschland sei nicht gerade freundlich, aber immerhin eine Demokratie, und die Verhältnisse in Eritrea ganz unerträglich, sagen sie. Die Nachbarn im Viertel sind überraschend offen und durchweg freundlich. Gleiches sagen sie auch von den afrikanischen Asylbewerbern, die hier in einigen zuvor leer stehenden Wohnungen untergebracht sind. ,,, rassistisches Tatmotiv für denkbar: „In Dresden gibt es starke Anfeindungen gegenüber Asylsuchenden, insbesondere an Montagen“. An den wöchentlichen Demonstrationen der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) nehme eine „vierstellige Anzahl von organisierten Neonazis mit einem unheimlichen Aggressionspotenzial “ teil. ,,,,Ein Flüchtling aus Eritrea ist in Dresden erstochen worden. Ein rassistisches Motiv wird befürchtet, Pegida-Anhänger nutzen den Fall zur Hetze. |