Bei den Zahlen muss AMD nur die Erwartungen einhalten und die Guidance bestätigen. Die sieht ja bislang vor, dass man in Q3 und Q4 jeweils nen Umsatz von 2 Milliarden macht. Außerdem sollte man die Intel-Aussagen zum Serverbereich negieren.
Die Estimates fürs nächste Jahr liegen bereits im Schnitt bei 8,5 Milliarden, es muss sich erst zeigen, wie tief man im schwachen 1. Quartal faellt. Danach sieht die Upside rosig aus. Konsolen sollten am Anfang mit ca. 400 Millionen pro Quartal beitragen. Teile davon dürften schon Q3/20 betreffen.
Man muss jetzt aber auch Intel beobachten, angeblich haben die angefangen den Channel mit Prozessoren zu fluten, wie sehr die das überhaupt können, da sie ja Kapazitätsprobleme hatten, ist erstmal die Frage. Das tut AMD dann aber weh, da die Inventories einen Switch zu AMD blockieren werden.
Wie macht Intel das? Ganz einfach, Discounts auf größere Abnahmemengen.
AMD hat eh das Problem, dass die gar nicht soviel an OEMs loswerden können, da denen schlicht die Leute für die Betreuung der Großkunden fehlen, dass muss erst langsam aufgebaut werden. Deswegen ist auch die Kapazität von TSMC (die da wäre) nicht das eigentlich Problem.
Mal abgesehen davon ist organisches und langsames Wachstum eh besser.
Die Produktpalette scheint man bei Ryzen 3000 ja schon zügig aus zu bauen.
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