Ursachen sind doch klar. Wenn die Käufer weniger werden, dann sinken die Umsätze.Und die werden nicht alleine weniger weil Sommer war. Frag mal dein Umfeld wo die heute ihre Dinge zunehmend kaufen die man vor 10 Jahren noch gerne mal bei Saturn &MediaMarkt gekauft hat. Die Leute kaufen heute viele Dinge eben Online und es gibt ständig Anbieter die günstiger sind als bei Saturn&MediaMarkt, wo die Masse der Dinge noch immer zu "Apothekerpreisen" verkauft werden und nur einige Lockvögel billig beworben werden( meist Auslaufmodelle). Was ist z.B. mit CD und DVD Abteilungen. Waren früher große Flächen dort. Heute kauft kaum noch einer physische Datenträger, sondern streamt zunehmend bei neuen großen Anbietern wie Netflix, Spotify&Co. Und man hat ja jüngst gelesen wie Notebookbilliger.de noch stärker Saturn&Co angreifen wird. Man kann zwar in einem gewissen Rahmen Kosten senken bei Ceconomy, aber auch da gibt es Grenzen, wenn man sich nicht kaputtsparen möchte. Daher fehlt mir hier erstmal die Phantasie wie man organisch wachsende hier den Umsatz wieder nennenswert steigern wird. Und dann gibt es auch noch das Problem mit den Convergenta-Erben die einem ständig weiter Knüppel zwischen die Beine werfen und selbst für 1 Mrd. nicht bereit waren ihre Anteile zu verkaufen.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...trauen/23160450.html "...Es wäre für Ceconomy zentral, dass sie sich endlich mit dem Minderheitseigentümer Convergenta auf eine Trennung einigen könnte. Nicht zu erkennen sei aber, woher das Kapital kommen sollte, um Convergenta auszubezahlen. Dem Vernehmen nach hat Ceconomy zuletzt eine Milliarde Euro geboten. Das Convergenta-Management habe dies jedoch abgelehnt..... Doch der Minderheitseigner hat Druckmittel, weil er über umfangreiche Vetorechte bei der Media-Saturn-Holding verfügt. So weigert er sich seit Längerem, den Jahresabschluss zu unterzeichnen, wodurch der Gewinn an Ceconomy nicht ausgezahlt werden kann..."
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